Nordthailand in Sorge: Der Kok-Fluss, einer der wichtigsten Wasserwege in der Region, ist mit hochgiftigem Arsen belastet — die Werte liegen mehr als doppelt über dem Sicherheitslimit! Behörden warnen: Lebensgefahr für Anwohner und Touristen.
Ein Artikel von Kilian Borchert

Schock-Fund: Arsen-Werte explodieren
Das Büro für Umwelt- und Verschmutzungskontrolle (Region 1) in Chiang Mai hat Wasserproben entnommen — mit alarmierenden Ergebnissen:
- 0,026 mg/L Arsen nahe Kaeng Tume (erster Eintrittspunkt in Thailand) — der Grenzwert liegt bei 0,01 mg/L.
- Auch weitere Proben bei Ban Tha Ton (0,012 mg/L) und Ban Pha Tai (0,013 mg/L) überschreiten die Norm.
- Hautausschläge und Reizungen bei Menschen, die im Fluss badeten.

Gold-Mine in Myanmar unter Verdacht
Woher kommt das Gift? Experten vermuten illegale Goldminen in Myanmar als Ursache. Bei der Goldgewinnung fällt Arsen als Abfallprodukt an — wird es unsachgemäß entsorgt, gelangt es ins Grundwasser. Noch fehlen endgültige Beweise, doch die Spur führt flussaufwärts.
Langzeitfolgen: Krebs durch verseuchtes Wasser?
Arsen ist hochgiftig — schon kleine Mengen können Durchfall und Magenkrämpfe auslösen. Doch der wahre Horror: Chronische Vergiftung erhöht das Krebsrisiko! Besonders gefährdet sind Dorfbewohner, die Flusswasser nutzen — viele Filtersysteme sind nicht sicher genug.

Was tun die Behörden?
- Warnung vor Baden und Trinken von ungefiltertem Flusswasser.
- Weitere Proben in Chiang Rai — Ergebnisse in zwei Wochen.
- Sediment-Tests laufen, denn Arsen könnte sich im Flussboden ablagern.
BLITZ sagt: Ein tickende Zeitbombe für Nordthailand. Bis die Quelle des Gifts gefunden ist, bleibt nur eins: Finger weg vom Kok-Fluss!