Leserbrief: Liebe war nur Lüge! - Wie Ausländer in die Schuldenfalle getrickst werden

Leserbrief: Liebe war nur Lüge! - Wie Ausländer in die Schuldenfalle getrickst werden

Nach der Schei­dung in Deutsch­land floh ich nach Thai­land und fand die Hölle im Paradies“
Leser­brief von Hans Beck­er (Name geän­dert), 53, aus Berlin.

Ver­fasst von Fred­erik Baumann

Wie mich Ein­samkeit, Thai-Träume und eine Frau — zerstörten

Deutsch­land, Win­ter 2018. Der Geruch von Desin­fek­tion­s­mit­tel im leeren Kranken­haus­flur bran­nte sich in meine Nase ein, während ich die Schei­dungspa­piere unter­schrieb. Meine Ex-Frau, eine Oberärztin aus Düs­sel­dorf, hat­te mich nach 20 Jahren Ehe für einen jün­geren Kol­le­gen verlassen.

Du bist zu lang­weilig gewor­den, Hans“, sagte sie — ihre Worte käl­ter als der Feb­ru­ar­regen. Die Heizung in mein­er Miet­woh­nung sur­rende verge­blich gegen die Leere an. An den Wän­den: Fotos von Thai­land-Urlauben, die wir nie gemacht hatten.

Dann kam der Tag, an dem ich den Stift weg­warf, den Flug nach Bangkok buchte und dachte: Dort, wo die Sonne immer scheint, kann mich nie­mand mehr ver­let­zen.“ Wie naiv ich war.

Als die Mas­chine in Suvarn­ab­hu­mi lan­dete, schlug mir die Hitze ent­ge­gen wie eine lebendi­ge, schwere Decke. Tuk-Tuks hupten, Street­food-Düfte mis­cht­en sich mit Abgasen, und über allem lag dieses berühmte thailändis­che Lächeln.

In der Ankun­ft­shalle sah ich sie zum ersten Mal: Frauen in lufti­gen Klei­dern, die Blu­menkränze hiel­ten und Touris­ten anlacht­en. Sawas­dee ka!“, rief eine von ihnen — ihre Stimme süß wie Man­gosaft. Ich, der ver­lassene Hans aus Berlin, fühlte mich sofort… willkom­men.

Doch das Paradies trügt. Was fol­gte, war kein Neuan­fang, son­dern ein Absturz in eine Welt aus Lügen, Gier und gebroch­enen Schwüren. Ich lernte: In Thai­land kann man alles kaufen — sog­ar Liebe. Doch der Preis? Er ruiniert dich.

Dies ist die Geschichte eines Mannes, der dachte, er fliehe vor der Kälte Deutsch­lands — und stattdessen in der Gluthitze thailändis­ch­er Betrügereien verbrannte.

Von der ersten Begeg­nung mit Lek“ (Name geän­dert), der Frau, die mir ver­sprach, meine Wun­den zu heilen und sie stattdessen mit Salz füllte. Von Fre­un­den“, die sich als Kred­ithaie ent­pup­pten. Von Nächt­en, in denen ich betrunk­en am Pat­taya Beach saß und mich fragte: Wie kon­nte ich nur so blind sein?“

Doch fan­gen wir am Anfang an, als ich noch glaubte, das Lächeln der Thai-Frauen sei echt… und nicht bloß die Maske eines Geschäftsmod­ells, das auf ein­same Män­ner wie mich spezial­isiert ist.

Das Lächeln, das mich in den Abgrund lockte“

Thai­land sollte mein Neuan­fang wer­den, stattdessen wurde es mein Grab. Zwis­chen Pal­men und Beton schrieb ich mein eigenes Todesurteil: Ver­führt von einem Lächeln, geblendet von Lügen, zer­stört von ein­er Frau, die mich zum Nar­ren hielt.

Dies ist kein Liebes­brief. Dies ist die bit­tere Wahrheit über eine Ehe, die nie existierte, einen Brud­er“, der ihr Ehe­mann war, und Affären, die mein Herz zerfetzten.

