Asiens Strände weniger besucht, während chinesische Touristen zu Hause bleiben

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Published in Bangkok
Samstag, 07 September 2019 06:49

Bangkok - Von ruhigen Stränden auf Bali bis hin zu leeren Zimmern in Hanois Hotels sind in Südostasien Probleme mit der Wirtschaft Chinas und der Abschwächung des Yuan zu spüren.

Ein Boom bei chinesischen Auslandsreisen in den letzten Jahren, der den Tourismus in Südostasien beflügelt hat, ist jetzt im Rückwärtsgang. Der plötzliche Niedergang der chinesischen Reisenden ist eine schmerzhafte Lehre für Nationen wie Thailand und Indonesien, die übermäßig von Asiens Top-Wirtschaft abhängig geworden sind.

„Der Einbruch der chinesischen Ankünfte und des Tourismus kostet die gesamte Region ein Vermögen“, sagte Kampon Adireksombat, Leiter der Wirtschafts- und Finanzmarktforschung der Siam Commercial Bank Pcl in Bangkok. „Wenn man sich auf einen Markt verlässt, besteht immer ein Konzentrationsrisiko, und viele Länder können möglicherweise nicht schnell genug einen Ersatz für das Wachstum finden.“

Quelle: Bloomberg

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4 comments

  • Michael Krispin
    Comment Link posted by Michael Krispin
    Samstag, 07 September 2019 14:39

    Es ist ja weniger der schwache Yuan als vielmehr der total überbewertete Thailand Bath.
    So wird es letztendlich fuer alle teuerer und die Wirtschaft wird es auch bald spueren, dass der Export einbricht und Investitionen ausbleiben.
    Wenn jetzt auch noch vermehrt Rentner durch diese restriktive Nachverfolgung der Immigration die bald an Chinesische Ueberwachung gleichkommt fern bleiben wird es auch bald ruhiger im Land sein.
    Malaysia geht hier zB einen besseren Weg mit dem My second Home programm und laedt Auslaendern mit kostenlosen 10 Jahresvisa und diversen Verguenstigungen beim Auto oder Hauskauf . Vielleicht ist es aber auch genau das Ziel der Regierung sich Auslaender fern zu halten. Man weiss es nicht

  • Dieter Bofinger
    Comment Link posted by Dieter Bofinger
    Samstag, 07 September 2019 06:59

    Vorausschauende Verantwortliche haetten diese Entwicklung sehen muessen, stattdessen gab es in Thailand immer wieder Erfolgsmeldungen bezueglich der Zahl chinesischer Touristen, die allerdings nie vergleichbare Umsaetze pro Kopf fuer die Einheimischen bewirkten wie die Westlichen. Es gibt im uebrigen weit mehr negative Aspekte die seitens der Behoerden nicht oder nicht zielfoerdernd angegangen werden und auch zu dieser Situation fuehren. Man zieht es vor die hier lebenden Expats mit TM 30 zu drangsalieren und realisiert nicht die sich verstaerkenden Konsequenzen. Muessen auch hier erst spuerbare finanzielle Konsequenzen eintreten (Rueckgang von Investitionen wegen der wirtschaftsfeindlichen Praktiken von Immigration)?

  • André brunner
    Comment Link posted by André brunner
    Freitag, 06 September 2019 16:25

    Vor einigen Jahren waren die Russen die begehrtesten Touristen in Thailand. Dem schwachen Rubel zur folge, ist die Anzahl der Russen zurück gegangen. Jetzt sind die Chinesen an der Reihe. Auch die Europäer kommen weniger.
    Thailand hat ein bisschen sein traditionelles Lächeln verloren. Die Preise sind gestiegen und die Sicherheit ist kleiner geworden.
    Der TM 30 schreckt nun auch die westlichen Rentner ab.
    Was mir sorgt ist, dass die Militärregierung keinen Acht zu geben scheint.

  • Gerhard
    Comment Link posted by Gerhard
    Freitag, 06 September 2019 14:13

    Auf längere Zeit betrachtet, ist jeder Chinese und Inder ein Gewinn, wenn er zu Hause bleibt. Wenn es so weiter geht, dann ist in 10 Jahren alles zugemuellt und runter, dass nur noch Hardcore Touristen kommen. Selbst Inder und Chinesen finden in ihren Heimatlaendern es besser vor.

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