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Thailand zwischen Streetfood und Digitalisierung

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Dienstag, 01 Dezember 2020 13:58

Die anhaltende Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung der Arbeitsabläufe in deutschen Unternehmen. Auch andere Bereiche wie Bildung oder Verwaltung bekommen ein digitales Make-over.

Doch einen Schub für die Digitalisierung kann man auch in anderen Ländern der Welt erkennen wie beispielsweise Thailand. Das Land ist nicht nur im digitalen Zeitalter angekommen, sondern bereit dieses aktiv mitzugestalten.

Zwischen Streetfood und Smartphone

Nirgendswo zeigt sich der Kontrast zwischen alt und neu, zwischen Tradition und Fortschritt so deutlich wie in den Straßen Bangkoks. Während man sich sein Mittagessen in improvisierten Garküchen am Straßenrand kaufen kann, sitzen Büroangestellte in Anzug und Krawatte in ihre Smartphones vertieft auf bunten Plastikstühlen und shoppen online, buchen ihre nächsten Flüge oder schließen ganze Geschäfte via App ab.

Die Regierung hat bereits 2016 das „Thailand 4.0“ Programm ins Leben gerufen. Ziel ist es durch Investition in Innovation und digitale Infrastruktur das Land als regionalen Hub zu positionieren und auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig zu machen.

Im Zuge der Digitalisierung sollen in Thailand vorrangig darauf angelegt, die Kommunikation mit Behörden mehr und mehr elektronisch abzuwickeln. Mittlerweile übersteigt die Anzahl der Mobilverträge die Bevölkerungszahl um 30 % und auch in abgelegenen und schwer erreichbaren Teilen des Landes gibt es eine 4G Netzabdeckung. Die Internetabdeckung wird dabei mittels Kupferdrähte ermöglicht.

“1A Kontaktnachverfolgung” in Zeiten der Pandemie

In Thailand war die digitale Kontaktnachverfolgung im Zuge der Corona-Pandemie beinahe in Vergessenheit geraten – bis ein Schreckensmoment das Land wachrüttelte. Seit Ende Mai kann das südostasiatischen Land keinen neuen lokalen Corona-Fall mehr nachweisen. Da sorgte es für große Aufregung, als Mitte Juli bekannt wurde, dass ein positiv getesteter Angehöriger des ägyptischen Militärs bei einem Kurzbesuch in einer Provinz östlich von Bangkok unterwegs war.

Für das thailändische Contact-Tracing-System namens „Thai Chana“ brachte das die Bewährungsprobe. Die mobile Anwendung dort funktioniert nicht wie hier in Deutschland über Bluetooth-Signale. Die Nutzer müssen sich stattdessen an Orten wie Restaurants, Bars oder Einkaufszentren bei jedem Besuch einchecken, indem sie mit dem Smartphone einen QR-Code einscannen. Sollte an dem jeweiligen Ort ein Covid-19-Fall auftreten, werden die Besucher umgehend informiert und müssen sich testen lassen. Im Fall des ägyptischen Offiziers half dieses System nach offiziellen Angaben, Hunderte potenzielle Kontaktpersonen zu identifizieren. Die anschließenden Tests zeigten: Keiner hatte sich angesteckt.

Doch trotz diesen prominenten und positiven Beispiels des theoretische Nutzen von „Thai Chana“, verliert die Anwendung angesichts der aktuell verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit, sich in Thailand mit dem Coronavirus zu infizieren, zunehmend an Akzeptanz. In der Hauptstadt Bangkok ignorieren die meisten Besucher die QR-Codes an den Eingangstüren von Läden und Lokalen.

Thailand ist ein Land, das sich in verschiedenen industriellen Bereichen rasant entwickelt. Dazu gehört auch die Unterhaltungsbranche im Netz, in die mittlerweile von Regierungsseite ordentlich investiert wird. Entwicklungen sieht man zum Beispiel im Bereich von Video-On-Demand, da in Thailand ein eigener Service auf den Markt kommen soll. Zusätzlich entstehen immer mehr Gaming Studios, die eigene Spiele aus der thailändischen Schmiede hervorbringen. Potential ist in vielen verschiedenen Bereichen zu sehen, denn die Nachfrage in und um Thailand ist groß. Aber nicht in allen Sektoren fährt man den Kurs in die Zukunft. Wir haben uns die Online-Landschaft Thailands einmal genauer angesehen!

Eigene Streaming-Plattform für Thais

Der thailändische Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft – oftmals auch als Cyberminister abgekürzt – brachte einen neuen Vorschlag hervor, um die Film- und Serienwelt Thailands zu unterstützen. Statt auf Streaming-Dienste wie Netflix zurückzugreifen, möchte er einen eigenen Video-On-Demand-Service kreieren, der vor allem thailändische Produktionen anbieten soll. Kritische Stimmen wiesen darauf hin, dass auch auf Netflix und Co. bereits viele thailändische Inhalte verfügbar sind und die Nachfrage womöglich kleiner sei als ursprünglich gedacht. Diese Kritik weist der Cyberminister allerdings gekonnt ab, denn mit dem Streaming-Service sollen nicht nur durch Gebühren hohe Einnahmen generiert werden, sondern die Einführung könnte auch die Filmindustrie des Landes stärker beleben.

