Am 5. April 2025 verwandelte sich die Phahonyothin Road in der thailändischen Provinz Saraburi in ein Schlachtfeld aus Blech und Blut. Bei Kilometerstein 104 krachten fünf Fahrzeuge — darunter ein Lastwagen, ein Motorrad und ein Shuttlebus — in einer tödlichen Kettenreaktion zusammen.
Das Ergebnis: Ein Toter, zahlreiche Verletzte und ein Verkehrschaos, das die Region erschüttert. Die Polizei und Rettungskräfte waren sofort vor Ort — doch für einen Mann kam jede Hilfe zu spät.
Tödlicher Aufprall: Motorradfahrer hatte keine Chance
Das Drama begann, als ein sechsrädriger Lastwagen das Motorrad auf der rechten Spur rammte. Der Fahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls von seinem Bike geschleudert, sein Helm flog davon. Am Unfallort war nichts mehr zu machen — er war sofort tot.
Seine Sozia, eine junge Frau, überlebte schwer verletzt. Mit einem gebrochenen Bein wurde sie ins Krankenhaus von Saraburi gebracht. Ein Bild des Grauens, das die Zeugen nicht so schnell vergessen werden.
Kettenreaktion des Schreckens
Doch damit war das Unglück nicht zu Ende. Ein Zementtransporter donnerte in einen Lieferwagen der thailändischen Post, der gerade noch versuchte, auszuweichen. Kurz darauf krachte ein Shuttlebus, voll besetzt mit Mitarbeitern auf dem Weg zur Arbeit, ins Heck des Postwagens.
Sieben Passagiere wurden verletzt, vier davon landeten im Kasemrad Saraburi Krankenhaus. „Es war wie ein Dominoeffekt“, berichtet ein Augenzeuge. Die Straße: ein Trümmerfeld.
Wer trägt die Schuld?
Der 56-jährige Postfahrer Wisit schildert die Szene: „Der Verkehr zog sich plötzlich zusammen, ich musste bremsen — dann kam der Aufprall von hinten.“ Der Fahrer des Zementtransporters, Mongkol, schiebt die Schuld auf einen Pickup, der abrupt langsamer wurde.
Die Polizei unter der Leitung von Pol. Sub-Lt. Sarawi Jaemjang hat die Ermittlungen aufgenommen. Die genaue Ursache bleibt unklar, doch eines ist sicher: Dieser Crash hätte verhindert werden können.
Rettung in letzter Sekunde
Die Rettungskräfte der Sawang Rattanatrai Thammasathan Foundation kämpften gegen die Zeit. Verletzte wurden aus den Wracks geborgen, während der Verkehr auf der Phahonyothin Road zum Erliegen kam.
Der Leichnam des Motorradfahrers wurde zur Obduktion ins Saraburi-Krankenhaus gebracht. Für die Überlebenden beginnt nun ein langer Weg der Genesung — körperlich und seelisch.
Verkehrssicherheit in Thailand: Ein Weckruf
Dieser Horror-Crash reiht sich in eine traurige Liste von Verkehrsunfällen in Thailand ein. Die Behörden versprechen Maßnahmen: mehr Kontrollen, bessere Straßen, strengere Regeln. Doch für die Opfer und ihre Familien kommt jede Reform zu spät.