Leserbrief: Gierige Thailänder? Die unerfüllten Geldwünsche - Ein Blick auf die Erfahrungen des Westlers in Thailand

Leserbrief: Gierige Thailänder? Die unerfüllten Geldwünsche - Ein Blick auf die Erfahrungen des Westlers in Thailand

In den let­zten Jahren habe ich viele Erfahrun­gen mit thailändis­chen Frauen gemacht, die oft ein Bild von finanzieller Gier ver­mit­teln. Es mag komisch erscheinen, doch viele aus­ländis­che Män­ner, die in Thai­land leben oder reisen, teilen ähn­liche Geschichten.

Leser­brief von Karl-Heinz M.

Diese Erleb­nisse zeigen, dass das The­ma Geld in Beziehun­gen oft eine entschei­dende Rolle spielt

Ich erin­nere mich an meine frühere Ehe: Meine Ex-Frau lebte mit unseren Kindern in meinem Heimat­land und blieb let­ztlich doch bei mir, nach­dem sie einen gut bezahlten Job von etwa 3.500 Euro im Monat ergatterte.

Trotz ihrer sta­bilen finanziellen Lage forderte sie von mir monatlich 1.000 Euro

Ich zahlte etwa sieben Jahre lang alle Rech­nun­gen, während sie von der Regierung zusät­zliche einen stolzen Betrag nach der Geburt unseres Sohnes erhal­ten hatte.

Es war schock­ierend zu erfahren, dass sie nach unser­er Schei­dung rund 90.000 Euro auf ihrem Kon­to hat­te — eine Lek­tion in Sachen Naiv­ität, die ich nicht vergessen werde.

Nach unser­er Tren­nung war ich über­rascht, als ich fest­stellte, dass viele thailändis­che Frauen, die ich traf, anfangs sehr zurück­hal­tend waren. Doch im Laufe der Zeit began­nen sie, um finanzielle Unter­stützung zu bitten.

Die Beträge, die sie ver­langten, stiegen oft mit jed­er neuen Bitte

Ein ein­drück­lich­es Beispiel war eine Dame aus Kalasin. Sie schick­te mir regelmäßig Videos und schien nie viel Geld zu ver­lan­gen — meis­tens nur 300 bis 500 Baht.

Doch let­ztlich kam der Tag, an dem sie mir mit­teilte, sie ver­hun­gere auf­grund finanzieller Schwierigkeit­en. Um ihr zu helfen, ver­suchte ich eine Über­weisung. Zu meinem Entset­zen wurde diese jedoch von West­ern Union abgelehnt, da der Empfänger bere­its seine Gel­dober­gren­ze erre­icht hatte.

Die Ent­täuschung über ihre Reak­tion war nicht unerwartet

Auf­grund solch­er wieder­holten Erfahrun­gen habe ich entschlossen, mein Sin­gle-Leben zu genießen, ohne emo­tionale oder finanzielle Verpflich­tun­gen. Mir schien es bess­er, mein Leben unab­hängig zu gestal­ten, in dem ich nie­man­dem etwas schulde.

Wenn ich eine Frau möchte, lade ich sie in ein Hotel ein, bezahle und teile danach keine Kontaktdaten

Es ist faszinierend, wie die ange­sproch­enen Aspek­te von Geld und Beziehun­gen in Thai­land zu einem weitver­bre­it­eten The­ma für viele West­ler gewor­den sind. Die Geschicht­en, die ich gehört habe, spiegeln oft die Real­ität wider: Viele haben nie genug und das Streben nach finanzieller Unter­stützung bleibt in den meis­ten Fällen nicht unbe­merkt. Mit jedem Erleben und jed­er Begeg­nung wird die Dif­ferenz zwis­chen den Kul­turen deut­lich­er und gestal­tet die Beziehun­gen für viele zu ein­er Herausforderung.

*Anmerkung der Redak­tion: Der Inhalt dieses Bericht­es ist uns als Leser­brief zur Veröf­fentlichung gesandt wor­den. Die Redak­tion übern­immt keine Gewähr bezüglich des Inhalts. Senden auch Sie ihre erfahrun­gen, die wir gerne mit unsern Lesern Teilen.

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Quelle: Leserbrief
Bildquelle: Privat Foto

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