Die entstehenden Filme und Serien könnten dann auch in andere Länder exportiert werden, darunter z. B. Südkorea oder Indonesien. Die Regierung soll das Projekt finanziell unterstützen und damit bei dem Aufbau der Plattform helfen. Bisher konnte die thailändische Film- und Serienproduktion noch nicht wahnsinnig überzeugen. Viele Thailänder und Expats konsumieren daher amerikanische und internationale Inhalte mit thailändischer Synchronisation. Bei eigenen Produktionen für einen Streaming-Service müsste man sich inhaltlich also deutlich stärker an das amerikanische Vorbild annähern. Ob die Pläne tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Andere Länder zeigen es jedoch bereits vor. So gibt es mittlerweile z. B. den Streaming-Giganten iFlix aus Malaysien, der derzeit in 13 asiatischen Ländern angeboten wird. Um Netflix als Konkurrenzunternehmen zu entkräften, wird der bekannte Streaming-Service in einigen dieser Länder von gewissen Internetanbietern sogar gesperrt.

eSports sind mittlerweile ein wichtiger Teil der thailändischen Spielindustrie

Thailändische Spieleindustrie blüht auf

Thailand ist ein Land voller Gamer. Videospiele sind hier sehr beliebt und laut einer Statistik wird in dem Land sogar am allerlängsten pro Tag gespielt. Im Durchschnitt spielen thailändische Gamer nämlich rund 103 Minuten auf Spielkonsolen, dicht gefolgt von den chinesischen Spielern, die etwa 84 Minuten pro Tag mit Videospielen verbringen. Die Deutschen liegen mit 42 Minuten deutlich dahinter. Thailands Spielindustrie profitiert davon, denn die Nachfrage nach neuen Games ist groß. Während viele Thais internationale Titel spielen, entstehen immer mehr Entwicklerstudios im Land. Das 2006 gegründete Studio 7 Raven Studios brachte zahlreiche Titel für den Nintendo DS hervor, darunter ZombieZ Seeker DS und Astro Invaders DS. Ebenfalls aus Thailand stammt die Spielreihe Aeterno Blade, deren drei Teile für verschiedene Konsolen und den PC erschienen. Herausgebracht wurden die Spiele von Corecell Technology, einem Studio im Herzen von Bangkok.

Im Bereich der eSports findet man ebenfalls eine starke Teilnahme auf internationaler Ebene. So findet z. B. die große ESL One Thailand im Land statt, wie der Name bereits verrät. Im gigantischen Wettkampf um Dota 2 reisen eSport-Teams aus aller Welt nach Thailand. 2020 wird das Turnier allerdings online abgehalten. Thailand ist als Nation auch bei den Asian Games mit dabei, wo 2018 zum ersten Mal auch eSports beteiligt war. Das thailändische Team trat in den Disziplinen Arena of Valor, Hearthstone und Starcraft II an, konnte allerdings keine der Medaillen mit nach Hause nehmen.

Großes Interesse an weiteren Sektoren

Neben der Film- und Videospielbranche gibt es noch weitere Sektoren der Digitalwirtschaft, die man in Thailand weiter ausbauen könnte. Das Land verfügt bereits über eine große 5G-Abdeckung, weshalb Mobile Gaming ebenfalls auf dem Vormarsch ist. Hier sind jedoch weiterhin einfache App-Spiele im Trend, thailändische AAA-Titel für den mobilen Bereich sucht man allerdings noch vergeblich. In vielen Ländern sieht man außerdem einen Boom der Online Casinos und viele Nationen vergeben mittlerweile eigene Lizenzen an die virtuellen Spielbanken. Auch in Deutschland fiebert man bereits auf jene Änderungen hin. Dank dem großen Angebot an deutschsprachigen Online Casinos können deutsche Spieler aber auch jetzt schon auf die Inhalte zugreifen. Sie besuchen die Online Spielbanken, um dort Slots und klassische Tischspiele auszuprobieren. Die komplexen Spielerfahrungen erlauben es Usern, ihre eigenen Strategien zu entwickeln und sich selbst zu fordern. Selbst Slots können auf strategische Weise gespielt werden, da eigene Setzmuster entwickelt werden können. Ob sich Thailand an der großen Nachfrage ein Beispiel nehmen wird, bleibt abzuwarten. Für die Unterhaltungsbranche würden sich hier auf jeden Fall große Chancen auftun, besonders wenn das Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft mehr Einnahmen im eigenen Land behalten will. Im Sektor eCommerce gibt es ebenfalls noch Potential nach oben. Zwar gibt es einige thailändische Online-Shops wie JIB oder HomePro, das für seine umweltfreundliche Kampagne gelobt wurde. Internationale Firmen wie Amazon und Alibaba verfügen jedoch über deutlich größere Bandbreiten an Produkten und werden daher vermehrt genutzt. Einen vergleichbaren Service mit einer solchen abwechslungsreichen Produktpalette gibt es derzeit in Thailand noch nicht.

Thailands Online-Branchen boomen und der Weg soll weiterhin steil bergauf gehen. Der Cyberminister arbeitet derzeit an einem Vorschlag, einen Streaming-Service als Konkurrenz zu Netflix herauszubringen und damit gleichzeitig die Film- und Serienproduktion im Land anzukurbeln. Währenddessen sieht man ein stetiges Wachstum in der thailändischen Spielebranche, in der immer mehr Entwicklerstudios aus dem Boden sprießen und eSports enorm gefördert wird. Noch ist allerdings viel Luft nach oben, denn einige Sektoren der digitalen Wirtschaft werden noch nicht genug vorangetrieben. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt!

Das Versprechen „bis dass der Tod uns scheidet“ bei einer kirchlichen Hochzeit wird heutzutage immer seltener eingehalten. Die Scheidungsquote weltweit ist hoch. Den unrühmlichen ersten Rang nimmt Luxemburg ein: Unglaubliche 87 Prozent der Ehen werden geschieden. Danach folgen Spanien (65 Prozent), Frankreich (55 Prozent), Russland (51 Prozent), USA (46 Prozent), Deutschland (44 Prozent), das Vereinigte Königreich (42 Prozent), Neuseeland (42 Prozent), Australien (38 Prozent) und Kanada (38 Prozent).

Steigende Scheidungsquote in Thailand

Vor gar nicht langer Zeit gab es in Thailand deutlich weniger Scheidungen als in anderen Ländern. Im Jahr 2016 beispielsweise sah das jedoch anders aus: 118.539 Paare ließen sich bereits im ersten Ehejahr scheiden. Im Jahresvergleich entspricht diese Zahl einem Anstieg von 27 auf 39 Prozent. Ein Grund dafür könnte sein, dass relativ viele Thailänder, insbesondere Frauen, Ehen mit Ausländern eingehen, ohne dass sich die beiden Partner zuvor richtig kennengelernt zu haben.

