Wie sich Google, Apple, Amazon und Microsoft für Cybersecurity einsetzen

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Published in Computer & Technik
Donnerstag, 16 September 2021 18:07
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Durch die vielen technischen Neuerungen, die es heutzutage gibt, wird auch das Thema Cybersecurity im Netz immer präsenter. Die Vielfalt an Möglichkeiten hat nicht zu vielen positiven Aspekten geführt, sondern auch gewisse Gefahren mit sich gebracht, die im Internet auf Nutzer lauern. Deshalb ist es wichtig, sich mit dem Thema der Cybersecurity auseinanderzusetzen und zu gewährleisten, dass die Nutzung des Internets auch zukünftig ohne Probleme möglich ist. Wer könnte dies besser, als die bekannten Player in der Branche? Hierbei handelt es sich um die global agierenden Elektrounternehmen Google, Apple, Amazon und Microsoft. Jedes Unternehmen setzt sich für die Sicherheit im Netz ein und sorgt dafür, dass User nach wie vor beruhigt surfen, Online Shoppen oder den Online Casino Bonus ohne Einzahlung und Mindestumsatz im Casino nutzen können. Wie dies geht und was man darüber wissen sollte, wird in den nachfolgenden Abschnitten genauer erläutert.

Cybersecurity – Was ist das?

Bevor man sich mit der Frage, wie globale Unternehmen in der Elektrobranche wie Google oder Microsoft sich für Cybersecurity einsetzen, muss man natürlich erst genau definieren, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Im Allgemeinen geht es bei der Cybersecurity, auch IT-Sicherheit genannt, darum, Maßnahmen zu entwickeln, um Computer, Server, mobile Geräte oder Netzwerke vor böswilligen Übergriffen zu schützen. Es gibt im Grunde genommen drei verschiedene Arten von Bedrohungen, gegen die sich die Cybersecurity stellt. Hierbei handelt es sich um Cyberkriminalität, konkrete Cyberangriffe oder Cyberterrorismus. Die zuerst genannte Bedrohung kommt am häufigsten vor. Durch die sogenannte Malware (auch als Schadsoftware bezeichnet) versuchen Cyberkriminelle, Systeme anzugreifen, um an die finanziellen Daten Dritter zu gelangen oder Geschäftsbetriebe für eine gewisse Zeit zu unterbrechen.

Leider steigen die Übergriffe auf fremde Systeme trotz verschiedener Maßnahmen auch heute noch rasant an. Gemeinsam mit den vielen Entwicklungen, die es im Netz und in der Computerbranche im Allgemeinen gibt, entstehen auch immer wieder Lücken, die sich die Hacker zu Nutzen machen. Globale Player wie Google und Co. sehen sich deshalb dazu in der Pflicht, sich einzuschalten und den Bereich mit neuen Technologien und Förderungen zu unterstützen.

Wie ist es zur Involvierung der Technikkonzerne gekommen?

Das Thema der Bedrohungen und Cybersecurity beschäftigt die Branche bereits seit Jahren. Natürlich sind nicht nur Privatpersonen, die im Internet Spielautomaten kostenlos testen oder anderen Aktivitäten im Netz nachgehen, von den Angriffen betroffen. Auch die Regierungen der Länder müssen sich vor den Hackerangriffen schützen. Da es sich bei jedem der genannten Unternehmen um Firmen handelt, die ursprünglich aus der USA stammen, wurden die Technikkonzerne auch von der amerikanischen Regierung dazu aufgefordert, die IT-Sicherheit zu unterstützen.

Die Stimmen aus der US-Regierung nach Unterstützung wurden laut, nachdem zu Beginn des Jahres der amerikanische IT-Dienstleister Solarwinds von einem massiven Hackerangriff betroffen war. Den Cyberkriminellen gelang es bei dem Angriff, auf etwa 180.000 Netzwerke von Regierungsbehörden und Unternehmen zuzugreifen. Die Hacker konnten geheime Daten einsehen und sogar an streng geschützte Codes von Unternehmen gelangen. Von dem Angriff war unter anderem einer der Player, und zwar Microsoft, betroffen. Die Bedrohungen wirkten sich nicht nur auf die amerikanischen Behörden, sondern auch auf die in vielen anderen Ländern aus, die mit der Software von Solarwinds arbeiteten.

