In einer überraschenden Wendung der Ereignisse hat die Ankündigung der USA, hohe Zölle in Höhe von 37 % auf thailändische Importe einzuführen, den thailändischen Baht stark unter Druck gesetzt.
Am Donnerstag fiel der Baht auf alarmierende 34,38 pro US-Dollar und markierte damit den niedrigsten Stand seit zweieinhalb Monaten, der Euro steht fiel auf 37,78 Baht.
Diese unerwarteten Handelsmaßnahmen haben bereits zu einem merklichen Rückgang des Handelswertes geführt und lassen die Märkte in einer besorgniserregenden Unsicherheit zurück.
Kanjana Chockpisansin vom Kasikorn Research Center warnte eindringlich davor, dass die aktuellen Zollentscheidungen den Baht noch weiter destabilisieren könnten. Der hohe Zollsatz, der weit über den Erwartungen von 10 bis 25 Prozent liegt, scheint das Vertrauen der Anleger erheblich zu untergraben.
Dies könnte zu einer verstärkten risikoscheuen Haltung führen, die die wirtschaftlichen Probleme in Thailand weiter verschärfen könnte. Besonders beunruhigend ist die Entwicklung, dass trotz eines Anstiegs der weltweiten Goldpreise, welche traditionell als sicherer Hafen gelten, der Druck auf den Baht gegenüber dem Dollar anwächst.
Zwischen 34,07 und 34,45 pro Dollar schwankte der Baht nach der Ankündigung, was die Unsicherheit auf den Märkten weiter verdeutlicht. Laut Krungthai Global Markets startete der Baht am Donnerstag bei 34,38 pro Dollar — ein Rückgang von 34,16 am Vortag.
Obwohl der angekündigte Zollsatz von 37 Prozent unter den amerikanischen Vorhersagen von 72 Prozent liegt, übersteigt er die Markterwartungen deutlich und sorgt für erhöhte Risikoaversion unter Anlegern.
Pipat Luengnaruemitchai von der Kiatnakin Phatra Financial Group betonte die Notwendigkeit strategischer Verhandlungen, um die negativen Auswirkungen der Zölle zu mindern.
Die thailändische Regierung steht nun vor der Herausforderung, die Voraussetzungen für interne und externe Gespräche zu schaffen, insbesondere in Schlüsselbereichen wie Landwirtschaft, Ernährung, Energie und Finanzen.
Das Ziel ist es, die gezeichneten Chancen und Gefahren im Kontext der US-Zollpolitik zu bewältigen
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der thailändische Baht eine turbulente Phase durchlebt und ohne sofortige strategische Maßnahmen weiter an Wert verlieren könnte.
Die Situation verdeutlicht die Volatilität des internationalen Handels und erfordert eine wachsame und taktvolle Wirtschaftsdiplomatie, um die finanzielle Stabilität Thailands in der aktuellen Krise zu sichern.