In der thailändischen Provinz Mukdahan hat ein äußerst besorgniserregender Vorfall für Aufsehen gesorgt. Am Nachmittag wurde ein 55-jähriger Mönch, bekannt als Phra Thongphun, verhaftet, nachdem er im betrunkenen Zustand eine selbstgebaute Schusswaffe schwenkte und die Anwohner im Unterbezirk Nong Waeng im Bezirk Nikhom Kham Soi bedrohte.
Augenzeugen berichteten von einer angsteinflößenden Situation, als der Mönch die Anwesenden herausforderte: „Habt ihr ein Problem mit mir? Wollt ihr sterben?“ Der Vorfall begann in einem örtlichen Tempel, als besorgte Anwohner das Verhalten des Mönchs beobachteten und die Behörden informierten.
Teerawat Meekham, der stellvertretende Bezirkssicherheitschef, leitete eine Einsatztruppe zur Untersuchung und fand Phra Thongphun in stark alkoholisiertem Zustand vor. In seiner Unterkunft wurden nicht nur eine selbstgebaute Schusswaffe, sondern auch mehrere Flaschen Alkohol und Essensreste entdeckt, was auf einen übermäßigen Alkoholkonsum hindeutet.
Der Mönch war erst zwei Tage vor dem Vorfall in den Tempel eingezogen und war zuvor um einen 13-jährigen Schüler besorgt, den er anscheinend nicht finden konnte.
Eine Zeugin, die nur als Frau B identifiziert wurde, erzählte von ihrer Vertrautheit mit dem Mönch und gab an, dass sein nervöses Verhalten und die Drohung mit der Waffe sie dazu veranlassten, die Polizei zu kontaktieren.
Nach der offiziellen Enthebung von Phra Thongphun durch Phra Khru Wachirathampinit Aruno, dem obersten Mönch des Bezirks, befindet sich der ehemalige Mönch derzeit im Gefängnis.
Ihm wird der illegale Besitz einer Schusswaffe sowie von Munition ohne Genehmigung vorgeworfen, und er sieht sich nun strafrechtlichen Konsequenzen gegenüber, die in Thailand ernst genommen werden.
Die Behörden arbeiten daran, die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, und der Vorfall hat zu einer intensiven Diskussion über den Alkoholmissbrauch unter Mönchen und die damit verbundenen sozialen Probleme in der Region geführt.
Die Anwohner von Mukdahan sind nach diesem schockierenden Vorfall in großer Sorge um ihre Sicherheit und unterstützen die laufenden Bemühungen der Polizei, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.