Was sollte man über Scheidungen in Thailand wissen?

Es gibt zwei Alternativen in Thailand: Zum einen die einvernehmliche, zum anderen die gerichtliche Scheidung. Bei ersterer handelt es sich um eine sogenannte Verwaltungsscheidung. Sie ist günstiger und unkomplizierter. Muss der Gerichtsweg eingeschlagen werden, ist in der Regel mit deutlich höheren Kosten zu rechnen.

Merkmale der Verwaltungsscheidung

Sie ist verhältnismäßig billig und erfolgt schnell, sodass viele Thailänder die Verwaltungsscheidung vorziehen. Grundvoraussetzung ist, dass das Einverständnis beider Parteien vorliegt. Nach thailändischem Gesetz reicht dies aus, um eine Ehe zu beenden bzw. aufzulösen. Zusätzlich Gründe müssen nicht angeführt werden. Wer sich für die Verwaltungsscheidung entscheidet, muss entsprechende Dokumente unterschreiben. Die Signierung von Frau und Mann (gleichgeschlechtliche Ehen sind verboten) ist erforderlich. Zuständig ist die örtliche Registrierstelle, in Thailand unter den Namen Khet, Amphoe oder Amphur bekannt.

Eigenarten der gerichtlichen Scheidung

Im Fall, dass nur einer der Partner die Beendigung der Ehe verlangt, kommt ausschließlich die gerichtliche (nicht einvernehmliche) Scheidung in Betracht. Voraussetzung für die Beantragung und Zustellung des Scheidungsverlangens ist, dass ein bestimmter Grund nach thailändischem Recht vorliegt. Zu den häufigsten Anlässen für das Verlangen auf Ehescheidung in Thailand zählen: Strittige Eigentumsrechte an Vermögenswerten, Sorgerechtskonflikte bezüglich der gemeinsamen Kinder sowie Verfehlungen in der Ehe, die sich schädlich auf diese ausgewirkt haben. Ist eine einvernehmliche Regelung nicht möglich, kann das zuständige Gericht eingeschaltet werden. In diesem Fall urteilt der Richter über die strittigen Punkte. Fand die Eheschließung im Ausland statt, kann gleichfalls eine gerichtliche Entscheidung angestrebt werden. Allerdings nur, wenn Paare seit einiger Zeit in Thailand ansässig sind oder dort arbeiten.

Beweise für den Ehebruch mithilfe einer Detektei erhalten

Ausländer, die sich in Thailand vom einheimischen Partner auf dem Verwaltungsweg scheiden lassen, sollten Folgendes wissen: Die außergerichtliche Scheidung wird nicht in allen Ländern anerkannt. Vorteilhaft für die richterliche Entscheidung ist, wenn der Antragsteller die Gründe für das Scheitern der Beziehung belegen kann. Ehebruch ist eine der meist erwähnten Ursachen für das Scheidungsverlangen. Da dieser nur schwer nachweisbar ist, empfiehlt sich die Einschaltung einer Detektei. Die Personenüberwachung ist eine ihrer Hauptaufgaben und die Aufklärungsquote ist hoch. Bei der Auswahl innerhalb Deutschlands sollte man ggfs. darauf achten, dass Nachforschungen im Ausland zum Erfahrungsgebiet der Detektei gehören. Weitere bedeutende Kriterien sind Flexibilität, hohe Effizienz sowie auf die Auftragsanforderungen explizit zugeschnittene Honorar-Angebote.

DIE DREI WELTEN NACH KÖNIG RUANG

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Donnerstag, 10 September 2020 12:35

Eine siamesische Kosmologie aus dem 14. Jahrhundert

Hardcover, 480 Seiten, ISBN-13: 9783740767525

https://www.amazon.de/DREI-WELTEN-NACH-K%C3%96NIG-RUANG/dp/3740767529/ref=sr_1_11?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Peter+M.+Hirsekorn&qid=1599620892&sr=8-11

Um das Jahr 1345 herum vollendete der designierte Thronfolger Phaya Li Thai und spätere Herrscher Phra Maha Thammaracha I. des Reiches von Sukhothai, die buddhistische Kosmologie Traibhumikatha, die "Predigt über die drei Welten", die später in Siam als Trai Phum Phra Ruang, "Die Drei Welten nach König Ruang", bekannt wurde. Es ist eines der ältesten überlieferten Werke der thailändischen Literatur.

Die Schrift ist eine Darstellung des Thevada Buddhismus im orthodoxen Duktus und vermutlich die einflussreichste Darstellung innerhalb des in Thailand etablierten kosmologischen Mainstreams. Die primäre Intention des royalen Autors war es, das komplexe Dharma den Laien in verständlicher, komprimierter und auch unterhaltsamer Form näherzubringen. Von seiner Bedeutung ist das Werk aus historischer Sicht durchaus mit der theologischen und literarischen Leistung Martin Luthers zu vergleichen, der 1545 die Biblia Deudsch als deutsche Vollbibel vorlegte.

Phaya Li Thai hielt die volksnahe Promotion des Pali-Kanon für absolut notwendig, denn der künftige König Sukhothais befürchtete den Niedergang des Buddhismus im Allgemeinen. Die Tatsache, dass die Drei Welten noch heute einen signifikanten Einfluss auf das spirituelle Bewusstsein der Thai, deren literarische und künstlerische Entwicklung und die Ausprägung des sozialen Verhaltenskodexes und ethisch-moralischen Koordinatensystems haben, verdeutlicht die Aktualität der mittlerweile fast 700 Jahre alten Schrift. Und deshalb zählt dieses Werk, welches hier erstmals in deutscher Sprache vorliegt, nicht nur in spirituell-philosophischer Hinsicht, sondern auch aus historischer und anthropologischer Perspektive zu den faszinierendsten und bedeutsamsten Schriften in thailändischer Sprache.