Der Anfang — als ihr Brud­er“ mein bester Fre­und wurde

Ich traf Lek (Name geän­dert) 2019 in einem Café in Chi­ang Mai. Sie trug ein rotes Kleid, servierte mir Thai-Tee und erzählte von ihrem bru­tal­en Ex-Mann“, der sie schlug. Nur mein Brud­er Som­chai beschützt mich jet­zt“, flüsterte sie.

Als ich Som­chai traf — groß, tätowiert, mit Gold­kette -, drück­te er mir die Hand: Pass gut auf meine Schwest­er auf.“ Was ich nicht wusste: Er war ihr Ehe­mann — und ich sein näch­ster Geldautomat.

Die per­fide Inszenierung:

  • Fam­i­lien­fo­tos als Fälschung: Lek zeigte mir Bilder von Kind­heit­sta­gen“ mit Som­chai — später erfuhr ich: Es waren Hochzeits­fo­tos, retuschiert.
  • Gemein­same Abende: Som­chai brachte Bier, lachte über meine Witze — während er heim­lich meine Gehaltsabrech­nun­gen durchsuchte.
  • Die Lüge von der Schei­dung“: Die Papiere kom­men bald!“, sagte Lek — doch sie war nie geschieden.

Die rosarote Brille — wie ich ihre Affären übersah

Nach der Hochzeit (ohne Papiere, ohne Anwalt) zogen wir in ihre Traumvil­la — finanziert von meinem Ersparten. Doch bald taucht­en selt­same Män­ner auf:

Die Fre­unde“, die keine waren:

  • Mark“, der britis­che Back­pack­er: Lek traf ihn im Yoga-Stu­dio. Er gibt mir Englisch-Unter­richt!“, log sie. Später fand ich Nack­t­bilder auf ihrem Tablet.
  • Jens“, der deutsche Stu­dent: Er half ihr ange­blich beim Gärt­nern“ — bis ich sie im Pool­haus erwis­chte, halb bekleidet.
  • Alex“, der aus­tralis­che Surfer: Er park­te seinen Motor­rad vor unserem Haus — nachts, wenn ich in Bangkok war.

Meine Blind­heit:

  • Ausre­den im Sekun­den­takt: Mark ist schwul!“, Jens ist wie ein Sohn!“, Alex hat eine Freundin!“
  • Gaslight­ing: Wenn ich wütete, weinte sie: Du bist ja para­noid! In Thai­land sind wir offener!“
  • Die rosarote Brille: Ich glaubte ihr — weil ich allein, alt und verzweifelt war.

Die Enthül­lung — als ihr Brud­er“ ihr Ehe­mann war

Der Schock kam an einem Regen­nach­mit­tag. Ein Nach­bar zeigte mir ein Video: Lek und Som­chai küssten sich lei­den­schaftlich vor einem Tem­pel. Das ist ihr Mann!“, sagte er. Jed­er hier weiß es — nur Sie nicht.“

Die Wahrheit explodierte:

  • Dop­pelleben: Lek war seit 2015 mit Som­chai ver­heiratet — sie teil­ten sich ein Haus in einem Slum.
  • Das Geschäftsmod­ell: Som­chai suchte Aus­län­der aus, Lek ver­führt sie — die Beute wurde geteilt.
  • Affären als Ein­nah­me­quelle: Jün­gere Aus­län­der zahlten für Sex, ich für die Fam­i­lienkred­ite“.

Als ich sie kon­fron­tierte, lachte Som­chai mir ins Gesicht: Danke für das Haus, Farang! Lek ist eine gute Schaus­pielerin, oder?“

Der finanzielle Kol­laps — wie sie mein Ver­mö­gen verspielte

Während ich ich nicht zuhause war, leerte Lek unsere Konten.

