Es sollte eine entspannte Reise von Krabi nach Surat Thani werden — doch auf dem berüchtigten Highway 44 im Bezirk Phra Saeng schlug das Schicksal erbarmungslos zu. Ein Tourbus der Rittichai Tour Company kippte um, mitten in der Idylle des Bang Sawan-Unterbezirks. Panik, Schreie, Chaos — und am Ende: verletzte Urlauber, die um ihr Leben bangten. Was war passiert?
Horror-Crash ohne Vorwarnung
Der Bus, voll besetzt mit internationalen Touristen, war auf dem Weg zum beliebten Ziel Koh Samui, als es zur Katastrophe kam. Laut Augenzeugen verlor der Fahrer die Kontrolle, der schwere Bus schleuderte und landete auf der Seite.
Rettungskräfte rasten zum Ort des Grauens, während die Verletzten — zwischen sieben und acht Personen — blutend und geschockt aus dem Wrack geborgen wurden. Glück im Unglück: Todesopfer gab es keine.
Rettung in letzter Sekunde
Die Verletzten wurden sofort ins Phra Saeng Krankenhaus gebracht. Ärzte kämpften um ihre Stabilisierung, während die genauen Verletzungen noch untersucht werden. Unter den Opfern: Briten, Malaysier, Niederländer und Deutsche — Urlauber, die das Paradies suchten und stattdessen im Krankenbett landeten. Einige, darunter zwei mit Halswirbelbrüchen, wurden später ins Bangkok Hospital Surat verlegt. Die anderen konnten nach der Erstversorgung entlassen werden.
Firma in der Kritik: Wer trägt die Schuld?
Die Rittichai Tour Company, ein Unternehmen aus Bangkok, steht jetzt im Fokus. „Wir tun alles, um zu helfen“, versprach ein Sprecher kleinlaut. Doch die Polizei gräbt tiefer: War es Fahrerfehler, Übermüdung oder ein technischer Defekt?
Thailand ist berüchtigt für seine gefährlichen Straßen — und dieser Crash reiht sich in eine lange Liste von Tragödien ein. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Verkehrssicherheit: Ein Weckruf für Thailand
Der Unfall schockt die Region und wirft Fragen auf: Wie sicher sind Touristen auf Thailands Highways? Highway 44, eine viel befahrene Strecke, ist kein Unbekannter, wenn es um Crashs geht. Die Behörden mahnen zur Vorsicht, doch für die Opfer kommt das zu spät. Die übrigen 34 Passagiere wurden von Rittichai Tourism nach Koh Samui gebracht — mit einem bitteren Beigeschmack.
Hoffnung nach dem Schrecken
Für die Verletzten bleibt nur die Hoffnung auf schnelle Genesung. Thailand, das Land der Traumstrände und Tempel, hat für sie kurzzeitig sein dunkles Gesicht gezeigt. Doch die medizinische Versorgung stimmt optimistisch: Alle bekommen Hilfe, die sie brauchen. Die Urlauber wollen nur eines: den Schock vergessen und ihren Traumurlaub doch noch retten.