Golfspielen in Bangkok

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Samstag, 22 August 2020 15:08

AURUM Galerie in Bangkok eröffnet

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Freitag, 17 Juli 2020 13:01

Am 4. Juli eröffnete die AURUM Galerie in Bangkok ihre Tore. Die AURUM Galerie ist eine zeitgenössische städtische und Straßen Kunst Galerie und befindet sich in Warehouse 30, einem trendigen Community-Projekt im Kreativviertel Charoen Krung in Bangkok.

Die Galerie wurde konzipiert und kuratiert von dem international gefeierten DJ, Musiker, Schauspieler und Künstler Clifford Joseph Price MBE (Most Excellent Order of the British Empire), besser bekannt unter dem Namen Goldie.

Inspiriert von New Yorks goldener Ära der Graffiti-Kultur in den 1980er Jahren, ist die 528m² große Galerie eine Feier von Goldies lebenslanger Leidenschaft und Karriere als einflussreicher Mitwirkender der Kunstszene, die sich über drei Jahrzehnte erstreckt.

Einige der einflussreichsten Künstler der Welt stellen zusammen mit Goldie ihre Kunst in der Aurum Gallery aus, darunter Vhils, Belin, Saturno, Ben Eine, Odeith, Bio und Crash, um nur einige zu nennen. Die Galerie zeigt nicht nur Werke international anerkannter Künstler, sondern hofft auch, für den wachsenden Pool lokaler und regionaler Talente wie P7, Benzilla, Jecks und Wal Chirachaisakul Interesse zu erwecken.

In der Aurum Gallery befindet sich auch ein unglaublicher Live-Workshop-Bereich, in dem diese Künstler in Aktion präsentiert und aufstrebenden Talenten Meisterkurse angeboten werden können. Die Galerie plant, regelmäßig Veranstaltungen abzuhalten, damit Kunstbegeisterte vollständig in den Entstehungsprozess eintauchen können.

Die Aurum Gallery präsentiert die legendären Werke etablierter Künstler neben grenzüberschreitenden Stücken frischer Gesichter und hofft, der aufstrebenden Kunstszene in Südostasien etwas Neues und Aufregendes zu bringen.

Thai Küche – anders, lecker und vielseitig

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Donnerstag, 14 Mai 2020 09:13

Die thailändische Küche ist ein Mix aus Elementen der chinesischen, indischen und europäischen Küchen sowie lokalen Besonderheiten, die über Jahrhunderte zu einer einzigartigen Esskultur verschmolzen sind. Die Getränke sind fruchtig-frisch. Die Gerichte sind oftmals leicht bis sehr scharf oder süß-sauer. Fettiges ist kaum zu finden, dafür aber frisches Obst und Gemüse, was die Thai-Küche besonders gesund macht. Abgeschmeckt wird mit frischen Kräutern und einer schier endlosen Palette an Gewürzen, die mit großartigen Düften und lebendigen Farben Feinschmecker das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Kalte Durstlöscher der Thai Küche

Statt Kaffee trinken Thailänder lieber Tee. Wie in vielen südostasiatischen Ländern wurde die Teekultur maßgeblich von China beeinflusst. Nennenswert sind zwei aromatische Teesorten, die im Inland angebaut werden: der Jasmintee und der Mulberry-Tee. Ersterer wird aus frisch gepflückten weißen Jasminblüten gemacht. Mulberry-Tee dagegen ist ein Gemisch aus Grüner Tee und Maulbeerblüten, die zusammen ein spinatartig duftendes Tee ergeben. Ein beliebtes Nationalgetränk auf Teebasis ist „Cha Yen“. Der Eistee aus Schwarztee ist fast an jeder Ecke Thailands zu kaufen. Er wird mit Zucker und Kondensmilch aufgepeppt und kalt serviert.

Auch wenn traditionell mehr Tee konsumiert wird, heißt es nicht, dass Besucher auf Kaffee verzichten sollten. Thailand gehört zu den Top 25 Kaffeeherstellern der Welt. Gut möglich, dass man Vorort einer der leckersten Kaffees trinkt, den man jemals gekostet hat. Ein erfrischendes Kaltgetränk auf Kaffeebasis heißt „Oliang“ und wird ähnlich wie „Cha Yen“ zubereitet.

Neben Tee und Kaffee ist Thailand für seine fruchtig-frischen Drinks bekannt. Das Land ist ein wahres Paradies für Besucher, die auf eine gesunde Ernährung achten und deshalb nahrhafte Smoothies und erfrischende Fruitshakes bevorzugen, welche den Körper ausreichend mit Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen versorgen. Zu finden sind diese in den berühmten Streetfood-Ständen, in der zu jeder Tageszeit fleißig Essen zubereitet wird. Einheimische schreiben ihren Durstlöschern gesundheitsfördernde Attribute zu. Von verdauungsfördernden bis hin zu Energie zuführenden Säften ist alles zu finden.

Diese Fruchtgetränke sollten auf jeden Fall ausprobiert werden. Super gesund ist der Saft der Kokosnuss. Wer will kann ihn mit dem Strohhalm direkt aus der aufgeschlagenen Frucht trinken. Besonders empfehlenswert sind die Granatapfel- und Wassermelonen-Shakes, die mit Crushed Ice zu kaufen sind. Für Europäer absolut unbekannt ist der Grass Jelly Juice. Grass Jelly ist eigentlich ein Dessert, das aus einer minzeartigen Pflanze hergestellt wird. Doch es ist auch in Saftform äußerst populär. Serviert wird dieser erneut mit viel Eis und Zucker.

