Chachoengsao — Ein Albtraum im Dschungel! Ein 65-jähriger Mann kämpft um sein Leben, nachdem er im Khao Ang Rue Nai Wildlife Sanctuary von einem wilden Gaur brutal aufgespießt wurde.
Boonta Seesangat wollte mit einem Freund nur wildes Gemüse sammeln — doch dann kam alles anders. Am späten Nachmittag schlug das Schicksal zu. Jetzt sprechen die Behörden eine dringende Warnung aus!
Lebensgefährliche Begegnung im Wald
Es sollte ein harmloser Ausflug sein. Boonta und sein 50-jähriger Begleiter suchten in der Gegend von Ban Khao Kluay Mai nach Pak Wan, einem beliebten Süßblatt. Doch plötzlich stürmte ein riesiger Gaur — die größte Wildrinderart der Welt — auf sie zu.
Mit über 1.000 Kilo Gewicht rammte das Tier Boonta und durchbohrte sein rechtes Bein. Rippen gequetscht, Blut überall — ein Horror-Szenario!
Verzweifelte Flucht und nächtliche Suche
Sein Freund reagierte schnell: Er schleppte den Schwerverletzten unter einen Baum und rannte ins Dorf, um Hilfe zu holen. Doch als die Retter zurückkamen, war Boonta weg! Verschwunden im dichten Wald.
Über 50 Helfer — Freiwillige, Militärranger, Wildhüter — suchten die ganze Nacht. Der Wald, der fünf Provinzen verbindet, wurde zum Labyrinth des Schreckens. Würden sie ihn noch lebend finden?
Rettung in letzter Sekunde
Am Morgen des 3. April, dann die Erlösung: Boonta lebte! Versteckt unter einem Baum, schwer verletzt, aber am Leben. Brüche am Ober- und Unterschenkel, Knöchel zerschmettert, Rippen geprellt — doch er atmete.
Die Retter bastelten eine Trage aus Ästen und trugen ihn raus. Im Tha Takiap-Krankenhaus kämpfen Ärzte nun um sein Bein. Ein Wunder, dass er überlebt hat!
Warnung der Behörden
Die Behörden schlagen Alarm: „Bleibt weg aus dem Naturschutzgebiet!“ Die Gaur-Population wächst, und die Tiere werden aggressiv, wenn sie sich bedroht fühlen. Elefantengräben und Schutzzonen sollen nicht betreten werden. „Solche Angriffe können wieder passieren“, mahnen die Wildhüter. Mensch gegen Natur — ein Konflikt, der eskaliert.
Ein Mann besiegt den Tod
Boonta Seesangat ist ein Kämpfer. Aufgespießt von einem Riesenrind, verloren im Dschungel, und doch gerettet. Sein Fall zeigt: Die Wildnis ist unberechenbar. Die Menschen in Chachoengsao sind geschockt — und dankbar, dass er lebt.