Schock in der Kampfsport-Welt! Der tragische Tod des britischen Boxers Joseph Itai Rinomota (30) nach einem Muay-Thai-Kampf auf Samui wirft brisante Fragen auf. Jetzt greift sogar das Internationale Olympische Komitee (IOC) ein — könnte der Vorfall die Olympia-Träume des thailändischen Nationalsports zerstören?
Ein Artikel von Kilian Borchert
„Nicht unser Muay Thai!“ — IFMA in Erklärungsnot
Die International Federation of Muay Thai Associations (IFMA) distanziert sich von dem Vorfall. Bei einer Pressekonferenz in Bangkok betonten Funktionäre, dass der tödliche Kampf nicht unter ihren Sicherheitsstandards stattfand. Sakchai Tapsuwan, IFMA-Präsident, versicherte: „Unser Muay Thai hat internationale Sicherheitsregeln — sonst wäre es nicht olympiatauglich!“ Doch das IOC, vertreten durch Kirsty Coventry, fordert lückenlose Aufklärung.

Was lief schief? Die brisanten Sicherheitslücken
Rinomota starb am 28. März nach seinem Debütkampf im Samui Inter Boxing Stadium. Die entscheidenden Fragen:
- Wurde der Boxer medizinisch geprüft?
- Hatte er einen gleichstarken Gegner?
- Waren ausgebildete Kampfrichter vor Ort?
Die thailändische Sportbehörde (SAT) prüft jetzt, ob alle Vorschriften eingehalten wurden. Stefan Fox, IFMA-Generalsekretär, kündigte ein Krisentreffen mit dem IOC in Lausanne an.

„Eine Warnung für alle“ — Muay Thais Zukunft steht auf dem Spiel
Somchat Charoenwachirawit, Chef des thailändischen Profibox-Verbands, warnt: „Dieser Fall muss eine Lehre sein!“ Muay Thai kämpft seit Jahren um die Aufnahme in die Olympischen Spiele — doch ohne strengste Sicherheitsauflagen wird das nichts.
BLITZ sagt: Ein Todesfall erschüttert den Kampfsport. Jetzt entscheidet sich, ob Muay Thai seinen olympischen Traum weiterleben darf — oder ob der Skandal alles zunichtemacht.