Thai-Gerichte: ein Mix aus Gewürzen, milder Kokosnote und salziger Fischsauce

Inzwischen weiß jeder, dass in Thailand gerne scharf gegessen wird. Doch die Thai Küche würzt nicht nur mit Chilischoten. Die landesspezifische Geschmacksnote erhalten die Speisen aus einer ganzen Palette an Gewürzen, wie Ingwer, Tamarinde, Koriander, Basilikum, Minze, Knoblauch oder Zitronengras. Hinzukommen die typische Kokosnote und die intensiven Aromen der Fischsauce.

Leckere Currys auf Kokosnussmilchbasis sind ein wichtiges Element der Thai Küche. Regional abhängig gibt es eine große Auswahl an Curry-Gerichten, die alle Geschmacksrichtungen miteinander harmonisieren. „Gaeng Massaman“ aus der südthailändischen Region ist die perfekte Wahl für Einsteiger. Sie zählt zu den mildesten Curry-Sorten bezüglich seiner Schärfe. Mit seiner pikant-süßes Aroma ist es eine wahre Gaumenfreude.

Weiterhin überzeugt die Thai Küche mit köstlichen Ein-Teller-Gerichten. Hier wird eine komplette Mahlzeit inklusive dem Stärkelieferant auf einem Teller aufgetischt. Das Nudelgericht „Pad Thai“ ist ein Klassiker dieser Kategorie. Es wird aus Reisbandnudeln, verquirltem Ei, frischem Gemüse und Erdnüssen hergestellt. Natürlich darf die Fischsauce nicht fehlen. Als beliebtes Straßenfood wird es rasch im Wok zubereitet und den Kunden angeboten.

Die Suppen Thailands werden selten püriert. Suppenschlemmer wissen genau was sie bestellt haben, denn die Zutaten werden bestenfalls nur kleingehackt. Die sauer-scharfe Suppe „Tom Yam Gung“ gilt als Nationalgericht und sollte auf jeden Fall probiert werden. Sie ist ein Leckerbissen aus klarer Brühe und Riesengarnelen und wird traditionell zu Reis mit verschiedenen Einlagen, wie Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten, serviert.

Exotische Salate sind ein weiterer Bestandteil der Landesküche. Beim ersten Versuch ist Vorsicht geraten, weil sie überraschend scharf sein können. Um die Aromen miteinander zu vermischen, wird bei der Zubereitung oftmals ein Mörser mit Holzstößel benutzt. Typisch ist der Papaya-Salat „Som Tam“, der traditionell aus knackiger Papaya, langen Bohnen, Chili, Limetten, Zucker und Fischsauce hergestellt wird. Neben diesen Grundzutaten kann der Salat abhängig von der Region auch mit weiterem Frischgemüse, Meeresprodukten, Reisnudeln oder Fleisch ergänzt werden.

Die Landesküche ist einer der Elemente, welche Thailands Einzigartigkeit unterstreicht. Kaltgetränke aus Kaffee und Tee sowie Smoothies aus exotischen Früchten sind typische Durstlöscher im feuchten Savannenklima. Die Gerichte kann man in diese vier Kategorien unterteilen: Curry-Speisen, Ein-Teller-Gerichte, Suppen und Salate. Diese werden mit den heimischen Gewürzen und Kräutern zubereitet, welche den Gerichten die typische Thai Note verleihen und das Schlemmern zu einer wahren Gaumenfreude verwandeln.

Wenn Zeit kein Luxusgut mehr ist

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Montag, 06 April 2020 12:59

Ein Bericht von Wolfgang Payer, Inhaber der Easy ABC Sprachschulen – Pattaya

Covid-19 hat unser Leben verändert, nein, nicht nur unseres, sondern das Leben aller Menschen weltweit.  Die Corona-Krise hat die Welt und auch die Politik voll im Griff. Politiker stehen vor der Situation keine Fehler begehen zu wollen, denn ein Fehler könnte sich bei der nächsten Wahl schwer rächen, darum wird kurzerhand die Welt total abgeschottet. Die Weltwirtschaft ist am Boden und wird Jahre brauchen um sich wieder zu erholen. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist die Zeit ohne Aufträge der Todesstoss, sie erholen sich nie wieder, sondern müssen ihre Türen für immer schliessen. Unzählige Menschen haben bereits ihren Arbeitsplatz verloren oder werden ihn in Kürze noch verlieren, je nachdem wie lange dieser Zustand anhalten wird. Es ist ein Kampf ums Überleben.

Touristen haben ihren Jahresurlaub abgebrochen und sind von der Thailandreise in die Heimat zurückgekehrt. Wann der nächste Urlaub stattfinden kann ist ungewiss, denn vorerst besteht Reiseverbot. Auch in Thailand wurde das buddhistische Neujahrsfest (Songkran) und der damit verbundene landesweite Urlaub der Thais auf unbestimmte Zeit verschoben. Curfews (Ausgangssperren) sollen zum einen Kriminalität aber auch die unkontrollierte Ausbreitung des Virus verhindern. Aufgrund von Quarantäne-Auflagen sind soziale Kontakte stark reduziert bzw. komplett eingestellt worden. Das Treffen mit guten Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern ist derzeit aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich und wird sogar hart bestraft.

Unser bisheriges Leben, welches geprägt war von Zeitnot, Zeitdruck, von einem Termin zum anderen hasten, ein schneller Imbiss im Stehen zwischen zwei Terminen, Hektik auf Schritt und Tritt, kaum Zeit für die Familie, all das gehört gerade der Vergangenheit an.  Etwas was niemand jemals für möglich erachtet hätte ist nun Realität geworden. Auf der ganzen Welt steht die Zeit gerade still. Fakt ist, dass so ziemlich jeder sein gewohntes Leben aufgegeben hat und dabei ist es komplett zu verändern. Das betrifft das private Leben sowie das berufliche. Jetzt geht es darum diese Krise zu überstehen, egal wie. Durch die Veränderungen sind tiefe Einschnitte in unser bisheriges Leben notwendig. Diejenigen, die ihre Arbeit vom Büro einfach mit nach Hause nehmen und vom “Home Office” aus arbeiten und somit Geld verdienen können, sind in einer glücklichen Position. Wer momentan im ONLINE-Versandhandel arbeitet, wird z. Zt. wahrscheinlich mehr arbeiten als jemals zuvor, da die meisten Verkaufsläden geschlossen sind. Das sind aber die Ausnahmen, denn in vielen Dienstleistungsberufen ist Heimarbeit oder ONLINE-Tätigkeit nicht möglich. Für die meisten Menschen ist es eine sehr schwere Zeit, aber es ist auch eine Zeit der Herausforderung, der Selbstfindung und der Erneuerung.

