Tak — Inmitten der steigenden Bedrohung durch kriminelle Organisationen entlang der thailändisch-myanmarischen Grenze hat Rangsiman Rome, ein einflussreicher Abgeordneter der thailändischen Volkspartei, die Regierung aufgefordert, die bestehende Visapolitik zu überarbeiten.
Dies geschah während eines Besuches in der Grenzstadt Mae Sot in der Provinz Tak, wo er seine Besorgnis über die Ineffektivität der aktuellen Grenzschutzmaßnahmen äußerte.
Als Vorsitzender des Ausschusses für Sicherheit, Grenzangelegenheiten, nationale Strategien und nationale Reformen hat Rome kürzlich mit der Rajamanu-Arbeitsgruppe über grenzüberschreitende Kriminalität und Betrügereien in Callcentern diskutiert. Dabei stellte sich heraus, dass das bestehende Filtersystem nicht ausreicht, um ausländische Betrüger, die sich in der nahegelegenen Stadt Myawaddy aufhalten, daran zu hindern, in illegale Aktivitäten verwickelt zu werden.
Mit Nachdruck forderte Rome eine strengere Überwachung des Systems der visumfreien Einreise, da die derzeitigen Kontrollen nicht ausreichen, um illegale Einreisen effektiv zu verhindern. Er betrachtete die Notwendigkeit, künftig spezielle Genehmigungen für die Einreise in bestimmte Grenzregionen einzuführen, als unerlässlich, um die Sicherheit nachhaltig zu gewährleisten.
Obwohl die thailändischen Behörden seit dem 5. Februar 2025 strenge Gegenmaßnahmen ergriffen haben, wie die Abschaltung von Strom, Internet und Treibstoff in den angrenzenden myanmarischen Grenzstädten, scheinen diese Bemühungen unzureichend zu sein.
Trotz der Errichtung von Kontrollpunkten an Flughäfen und Grenzstraßen gibt es nach wie vor zahlreiche natürliche Übergänge, die vor allem nachts als Fluchtwege dienen.
Darüber hinaus appellierte Rome an die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und sprach sich für ein entschlosseneres Vorgehen gegen Personen wie Saw Chit Thu, den Anführer der Karen-Grenzschutztruppe, aus. Trotz der Freilassung von betrügerischen Elementen aus verschiedenen Komplexen in Myawaddy bleiben viele immer noch Teil dieser kriminellen Strukturen, mit möglicherweise zehntausenden von Betroffenen.
Die thailändischen Behörden arbeiten intensiv daran, den Zugang zu wichtigen Gütern wie Solarmodulen und Satelliteninternetdiensten zu unterbinden, um die betrügerischen Aktivitäten zu schwächen. Um diese illegalen Machenschaften nachhaltig zu bekämpfen, ist eine koordinierte Zusammenarbeit aller relevanten Behörden erforderlich.
Dieses komplexe Problem verdeutlicht die Dringlichkeit eines gut organisierten und koordinierten Ansatzes zwischen den thailändischen und myanmarischen Behörden, während gleichzeitig die bestehenden Einreisebestimmungen an strengere Sicherheitsmaßnahmen angepasst werden.
Angesichts der Notwendigkeit, den florierenden Tourismussektor mit nationalen Sicherheitsanforderungen in Einklang zu bringen, hat die Gewährleistung einer legalen und sicheren Einreise höchste Priorität, betont Thai Newsroom.