Ein unfassbarer Skandal erschüttert Thailand: Eine mutige Frau, Patchani Phunsuk, hat ein kriminelles Netzwerk aufgedeckt, das über Jahre hinweg Medikamente im Wert von Milliarden Baht veruntreute — auf Kosten der Steuerzahler und der Gesundheit der Bevölkerung! Der BLITZ hat die schockierenden Details.
Ein Artikel von Kilian Borchert
Der Plan: Falsche Patienten, Echtes Geld
Patchani war eine Insiderin — bis sie sich entschied, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Alles begann, als eine „Teamleiterin“ namens Ms. Eang sie für die dreckige Operation anwerben wollte. Der Plan war teuflisch einfach: Ältere Menschen, krank oder gesund, wurden als „falsche Patienten“ ins Veterans General Hospital in Bangkok geschickt. Dort täuschten sie Krankheiten vor, kassierten große Mengen an Medikamenten und übergaben diese an das Netzwerk — für satte Gewinne auf dem Schwarzmarkt!
„Ich wollte Gerechtigkeit“, sagt Patchani mit fester Stimme. Trotz Warnungen ihrer Familie, die um ihr Leben fürchteten, ging sie undercover. Sie spielte selbst eine „falsche Patientin“, sammelte Beweise, nahm Gespräche heimlich auf und dokumentierte den Wahnsinn. „Wir wurden trainiert, wie wir uns beim Arzt verhalten sollen“, enthüllt sie. „Einige Ärzte waren eingeweiht und verschrieben unnötige Medikamente — von Herzpillen bis künstlichen Tränen!“
Die Drehscheibe: Ein Wäscheladen!
Die Medikamente landeten nicht bei den Patienten, sondern in einem Wäscheladen in einem Condominium an der Rama IV — von dort aus wurden sie weiterverkauft. Teure Medikamente, die nicht von normalen Versicherungen wie der Gold Card abgedeckt sind, brachten besonders hohe Profite. Hinter allem: ein Netzwerk aus Militärs und Medizinern. Sogar eine Oberstin, bekannt als Ms. Reed, soll die Fäden gezogen und Zahlungen verteilt haben!
Süße Lügen für den Arzt
Die „falschen Patienten“ wurden aus Lop Buri, einer Stadt mit einer riesigen Militärbasis, nach Bangkok gekarrt. Viele waren Familien von Veteranen. Eine 54-jährige Frau gesteht: „Ein Offizier hat mich angeworben. Ich bekam 1.000 bis 1.500 Baht pro Besuch.“ Auf dem Weg zum Arzt gab’s fettige und süße Snacks — absichtlich, damit die Blutwerte manipuliert wurden! Ein 66-jähriger Rentner erzählt: „Mein Nachbar hat mir den Job besorgt. Ich war jeden Monat dort. Manche Ärzte spielten mit, andere nicht.“
Der Mut zur Wahrheit
Patchani reichte ihre Beweise beim Militärausschuss des Parlaments ein — und löste damit eine Lawine aus. Die Drahtzieher gerieten in Panik: Ms. Eang forderte sie auf, Beweise wie Chatverläufe und SIM-Karten zu vernichten. Doch Patchani blieb standhaft und wurde zur Kronzeugin. Jetzt rollen die Ermittlungen: Polizei, Anti-Korruptionsbehörden und das NACC sind dran. Pol Maj Gen Charoonkiat Pankaew vom CIB sagt: „Es geht weit über Lop Buri hinaus — wir prüfen andere Provinzen und Krankenhäuser!“ Rund 600 „falsche Patienten“ aus sieben Gruppen sind bereits enttarnt.
Ein Vorbild für Alle
Patchani wird als Heldin gefeiert. „Wer einen Fehler gemacht hat, soll es zugeben“, ruft sie den Beteiligten zu. „Und die Teamleiter sollen aufhören, die Wahrheit zu verdrehen!“ Ihr Kampf könnte das Gesundheitssystem verändern — doch die Gefahr bleibt. „Ich hoffe, mein Mut inspiriert andere, gegen Korruption zu kämpfen“, sagt sie.
Die Jagd nach den Schuldigen läuft. Die Öffentlichkeit fordert Gerechtigkeit — und Patchani bleibt unbeugsam. Ein Skandal, der Thailand noch lange beschäftigen wird!