Der grosse Nutzniesser dieser Misere ist die Natur, denn die hat jetzt endlich einmal Gelegenheit sich zu erholen. Aber auch für diejenigen, die keine grossen Zukunftsängste haben müssen, ergeben sich neue Perspektiven. Eines der bisher kostbarsten Güter, sogar ein Luxusgut –die Zeit- steht uns im Augenblick mehr als ausreichend zur Verfügung. Jeder fragt sich, wie lange dieser Zustand des Stillstands andauern wird. Ein paar Monate, vielleicht länger? Doch wie soll es zwischenzeitlich weitergehen?

Um der Einsamkeit entgegenzuwirken, kommunizieren Freunde und Familien über Kamera auf einem der vielen ONLINE Apps und Chat-Portalen (Facebook, Skype, LINE, WhatsApp, Hangouts, Instagram usw).

Viele Einzelhändler haben sich schnell neu orientiert und bieten kostenlosen Lieferservice frei Haus an. Firmeninhaber erkennen gerade, dass viele Geschäftsreisen mit dem Auto oder Flugzeug nicht notwendig waren und in Zukunft auch nicht mehr sein werden, sondern einfacher, billiger und schneller über Webinare per VIDEO-Chat erledigt werden können.

Wenn der bisher ausgeübte Beruf z.Zt. nicht ausgeübt werden kann oder darf, heisst es Alternativen zu finden. Egal, was auch immer man unternimmt, wichtig ist, dass man etwas tut, denn eines ist sicher, es wird auch wieder eine Zeit nach Corona geben. Das schlimmste was man derzeit machen kann ist in Untätigkeit zu verfallen. Nur Wenige kommen in den Genuss von staatlichen Beihilfen, hier in Thailand noch weniger als z.B. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es schön zu sehen, dass viele Menschen ungeahnte Energien entwickeln, zusammenhalten, sich gegenseitig unterstützen, billigere Mieten bzw. vorübergehend mietfreies Wohnen anbieten und ihren schlechtergestellten Nachbarn kostenloses Essen bereitstellen. In der Krise erkennt man den Charakter eines Menschen. Leben und leben lassen ist jetzt wichtiger denn je zuvor. Gerade jetzt ist Zusammenhalt gefragt. Manche verborgene Talente werden neu entdeckt. Menschen entdecken sich gerade selbst, entwickeln Fähigkeiten die im Tiefen schlummerten. Familien haben wieder Zeit füreinander, machen gemeinsam Hausmusik, Gesellschaftsspiele oder reden einfach nur miteinander. Alte Freundschaften werden wiederbelebt, wenn auch vorerst nur telefonisch oder ONLINE. So mancher findet nun endlich mal Zeit für die schon lange geplante Weiterbildung. Das Erlernen einer Sprache kann der Schlüssel für eine neue Karriere sein. Jetzt ist es an der Zeit, die bereits vorhandenen und vielleicht schon ein wenig eingerosteten Englischkenntnisse wieder mal aufzufrischen, oder sich an eine komplett neue Sprache heranzuwagen und vielleicht Thai zu lernen. Unternehmen, die längerfristig planen und in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren wollen, haben jetzt die beste Gelegenheit.

Auch wir –das gesamte Team der Easy ABC Sprachschulen- haben beschlossen, uns der Herausforderung zu stellen und die Krise als eine Chance der Veränderung zu sehen. Deshalb haben wir unsere Kurse spontan so umstrukturiert, dass wir AB SOFORT alle unsere Sprachkurse auch ONLINE anbieten können.

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  1. Einen PC, ein Laptop, ein Tablet oder ein Handy
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Golfen für Waisenkinder

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Dienstag, 17 März 2020 15:42

70 Baht. Was bekommt man dafür in Pattaya? Eine Flasche Bier im 7Eleven? Einen Kaffee im Starbucks? Zwei Brötchen im Tesco Lotus? Eine Tafel Schokolade? Nicht Schweizer Schoggi, die kostet doppelt so viel.

Die Pattaya Orphanage an der Soi Phanieat Chang in Nord-Pattaya, Heim für 160 oder gar 170 Waisenkinder, bekommt auch 70 Baht. Für jedes Kind. Aber nicht pro Tag. Sondern pro Monat.

Dass da Helfen angesagt ist, ist wohl jedem klar. Aber machen muss man es. Gesagt, getan für Koni Holenstein, ehemaliger Schweizer Fussball-Internationaler, Eigentümer X-Trend Fitness in Jomtien und X-Trend Fitness Equipment, der seine Fitness-Geräte in ganz Asien und bis nach Europa anbietet.

Er nahm Kontakt auf mit Bernard Müller, der in Konis Fitness-Studio regelmässig seine Mukeln stählt und für den das Pattaya Orphanage Waisenhaus seit Jahren eine Herzensangelegenheit ist.

Koni stellte, ohne lange zu zögern im Pattaya Orphanage schon vor einiger Zeit eine ganze Reihe seiner Fitness-Geräte auf, die von den älteren der Waisenkinder mit grossen Vergnügen und zu ihrer Gesundheit gerne benützt werden.

Und er organisierte nun schon zum zweiten Mal die Koni Fitness Charity Golf Trophy. Ein Anlass für Golfer mit Herz. Als gewiefter Geschäftsmann holte sich Koni Holenstein für diesen guten Zweck professionelle Hilfe: Christian Heller, langjähriger Manager des Ostschweizer Golfclubs Erlen, und Jimmy Jörg, ebenso langjähriger Manager des Innerschweizer Golfclubs Ybrig und seit neustem Manager vom Golfclub Sedrun.

