Ein bedeutender Stahlhersteller in Bangkok, Xin Ke Yuan Steel, steht nach dem schockierenden Einsturz eines Regierungsgebäudes am 28. März 2025 aufgrund angeblicher Verstöße gegen Sicherheitsstandards und die Verwendung minderwertiger Materialien vor existenziellen Herausforderungen.
Die öffentliche Empörung über diesen Vorfall hat die Regierung dazu veranlasst, ihre Aufsichtspflicht zu überdenken und Maßnahmen zu ergreifen
Der thailändische Industrieminister Akanat Promphan hat am 4. April 2025 in einem leidenschaftlichen Facebook-Post bekannt gegeben, dass er eine Streichung der Investitionsprivilegien für Xin Ke Yuan Steel gefordert hat, nachdem Ermittlungen ergeben hatten, dass die vom Unternehmen gelieferten Stahlstäbe nicht den geforderten Sicherheitsstandards entsprachen.
Eine umfassende Untersuchung des thailändischen Eisen- und Stahlinstituts bestätigte, dass die gelieferten Materialien nicht den in Thailand geltenden Normen entsprachen und die erforderliche Produktqualität untergrub.
Akanat betonte, dass Gerüchte über eine Behinderung des Entzugsprozesses durch ministerielle Einmischung unbegründet seien
Er versicherte, dass sein Team die Angelegenheit gründlich untersuche und entschlossen sei, die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen durch das Unternehmen durchzusetzen. Dennoch antreibende bürokratische Hindernisse und ein fragwürdiges Zertifizierungsdokument des Thai Industrial Standards Institute (TISI) gestalten den Widerrufsprozess komplex und rechtlich riskant.
Der vorangegangene Einsturz des staatlichen Rechnungshofs, der erhebliche Schäden und Besorgnis über öffentliche Sicherheitsstandards auslöste, erfordert nun dringend klare und schnelle Maßnahmen.
Bedenken, dass ein voreiliger Widerruf der Privilegien Klagen oder hohe Entschädigungsforderungen nach sich ziehen könnte, beziehen sich auf die jüngsten Kontroversen wie die umstrittene Akara-Goldmine.
Die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Handlungen der Regierung nimmt zu, während diese unter dem Druck steht, sowohl der Sicherheit der Bürger als auch der Integrität des industriellen Sektors gerecht zu werden.
Akanat versicherte, dass das Ministerium bereits zwei Warnschreiben an Xin Ke Yuan Steel gesendet hat — eine am 27. Dezember 2024 und eine weitere am 20. Februar 2025, mit der Aufforderung, die Qualitätsstandards zu verbessern.
Inmitten dieser turbulenten Entwicklungen bleibt unklar, ob das Unternehmen seine Projekte fortsetzen kann oder ob es zu einer endgültigen Schließung kommen wird.
