Ein ausländischer Tourist hat in Phuket mit seinem unverantwortlichen Verhalten für Aufregung gesorgt. Ein Video zeigt, wie er gefälschte Dollarscheine aus einem fahrenden Auto auf die Straßen verstreut.
Dieser Vorfall, der sich entlang der Yaowarat Road in Samkong ereignete, hat nicht nur die Einheimischen empört, sondern auch die Diskussion über die thailändische Visumbefreiungspolitik neu entfacht.
Die Aufnahmen, die auf der Facebook-Seite โหดจัง จังหวัดภูเก็ต viral gingen, zeigen eine graue Limousine mit rotem Nummernschild, die bedeutende Stellen in Phuket passiert.
Während des Fahrens wirft der Tourist gezielt Falschgeld, was von einem besorgten Anwohner mit einem Motorrad beobachtet wird, der versuchte, den Fahrer zur Rede zu stellen.
Ignoriert von dem Fahrer, kurbelte dieser das Fenster hoch und setzte seine Fahrt fort. Das einminütige Video, das schockierende Szenen zeigt, hat eine Welle der Empörung unter thailändischen Internetnutzern ausgelöst.
Viele kritisieren die „minderwertigen Touristen“, die die visumfreie Einreise nach Thailand ausnutzen und sehen solch ein Verhalten als respektlos und nicht akzeptabel an. Die Worte mehrerer Kommentatoren verdeutlichen den Unmut: „Das ist kein Tourismus, das ist Hohn“ und „Phuket war früher friedlich, heute ist es ein Spielplatz für Aufmerksamkeitssucher“.
Die Reaktionen in den sozialen Medien sind überwältigend und viele fordern die Behörden auf, gegen den verantwortungslosen Fahrer vorzugehen und ihn für seine Handlung zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Vorfall hat überdies verdeutlicht, dass das Werfen von Falschgeld nicht nur rechtliche, sondern auch kulturelle Konsequenzen haben kann. Einheimische berichten von den herabwürdigenden Auswirkungen solcher Aktionen auf ihre Gemeinschaft und deren Werte.
Die Behörden in Phuket haben bisher auf diesen Vorfall nicht offiziell reagiert, und ob rechtliche Schritte eingeleitet werden, bleibt abzuwarten. Dennoch hat dieser skandalöse Stunt die Debatte über die Auswirkungen der thailändischen Visumpolitik, besonders in touristisch stark frequentierten Gebieten, angeheizt.
Die Einwohner betonen die Notwendigkeit einer Überprüfung der Einreisebestimmungen, um sicherzustellen, dass Besucher die Gesetze und Bräuche des Landes respektieren. Während einige den Stunt als bloßen Scherz herunterspielen, wird klar, dass die Geduld der Bewohner von Phuket erschöpft ist.
Der Vorfall zeigt deutlich, dass die Gemeinschaft in Phuket an einem Wendepunkt steht und die Behörden gefordert sind, Maßnahmen zu ergreifen. Wie es weitergeht und welche Konsequenzen der Tourist zu erwarten hat, bleibt spannend zu beobachten. Fest steht jedoch: Phukets Geduld ist am Ende.