PATTAYA, Thailand — Anwohner im Osten Pattayas wurden in der Nacht des 17. April durch ein Ammoniakleck in einer Eisfabrik aufgeschreckt und beeinträchtigt. Das Leck führte bei den Anwohnern zu verschiedenen Symptomen wie Augenreizungen, Nasenreizungen, Erbrechen, und einige verloren sogar das Bewusstsein. Der Vorfall ereignete sich vor Mitternacht, als Ammoniak aus der Eisfabrik im Osten Pattayas, Bezirk Bang Lamung, auslief und die chemischen Dämpfe über ein Gebiet von mehr als einem Kilometer verteilte. Die Behörden waren sofort zur Stelle, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Ersten Berichten zufolge waren 141 Anwohner betroffen, von denen 3 der Stufe Rot, 9 der Stufe Gelb und 129 der Stufe Grün zugeordnet wurden. Nach dem Vorfall erklärte der Bezirksleiter von Bang Lamung, Weekit Manarojkit, dass die Beamten alle undichten Ammoniakventile erfolgreich geschlossen hätten.
Die betroffenen Anwohner wurden rasch in nahe gelegene Krankenhäuser in Bang Lamung, Pattaya City, Laem Chabang und Sriracha transportiert, und für diejenigen mit weniger schweren Symptomen wurden in der Nähe Notunterkünfte eingerichtet. Anschließend wurde der Chef der Provinzpolizei von Chonburi, Pol. Maj. Gen. Thawatkiart Jindakwuansanong, zusammen mit der Fabrikleitung und den zuständigen Beamten die Anlage inspiziert. Die Feuerwehrleute sprühten weiterhin Wasser und kontrollierten den Ammoniakgeruch. Erste Inspektionen in der Eisfabrik ergaben keine Hinweise auf eine Explosion.
Der Leiter der Fabrik, Boonanan Pattanasin, erklärte, dass nach einer gründlichen Inspektion keine Anzeichen für eine Explosion oder einen Brand gefunden wurden. Es würden jedoch eingehende Kontrollen der Ammoniakaustrittsstellen durchgeführt, um die genaue Quelle des Lecks zu ermitteln. Er entschuldigte sich und erklärte, dass der Vorfall möglicherweise auf ein Versehen der Mitarbeiter zurückzuführen sei, die das System nicht ordnungsgemäß verschlossen hätten, was dazu geführt habe, dass die Anwohner von dem Leck betroffen waren. Er bestätigte, dass Ammoniak nicht explodiert, wenn es sich nicht entzündet, und dass es sich bei dem Vorfall tatsächlich um ein Leck handelte. Die Fabrik übernimmt die volle Verantwortung und kümmert sich um alle betroffenen Personen.
Gegen 3 Uhr am Donnerstagmorgen wurde auf der Facebook-Seite von Pattaya Rescue ein Update gepostet, in dem es hieß, dass sich die Lage in der Eisfabrik wieder normalisiert habe und die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren könnten. Der Leiter des Industrieamtes der Provinz Chonburi, Angsumalin Chadsuwanwari, ordnete die vorübergehende Schließung der Fabrik für Wartungs- und Reparaturarbeiten an.
Gegen 3 Uhr am Donnerstagmorgen wurde auf der Facebook-Seite von Pattaya Rescue mitgeteilt, dass sich die Lage in der Eisfabrik wieder normalisiert habe und die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren könnten. Der Leiter des Industrieamtes der Provinz Chonburi, Angsumalin Chadsuwanwari, ordnete die vorübergehende Schließung der Fabrik für Wartungs- und Reparaturarbeiten an.
Vorläufige Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Leck möglicherweise von einem beschädigten Rohr innerhalb der Eisproduktionsanlage herrührt, was weitere eingehende Untersuchungen erforderlich macht. Wenn die Abhilfemaßnahmen den Sicherheitsstandards entsprechen, wird der Betrieb wieder aufgenommen werden können. Um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, werden umfassende Inspektionen und Berichte durchgeführt, die auch die Verwendung von Ammoniak und Kältemitteln in Fabriken betreffen, um eine Wiederholung zu verhindern. Nach Angaben des Department of Industrial Works gibt es in Thailand derzeit 1.865 Eisfabriken, die unter das Fabrikgesetz von 1992 fallen. (TNA)
Gegen 3 Uhr am Donnerstagmorgen wurde auf der Facebook-Seite von Pattaya Rescue ein Update gepostet, in dem es hieß, dass sich die Lage in der Eisfabrik wieder normalisiert habe und die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren könnten. Nach dem Vorfall erklärte der Bezirksleiter von Bang Lamung, Weekit Manarojkit, dass die Beamten alle undichten Ammoniakventile erfolgreich geschlossen hätten.