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Beide verbringen seit Jahren den Winter in Thailand und beide waren, ohne zu zögern bereit, Ihr Wissen und ihre Erfahrung für einen guten Zweck zur Verügung zu stellen. Sie organisierten ein Turnier, das weltweit jedem Golfclub selbst für ein internationales Profiturnier zur Ehre gereicht hätte.

Am Samstag, 7. März 2020, war es soweit. 8 Golferinnen und 18 Golfer nahmen den Weg zum Pattavia Century Golf Club, gut 60 Kilometer von Pattaya unter die Räder.

Um Punkt 11.00 Uhr schlug Koni Holenstein auf der ersten Spielbahn seinen ersten Ball – und haute ihn rechts in die Büsche. No problem.

Da es ein Charity-Turnier war, durften die Spieler bis sechs Mulligans kaufen. (Für Nichtgolfer: Mulligans ist sowas wie eine zweite Chance für einen Fehlschlag der gröberen Sorte. Im streng regulierten Golfsport
eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber da Golfer auch nur Menschen sind und da es sich an diesem Samstag ja um ein Charity-Turnier handelte...)

Da wäre man ja blöd, wenn man von so einer Gelegenheit nicht profitieren würde: So war es weiter nicht verwunderlich, dass sich fast jede/r Teilnehmer/-in solche Mulligans kaufte – und sie mehr oder weniger gekonnt einsetzte. Das hatte in zweifacher Hinsicht Vorteile. Erstens waren so bei vielen Spielern das erspielte Resultat besser und zweitens spülte es noch einige Tausender zusätzlich in die Charity-Kasse für das Waisenhaus.

Das Turnier war Klasse, der Platz war toll, das Wetter prächtig, die Kameradschaft in allen Flights phänomenal.

(Noch einmal für Nichtgolfer: Flights sind die Gruppen von zwei bis vier Personen, die zusammen auf den 18 Spielbahnen ihre Bälle vor sich herdreschen, selbige von den Caddies neben den Spielbahnen suchen lassen und sich am Ende – trotz Corona-Virus – je nach Ergebnis – strahlen, zufrieden oder zähneknirschend die Hand schütteln. Thailand ist übrigens das einzige Land, wo es auch 5er-, 6er-, oder sogar 7er- und 8er-Flights gibt. Letzteres zwar wohl nur bei der Polilzei, der Armee oder bei der Navy.)

Das gelungene Golfturnier war aber selbstverständlich noch lange nicht alles. Aber Hallo! Da waren Golfer am Werk. Zu jedem gepflegten Golfturnier gehören obligatorisch ein feines Essen und eine Preisverteilung.

Und auch da bewies Koni sein feines Gespür. Er holte sich Rat bei Christoph «Chrusi» Balzli, Schweizer Eigentümer von Sinto Pattaya, der mit seinen Textilprodukten die halbe Welt beliefert, ausserdem Präsident des German Swiss Golf Clubs Pattaya ist und zudem grosser Gourmet und Weinkenner.

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So kam es, dass sich am Abend 26 Golferinnen und Golferinnen und Golfer und eine Handvoll Gäste beim August am Mabprachan-See trafen und sich dort vom umtriebigen thailändischen Besitzer Jack mit Speis und Trank verwöhnen liessen.

Von der Vorspeise (Lachstartar oder Cesar’s Salad) über drei verschiedene Hauptgänge (Rind, Lamm oder Fisch), das Tiramisu zum Dessert und den gratis offerierten Limoncello – allerfeinst. Und gemäss Koni zu einem Preis, wo der gute Jack bestimmt drauflegte.

Wer das italienische Restaurant an Pattayas grösstem Wasserreservoir noch nie besucht hat: Unbedingt nachholen.

Bei der Preisverteilung konnte man die bei 99,9% aller Golfer äusserst beliebten Flaschen Wein, Gutscheine für Nachtessen oder die nicht minder geschätzten Golfbälle gewinnen, die bei den meisten Spieler nie alt werden, sondern reihenweise in einem Wasserhindernis oder im unwegsamen Buschwerk neben den Spielbahnen auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Da gab es wie an jedem Turnier ein paar Abräumer, den einen oder andern Überraschungssieger und das Gros der «Ebenfallsmitdabeiwarenspieler», zu denen sich auch der Schreiber zählen muss.

Aber der Sinn und Zweck der Charity Trophy war mehr als erfüllt.

Stolz durfte Koni verkünden, dass für das Waisenhaus 64‘000 Baht zusammengekommen waren. Diese wurden dann von Rainer Heinzmann (Global Insurance Property) auf 70‘000 Baht und einigen anderen Gästen sogar auf 80‘000 Baht aufgestockt.

Eine schöne Sache. Koni Holenstein verkündete zur Freude aller Anwesenden, dass bereits eine dritte Charity Trophy geplant ist: Am Samstag, 29. November. Genaueres wird man zu gegebener Zeit vernehmen.

Anzufügen wäre noch: Das Pattaya Orphanage, das auch eine Tagesstätte für taubstumme und blinde Kinder ist, ist selbstverständlich froh um jede noch so kleine Spende. Und für 4000 Baht kann man den Kindern ein Mittagessen spendieren und selber mithelfen beim Schöpfen im Speisesaal.

Wer das schon einmal gemacht hat, weiss: Es ist ein Erlebnis, das man bis ans Ende seiner Tage nicht mehr vergessen wird. Dem Normalsterblichen läuft das Herz über und selbst dem Hartgesottesten schmilzt es, wenn so ein Knirps den Wai macht und mit einem Lachen im Gesicht und einem Strahlen in den Augen Danke sagt.

