Ein Traumurlaub wird zur tödlichen Falle: Der 19-jährige Australier Carlos Guirguis aus Melbourne verlor auf der thailändischen Insel Koh Samui bei einem Motorrad-Crash sein Leben. Der junge Klempner-Lehrling war ohne Helm unterwegs, als er in den frühen Morgenstunden des 27. März einen anderen Fahrer überholen wollte. Doch dabei verlor er die Kontrolle, wurde aus dem Sitz geschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen. Trotz sofortiger Hilfe war noch am Unfallort nichts mehr zu retten.
Ein Artikel von Kilian Borchert
Polizei bestätigt schockierende Details
Die thailändische Polizei fand das Motorrad neben einem 7‑Eleven-Markt liegen — daneben den leblosen Körper des jungen Touristen. „Eine große Menge Blut war an der Unfallstelle“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Carlos’ Familie wurde informiert, das australische Außenministerium unterstützt sie nun bei der Überführung der Leiche. „Wir sprechen der Familie unser tiefstes Beileid aus“, so ein Sprecher.

„Sein Lachen erfüllte jeden Raum“ — Freunde und Familie in tiefer Trauer
Carlos galt als „wundervolle Seele“, die überall Wärme verbreitete. Seine Kollegen von Neighbourhood Plumbing schrieben in einem bewegenden Post: „Sein ansteckendes Lächeln hat uns alle erhellt. Er war so herzlich und fürsorglich — viel zu früh gegangen.“ Auf Facebook schrieb ein Angehöriger: „Wir können es noch nicht fassen. Die Unterstützung in dieser schrecklichen Zeit gibt uns Halt.“
Thailands Straßen: Tödliche Gefahr für Touristen
Der tragische Fall zeigt erneut die Gefahren auf Thailands Straßen. 2022 starben fast 15.000 Menschen bei Verkehrsunfällen — mehr als die Hälfte davon Motorradfahrer. Obwohl die Regierung Sicherheitsmaßnahmen verspricht, bleibt das Risiko für Reisende hoch. Carlos’ Schicksal ist eine bittere Mahnung: Ohne Helm kann ein Moment der Unachtsamkeit tödlich enden.