Chaos, Tote und ein Warnsystem, das kläglich versagt hat: Nach dem Mega-Erdbeben in Myanmar (Stärke 7,7) ist Thailand in Aufruhr! Premierministerin Paetongtarn Shinawatra (42) ist stinksauer — und das zu Recht! Das Beben, das gestern unter anderem Bangkok erschütterte, forderte mindestens zehn Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Doch wo war die Warnung? „Ein Skandal!“, tobt die Regierungschefin.
Ein Artikel von Kilian Borchert
Zu Spät, Zu Lahm, Zu Schlecht
Das Epizentrum lag nahe Mandalay, doch die Erschütterungen ließen auch in Bangkok die Wände wackeln. Und was macht das thailändische SMS-Notfallsystem? Es schläft! Erst über eine Stunde nach dem Beben trudelte die erste Warnung auf den Handys ein. „Unverzeihlich!“, schimpfte Shinawatra bei einem Krisentreffen mit den Katastrophenschutzbehörden. Grund für die Pleite: Das lahme System kann nur 200.000 Nachrichten alle 15 Minuten verschicken — viel zu wenig für Millionen Menschen in Gefahr!

Neues System? Ja, Aber erst Mitte 2025
Ein modernes Cell-Broadcast-System, das alle gleichzeitig warnen könnte, ist in Arbeit. Doch: Es kommt frühestens Mitte 2025! Bis dahin bleibt Thailand auf dem Notfall-Steinalter hängen. „Wir brauchen JETZT Lösungen!“, drängt die Premierministerin und fordert die Mobilfunker auf, endlich mitzuziehen. Bessere Abdeckung, mehr Reichweite — sonst droht die nächste Katastrophe!
Ausländer vergessen, Skytrain im Dunkeln
Der Ärger wird noch größer: Viele Touristen und ausländische Bewohner Bangkoks sahen keine Warnung — Sprachprobleme und nicht registrierte Nummern sind schuld. Und wer mit dem Skytrain unterwegs war? Keine Infos, kein Plan, einfach stehen gelassen! „So kann das nicht weitergehen!“, wettert Shinawatra.

Japan macht’s Besser
Experten rümpfen in Thailand die Nase: Länder wie Japan oder Indonesien haben längst Turbo-Frühwarnsysteme, die Leben retten. Und hier? „Wir hängen hinterher“, klagen Katastrophenschützer. Der Druck auf die Regierung wächst — das Volk will Sicherheit, keine Ausreden!
Versprechen am Limit
Suriyachai Rawiwan, Chef des Katastrophenschutzministeriums, gelobt Besserung: „Wir ziehen die Modernisierung durch — Sicherheit geht vor!“ Doch die Frage bleibt: Wie viele Beben muss Thailand noch ertragen, bis das System endlich hält, was es verspricht? Die Uhr tickt — und die Natur wartet nicht.