Chiang Mai sieht sich einer ernsthaften Umweltkrise gegenüber, da die Luftverschmutzung in der Region aufgrund anhaltender Waldbrände alarmierende Ausmaße erreicht. Am 1. April 2025 wurden die Bewohner der nördlichen Provinz von dickem Rauch und einer PM2,5‑Konzentration von 170 µg/m³ betroffen, was den empfohlenen Grenzwert von 34,7 µg/m³ um ein Vielfaches überschreitet.
Besonders stark betroffen sind Gebiete wie Hot, Chiang Dao und Phrao, wo viele Menschen unter Reizungen der Augen und des Rachens leiden. Aktuell sind über 150 Hotspots für Waldbrände in der Region aktiv, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Schadstoffminderung verdeutlicht.
Um die Situation zu entschärfen, haben die lokalen Behörden verschiedene Strategien implementiert
Dazu gehören der Einsatz von Springbrunnen und Wasserspritzfahrzeugen rund um den alten Stadtgraben, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und den Dunst zu bekämpfen. Trotz dieser Bemühungen sind die PM2,5‑Werte in einigen Bezirken, wie dem von Chiang Dao, auf alarmierende 240 µg/m³ gestiegen.
In einer benachbarten Region, Mae Hong Son, gab es Fortschritte:
Durch eine koordinierte Anstrengung zwischen dem Regionalbüro 16 für Schutzgebiete, dem Waldbrandkontrollzentrum der Region 3 und der Königlich Thailändischen Luftwaffe konnte ein Brand nahe Ban Mae Sa Pe Tai im Bezirk Khun Yuam erfolgreich eingedämmt werden.
BT-67-Flugzeuge, gesteuert von einer Feuerleitzentrale, warfen gezielt Wasser über den betroffenen Gebieten ab, was entscheidend für die Brandbekämpfung aus der Luft ist.
Provinzgouverneur Ekkawit Meepian hat zusätzliche Ressourcen mobilisiert, darunter Hubschrauber und mehr BT-67-Flugzeuge, um die Waldbrände bekämpfen zu können, bis sich die Lage verbessert
Der Umweltexperte Pornthep Charoensuebsakul betonte die Notwendigkeit nachhaltiger Anstrengungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, privaten Organisationen und der Öffentlichkeit.
„Diese gemeinsamen Bemühungen sind entscheidend, um Waldbrände und landwirtschaftliche Flächen zu verhindern und Natalveränderungen zur Aufforstung zu fördern, um Nordthailand vor künftigen Umweltverschmutzungsproblemen zu schützen“, erklärte er.
Inmitten dieser ernsten Herausforderungen bleibt die kontinuierliche Zusammenarbeit der Schlüssel zur Wiederherstellung der Luftqualität und zum Schutz der Gesundheit der Einwohner von Chiang Mai, während die Region gegen die Auswirkungen dieser Umweltkrise ankämpft
Die aktuelle Situation erfordert entschlossenes Handeln und einen langfristigen Plan, um sicherzustellen, dass die Lebensqualität in Chiang Mai nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft sichergestellt wird.