BANGKOK — Die Hoffnung schwindet! Mit schwerem Gerät kämpfen Rettungskräfte in Bangkok weiter um jede Chance, Überlebende des verheerenden Gebäudeeinsturzes zu finden. Doch eine massive Betonplatte und verkeilte Stahlträger blockieren den Weg — die Bergung gestaltet sich als Wettlauf gegen die Zeit.
Ein Artikel von Kilian Borchert
Nacht voller Verzweiflung: Keine Spur von Leben
Die Suchaktionen wurden gestern um 4.40 Uhr nachts vorläufig eingestellt, nachdem die Einsatzkräfte nicht durch eine meterdicke Betondecke brechen konnten. Obwohl an einer Stelle Lebenszeichen vermutet wurden, fand man weder Überlebende noch weitere Leichen.
79 Vermisste — Zwei Tote noch unter Trümmern
Die Bilanz ist erschütternd: 15 Tote sind bereits geborgen, doch 79 Menschen gelten weiter als vermisst. In Zone B liegen zwei Leichen unter Trümmern fest — doch die Bergung ist extrem schwierig.
Gouverneur Chadchart gibt Moral-Unterstützung
Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt war die ganze Nacht vor Ort, um den Rettungskräften Mut zuzusprechen. Ab sofort wird nur noch die Stadtverwaltung offizielle Updates geben, um widersprüchliche Meldungen zu vermeiden.
Die größten Herausforderungen:
✔️ Schwere Betonblöcke blockieren Zugänge
✔️ Verstrebter Stahl macht Bergungsarbeiten riskant
✔️ Zeitdruck — Mit jedem Tag sinkt die Hoffnung
Was jetzt? Die Teams von Ruam Katanyu, Por Teck Toeng und Urban Search and Rescue beraten über das weitere Vorgehen. Die Welt hält den Atem an — doch die Trümmer geben ihre Geheimnisse nur langsam preis.