Mitte des Jahres ist es zu einem weiteren Angriff gekommen, bei dem das Unternehmen Colonial Pipeline betroffen war. Hier kam es sogar so weit, dass das Unternehmen ein Lösegeld bezahlen musste, um die Übergriffe auf das Unternehmen und somit auf die Benzinversorgung in gewissen Teilen der USA zu stoppen. Da sich die Vorfälle häufen und die Gefahr, dass geheime Daten an die falschen Personen gelangen, immer größer wird, sieht sich die US-Regierung dazu gezwungen.

Welche Maßnahmen ergreifen die globalen Player?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Bei einem Treffen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten haben sich alle Konzerne vor wenigen Monaten dazu entschlossen, sowohl in Entwicklung der eigenen IT-Security-Systeme zu investieren als auch die Regierung bei ihrem Vorhaben, die bestehenden Programme auszubauen, zu unterstützen. Microsoft hat sich beispielsweise dazu erklärt, für die Verbesserungen des Systems $150 Mio. bereitzustellen. Die anderen Player unterstützen die Regierung mit einer ähnlich hohen Summe.

Durch die hohen Investitionen der Technikkonzerne wird deutlich, wie dringlich es ist, die Probleme, die momentan im Bereich Cyberkriminalität bestehen, zu lösen. Die Bedrohungen sind innerhalb der letzten Jahre stetig gewachsen, wohingegen die Entwicklungen im Bereich Cybersecurity gleichgeblieben sind. Es fehlt vor allem an einem: qualifizierten Arbeitskräften, die in der Lage sind, an den Sicherheitslücken zu arbeiten und diese schnellstmöglich zu schließen. Das Vorhaben der amerikanischen Regierung kann nur dann verwirklicht werden, wenn alle globalen Unternehmen in dem Bereich zusammenarbeiten. Die Entscheidungen, die während der Versammlung zu dem Thema im Weißen Haus getroffen wurden, waren demnach fundamental.

Bei Geldern alleine bleibt es bei den Maßnahmen natürlich nicht – schließlich handelt es sich bei Unternehmen wie Microsoft, Google, Apple oder Amazon nicht grundlos um globale Konzerne, die weltweit erfolgreich sind. Sie investieren nicht nur, sondern geben aufgrund ihres Wissens und ihrer eigenen Technologien auch Empfehlungen ab, die ebenfalls dazu genutzt werden können, um die Sicherheitssysteme in Zukunft zu schützen. Angesehen von den zuvor genannten Firmen ist auch IBM als größtes IT-Unternehmen der Welt involviert. IBM geht sogar so weit, 150.000 Personen innerhalb der nächsten drei Jahre in dem Bereich auszubilden und zu schulen. Amazon schließt sich der Maßnahme an: Das Unternehmen stellt Trainingsmaterialien sowie ein kostenloses Authentifizierungsverfahren zur Verfügung, um die Sicherheit im Netz ebenfalls zu verbessern. Bei den Vorhaben, die in den kommenden Jahren im Fokus stehen, handelt es sich demnach um folgende Maßnahmen:

  • Unternehmen stellen Gelder für eigene Sicherheitssysteme und für die der Behörden zur Verfügung. Investitionen in Millionenhöhe von allen Großkonzernen im Elektro- und Technikbereich.
  • Schulung von Fachpersonal, um Bildungslücken in dem Bereich zu schließen und um mehr Fachpersonal auszubilden. Dies wird hauptsächlich in den nächsten drei Jahren passieren und von IBM umgesetzt.
  • Kostenlose Programme zur Verbesserung der Systeme. Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um IT-Sicherheit auch für Endkunden zu gewährleisten.
  • Trainingsmaterialien, um das Wissen, das den Konzernen vorliegt, auch mit anderen wichtigen Stellen in dem Bereich zu teilen.
  • Enge Zusammenarbeit, um Sicherheitslücken für Behörden, Unternehmen und Verbraucher möglichst schnell und reibungslos zu schließen.
  • Übernahmen von Verantwortung der Unternehmen aufgrund derer globalen Bekanntheit.
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