BANGKOK — Die Angst geht um! Innerhalb der nächsten Stunden könnten die USA Thailand mit brutalen Strafzöllen überziehen. Präsident Donald Trump nennt es „Befreiungstag“ — für die thailändische Wirtschaft könnte es der Beginn einer tiefen Krise sein.
Ein Artikel von Kilian Borchert
Autos, Aluminium, Angst: Thailand trifft es hart!
Ab dem 3. April greifen 25% Zölle auf thailändische Autos — ein Schock für die ohnehin angeschlagene Autoindustrie. 2023 exportierte Thailand noch 42.000 Fahrzeuge in die USA. Doch das ist nicht alles: Bereits seit März lastet ein 25%-Aufschlag auf Aluminium, das die Thailänder für 500 Millionen Dollar jährlich in die USA liefern.
Goldman Sachs warnt: Sollten die USA bis zu 18% Strafzölle durchdrücken, könnte Thailands Wirtschaftswachstum um 1,5% einbrechen — eine Katastrophe für Thailand!
Trump spielt Katz und Maus: „Wir werden nett sein!“
Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Trump deutete an, „relativ milde“ vorzugehen. „Wir werden sehr freundlich sein, relativ gesehen“, sagte er am Montag. Doch Vertrauen ist kaum vorhanden — zu unberechenbar ist der US-Präsident.
Thailand steht auf der „Dirty 15“-Liste der USA, mit einem Handelsdefizit von 45,6 Milliarden Dollar. Die Regierung in Bangkok versucht verzweifelt, Schlimmeres zu verhindern — bisher ohne Erfolg.
Globaler Dominoeffekt: Droht ein Welthandelskrieg?
Nicht nur Thailand zittert: China, Japan und Südkorea schmieden bereits Allianzen gegen Trumps Protektionismus. Kritiker warnen vor einer globalen Handelsspirale, die alle trifft.
Die Fakten sind alarmierend:
- Goldpreis steigt (+19% seit Jahresbeginn) — ein klares Krisensignal!
- US-Verbrauchervertrauen auf Tiefstand seit 2021
- Thailands Börse bereits 15% im Minus — schlechter als alle anderen Märkte
BLITZ sagt: Thailand steht vor einer Zerreißprobe. Trumps nächster Tweet könnte über Wohl oder Weh entscheiden. Bleibt nur eine Frage: Wie hart trifft es das Land wirklich?
BLITZ — Wir berichten, wenn andere schweigen!