So versenk­te sie mein Geld:

  • Online-Pok­er: Monatliche Ver­luste von 15.000 € — über ihren falschen Face­book-Account.
  • Luxus für Som­chai: Rolex-Uhren, Gold­bar­ren — gekauft mit mein­er Kred­itkarte.
  • Schulden bei Kred­ithaien: Sie verpfän­dete mein Auto, meine Uhr, sog­ar meine Klei­dung.

Der Tag der Abrech­nung: Drei Män­ner mit Messern drangen ins Haus ein. Lek schuldet uns 500.000 € und ja, Euro und nicht Baht (ob das stimmte, war eine andere Frage). Wo ist das Geld, Farang?“ Sie nah­men meinen Reisep­a­ss, meinen Lap­top — und Lek floh mit Somchai.

Das Ende — ein Leben in Trümmern

Heute lebe ich in einem 10-Quadrat­meter-Zim­mer in Pat­taya. Die Wände schim­meln, das Bett knar­rt, und meine einzi­gen Fre­unde“ sind Kakerlaken.

Mein täglich­er Albtraum:

  • Schulden­sklave: Kred­ithaie rufen täglich an: Zahl oder wir find­en dich!“
  • Ein­samkeit: Deutsche Fre­unde mei­den mich — Selb­st schuld!“
  • Gesund­heit ruiniert: Dia­betes, Depres­sio­nen — die Krankenkasse zahlt nicht im Ausland.

Let­ztes Woche sah ich Lek wieder — am Arm eines jun­gen Deutschen. Sie trug mein altes Arm­band, lachte, trank Cham­pag­n­er. Als unsere Blicke sich trafen, zuck­te sie nicht einmal.

Warum ich dies schreibe — eine War­nung an alle Träumer“

An alle, die nach Thai­land fliehen, um Liebe zu find­en: Hört auf!

  1. Hin­ter­fragt jede Fam­i­lie: Ver­langt Geburt­surkun­den, Schei­dungspa­piere — alles!
  2. Tre­fft ihre Fre­unde: Echte Part­ner ver­steck­en ihr Umfeld nicht.
  3. Ver­traut niemals einem Brud­er“: In Thai­land gibt es keine unschuldigen Geschwisterbeziehungen.

Thai­lands Sonne trock­net Trä­nen schnell — doch die Nar­ben des Betrugs bleiben.

Let­zter Appell:
Falls ihr Lek begeg­net — blass­gelb geblondet, Narbe am Kinn, süßes Lachen -, lauft! Sie ist nicht allein. Hin­ter ihr ste­ht ein Heer von Schwest­ern“, Brüdern“ und Geliebten … und sie hungern nach eurem Geld.

An alle, die nach Thai­land fliehen, um Liebe zu find­en: Hört auf!

  1. Hin­ter­fragt jede Fam­i­lie: Ver­langt Geburt­surkun­den, Schei­dungspa­piere — alles!
  2. Tre­fft ihre Fre­unde: Echte Part­ner ver­steck­en ihr Umfeld nicht.
  3. Ver­traut niemals einem Brud­er“: In Thai­land gibt es keine unschuldigen Geschwisterbeziehungen.

Thai­lands Sonne trock­net Trä­nen schnell — doch die Nar­ben des Betrugs bleiben.

Eins sei aber trotz aller mein­er seel­is­ch­er Schmerzen und Dummheit sich­er, bei weit­en ist nicht jede thailändis­che Frau und ich glaube sog­ar die meis­ten, NICHT mit Lek zu ver­gle­ichen und von ganz ander­er Art.

Aber mal ehrlich: Würde ein­er von Euch, aus­gerech­net auf die Reeper­bahn fahren und sich dort seine Ehe­frau suchen?? Und wenn ja, sind dann auch alle deutschen Frauen gle­ich und hinterlistig??

Fra­gen? Zweifel? Schreibt mir — doch erwartet keine Hap­py-Ends. Die gibt es hier nicht. 💔

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Quelle: Leserbrief
Bildquelle: unsplash.com

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