Chiang Mai, die einstige Touristen-Perle Nordthailands, gleicht einer Rauchglocke! Die Provinz kämpft mit extremem Smog, ausgelöst durch verheerende Waldbrände in mindestens 15 Distrikten. Über 150 Brandherde wüten — die schlimmsten in Hot, Chiang Dao und Phrao. Die Luftqualität ist so schlecht, dass Chiang Mai am Dienstagmorgen Platz 3 der weltweit am stärksten verschmutzten Städte belegte. Die PM2,5‑Werte schnellen auf 170 µg/m³ — das Fünffache des sicheren Grenzwerts!
Ein Artikel von Kilian Borchert
Augen brennen, Hälse kratzen — Behörden im Krisenmodus
Die Bewohner leiden: Augenreizungen, kratzende Hälse, Atemnot. Die Behörden versuchen verzweifelt, den Dunst zu bekämpfen — mit Wasserwerfern, Sprinkleranlagen und künstlichem Regen. Doch die Lage bleibt dramatisch! In Chiang Dao erreichten die Feinstaubwerte sogar 240 µg/m³ — ein gesundheitliches Desaster. „Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist“, warnt ein Lokalpolitiker.
Militär im Einsatz: Flugzeuge werfen 6.000 Liter Wasser ab
Die thailändische Luftwaffe ist jetzt im Spiel! Ein BT-67-Flugzeug flog zwei Einsätze und kippte 6.000 Liter Wasser über den Flammen ab. Bodencrews koordinierten per Funk, um die Löschaktionen zu präzisieren. In Mae Hong Son gelang es immerhin, einen Großbrand unter Kontrolle zu bringen. Doch die Feuer lodern weiter — vor allem in unzugänglichen Bergregionen.
Experten warnen: „Langfristige Lösungen nötig!“
Trotz aller Bemühungen bleibt die Lage brandgefährlich. Pornthep Charoensuebsakul, Direktor des Regionalbüros für Schutzgebiete, fordert eine bessere Zusammenarbeit zwischen Behörden, Privatwirtschaft und Bevölkerung. „Nur nachhaltige Maßnahmen können Nordthailand vor zukünftigen Smog-Katastrophen bewahren“, sagt er.
BLITZ sagt: Während die Regierung Löschflugzeuge schickt, leiden die Menschen. Wann endlich klare Luft? Die Uhr tickt…