Am 21. März 2015 wurde die Leiche von Herrn Matthias, einem 41-jährigen deutschen Staatsbürger, in seinem Wohnhaus im Unterbezirk Don Chomphu, Bezirk Non Sung, Provinz Nakhon Ratchasima, aufgefunden.
Die Polizei der Wache Non Sung erhielt zusammen mit der Rettungseinheit Huk 31 einen Hinweis und machte sich unverzüglich auf den Weg zum Tatort, um die Situation zu untersuchen.
Am Einsatzort fanden die Beamten Herrn Matthias mit dem Gesicht nach oben auf seinem Bett liegend vor. Er trug ein graues Tanktop und Shorts. Eine etwa fünf Zentimeter lange Wunde am Hals, die auf den Einsatz eines scharfen Gegenstandes hindeutete, wurde festgestellt.
Der blutverschmierte Zustand des Bettes verdeutlichte die Tragödie. Im Raum waren durchwühlte Dokumente und verstreute Besitztümer vorzufinden, während die beiden Rottweiler des Verstorbenen unweit des Bettes Wache hielten.
Zeugenberichten zufolge versuchte die Ehefrau von Herrn Matthias, ihn während ihrer Arbeit in der Provinz Prachin Buri zu erreichen, jedoch vergeblich. In Sorge kontaktierte sie einen Freund, der sich dazu bereit erklärte, nach dem Rechten zu sehen.
Als auch der Freund keinen Zugang zu Matthias erhielt, wurden der Dorfvorsteher und weitere Dorfbewohner informiert, die schließlich den leblosen Körper von Herrn Matthias auffanden.
Die Ermittler stehen vor der Herausforderung, die genaue Todesursache zu klären. Aktuell werden sowohl Selbstmord als auch Mord als mögliche Szenarien betrachtet. Vorläufige Beweisaufnahme am Fundort wurde bereits eingeleitet.
Im Zuge der Ermittlungen kam ans Licht, dass Herr Matthias in der Vergangenheit mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, unter anderem wegen Körperverletzung und Bedrohung von Zahnärzten in Nakhon Ratchasima. Vor Kurzem war er festgenommen und strafrechtlich verfolgt worden.
Die Polizei von Non Sung ermittelt intensiv weiter, um die genauen Umstände um den Tod von Herrn Matthias aufzuklären und bittet die Öffentlichkeit um jede sachdienliche Information, um diesen tragischen Vorfall aufzuklären.