50 Mrd. Baht Verlust im Tourismus wegen Coronavirus befürchtet

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Published in Bangkok
Montag, 27 Januar 2020 11:36

Bangkok - Die Coronavirus-Krise wird Thailand wahrscheinlich mindestens 50 Milliarden Baht an verlorenen Tourismuseinnahmen kosten, die mit Chinas pauschalem Verbot der Ausreise von Touristen aus den betroffenen Städten verbunden sind, so der Tourismusrat von Thailand.

Die geschätzten Verluste basieren auf den durchschnittlichen Ausgaben von 50.000 Baht pro chinesischem Touristen, der Thailand besucht, sagte der Vorsitzende des Rates, Trairatttancharatphon.

Wenn der Virusausbruch länger andauere als erwartet, werde dies größere Auswirkungen auf die thailändische Tourismusbranche haben.

Kleine und mittlere Tourismusunternehmen wären vom Virusausbruch stärker betroffen, da sie weniger Kapital haben als große Tourismusunternehmen.

Der Rat setzt seine Hoffnungen auf die Regierung, die aufgefordert wurde, Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen des Virus auf den Tourismus zu verringern.

Der Rat warnte gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden Einheimische und Touristen an beliebten Touristenattraktionen wie Chiang Mai, Phuket, Krabi, Pattaya und Koh Samui, wie wichtig es ist, sich mit einer Gesichtsmaske vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, um unnötige Krankenhausbesuche zu vermeiden. Das Meiden von überfüllten öffentlichen Bereichen und häufiges Händewaschen wird angeraten.

Tourismus- und Sportminister Phiphat Ratchakitprakarn hat am Montag zusammen mit der thailändischen Tourismusbehörde (TAT) ein Treffen mit Tourismusunternehmen einberufen, um deren Situation zu erörtern, sagte der Vorsitzende.

Reisebüros, Fluggesellschaften und Hoteliers werden an dem Treffen teilnehmen.

„Die Pläne der TAT sehen auch ein weiteres Treffen morgen mit den wichtigsten Tourismusunternehmen vor, insbesondere mit dem Verband der thailändischen Reisebüros, um zu erörtern, wie die Anpassung an die touristische Situation im Hinblick auf Tourismusmarketing erfolgen kann“, sagte Thanet Phetsuwan, stellvertretender Direktor für Kommunikation und Marketing der TAT.

Phuket FantaSea Plc, Betreiber eines bekannten kulturellen Themenparks, ist weiterhin optimistisch, dass die Virensituation bald unter Kontrolle gebracht wird.

Das Unternehmen passe sich täglich an, sagte Geschäftsführer Kittikorn Kewkacha.

Quelle: Bangkok Post

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2 comments

  • ANDRE BRUNNER
    Comment Link posted by ANDRE BRUNNER
    Montag, 27 Januar 2020 16:06

    Kann es kaum glauben, dass ein chinesischer Tourist im Durchschnitt 50'000 THB für seine Reise in Thailand ausgibt:
    Die meisten Touristen kommen mit chinesischen Charters, deren Profit der Gesellschaft in China bleibt, die Busse in Thailand gehören auch zum grössten Teil einer chinesischen Gesellschaft, wie ebenso die Hotels und die Restaurants, die in ihrem Reiseplan benutz werden.
    Was sie in Thailand hauptsächlich kaufen, ist Wasser und Chips in einem 7 eleven. Also schein mir eine Ausgabe von 50'000 THB pro Person vollständig übertrieben.
    Einmal mehr sind die offiziellen veröffentliche Zahlen fragwürdig.

  • Michael Krispin
    Comment Link posted by Michael Krispin
    Montag, 27 Januar 2020 12:34

    Was fuer ein Glück aber auch.
    Hat man doch gleich zu Anfang des Jahres wieder einen anderen Schuldigen gefunden.
    Pech natuerlich fuer die Tourismusindustrie, dass alle Chinesischen Thailand Touristen scheinbar nur aus Wuhan stammen.

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