Schauen Sie mal rein auf www.thepattayaorphanage.org

Peter Montanari

Was viele vielleicht nicht über Thailand wussten: Hier sind diverse Arten an Fledermäusen zu Hause - von der winzigen Hummelfledermaus bis hin zum vegetarischen Flughund. Wer die schwarzen Flattertiere einmal aus nächster Nähe erleben möchte, sollte sich den Besuch dieser Tempelanlagen nicht entgehen.

Allabendliches Spektakel mit Millionen von Fledermäusen

Wer sich auf Fledermaus-Schau in Thailand begeben möchte, dem bietet sich nahe des Tempels Wat Khao Chong Pran ein atemberaubendes Spektakel. Der Tempel befindet sich unweit der Stadt Ratchaburi, eine der ältesten Städte des Landes, in der gleichnamigen Provinz. Mit dem Tuk Tuk ist Wat Khao Chong Pran mühelos in einer halben Stunde erreichbar. Jeden Abend flattern unzählige Fledermäuse aus ihrer Höhle in der Nähe des Tempels. Über zwei Millionen Freischwanzfledermäuse haben sich dort niedergelassen – und die sind hungrig. Jedes Tier kann in einer Nacht eine Menge von 12 bis 15 Gramm zu sich nehmen. Das entspricht dem eigenen Körpergewicht. Insekten müssen also ununterbrochen auf der Hut sein, werden doch in einer Nacht gut 17 Tonnen davon von den fliegenden Nachtschwärmern allein verdrückt. Der nächtliche Beutezug der Freischwanzfledermäuse ist für Touristen und Einheimische ein unglaubliches Naturerlebnis: Die Tiere durchkreuzen den Abendhimmel mit immer neuen Formationen und stellen sich auf ihre Nachtschicht ein. Ein ähnliches Event lässt sich im Osten des Landes beobachten.

 

Flughunde im buddhistischen Tempel in Chachoengsao

Der buddhistische Tempel Wat Pho Bang Khla ist nicht nur für seine prächtigen Statuen und Buddhafiguren bekannt, sondern auch für seine fliegenden Bewohner. Im Volksmund wird er liebevoll „Flughundetempel“ genannt. Die beeindruckende Tempelanlage befindet sich in der Provinz Chachoengsao im Osten Thailands und liegt circa 100 Kilometer von Bangkok entfernt. Besucher des Wat Pho Bang Khla können die Flughunde nicht nur in der Anlage sichten, sondern auch in den umliegenden Bäumen. Zwar gehören Flughunde wie ihre Brüder, die Fledermäuse, zu den Fledertieren, ein paar grundlegende Unterschiede gibt es aber schon. Anstatt sich auf nächtliche Insektenjagd zu begeben, ernähren sich Flughunde rein vegetarisch. Zu ihrer Leibspeise gehören Früchte und Blüten. Bei genauerer Betrachtung erkannt man auch, dass ihre Augen viel größer als die von Fledermäusen sind. Das hilft ihnen dabei, sich auf ihren Nachtflügen zu orientieren. Anders als Fledermäuse brauchen sie so keinen Ultraschall.

Wer sowieso im Distrikt Bang Khla unterwegs ist, sollte zudem die zwei schwimmenden Märkte Ban Mai und Klong Suan besuchen. Beide haben eine über hundertjährige Tradition und locken mit regionalen Spezialitäten.

Kleinste Fledermaus der Welt

Eine der thailändischen Fledermäuse stellt sogar einen ganz besonderen Rekord auf. Die Schweinsnasenfledermaus, auch Hummelfledermaus genannt, ist die weltweit kleinste Säugetierart. Gerade mal zwischen 29 und 33 Millimeter ist das Mini-Flattertier groß und wiegt zarte zwei Gramm. Ursprünglich konnte man den Winzling nur in Thailand vorfinden, jetzt haben sich einige Exemplare allerdings auch im Nachbarland Birma angesiedelt. Entdeckt wurde sie vor nicht einmal 50 Jahren am Khwae Noi, einem Fluss in der Provinz Kanchanaburi. Durch ihre Größe gestaltete sich die Erforschung der Hummelfledermaus extrem schwierig und noch immer ist sie für Wissenschaftler ein Mysterium. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass die Schweinsnasenfledermaus ziemlich intelligent ist und ihre Höhle nie durch den Hauptausgang verlässt, wenn sie auf Nahrungsbeschaffung geht. Um Raubtiere zu vermeiden, nutzt sie also die versteckte Hintertür. Vor zehn Jahren wurden knapp über über 5.000 Hummelfledermäuse in Thailand gezählt.

Ruf als blutsaugende, finstere Mächte

Die Flattertiere haben eine langwährende Reputation als blutsaugende Kreaturen, die gern in der modernen Popkultur aufgegriffen wird. Dadurch, dass Vampire in Film und Literatur derzeit ein Revival erleben und sich großer Popularität erfreuen, pilgern auch Touristen vermehrt an die genannten Fledermaus-Orte in Thailand. Oft werden die nachtaktiven Tiere mit Vampiren in Verbindung gebracht, gerade in Literatur und Film. Schon Bram Stokers Dracula konnte sich in diverse Tiere verwandeln, darunter auch in eine Fledermaus. In Taika Waititis Mockumentary 5 Zimmer, Küche, Sarg leben eine Handvoll Vampire in einer Wohngemeinschaft in Neuseeland zusammen und auch hier ist die Ähnlichkeit zum Flattertier unverkennbar. Petyr, der Dienstälteste in der WG, trägt einen langen schwarzen Umhang, der an Fledermausflügel erinnert und hängt gerne kopfüber in seinem Sarg. Zudem können sich alle Bewohner in Fledermäuse transformieren. Auch in Spielen erfährt die Vampir-Thematik heutzutage einen großen Hype. In dem Slotspiel Immortal Romance von Microgaming stehen beispielsweise vier Vampire im Mittelpunkt. Die Walzen sind von fledermausähnlichen Steinstatuen mit großen Flügeln umrandet und verleihen dem Spiel eine mystische Atmosphäre. Spielern stehen in Online-Casinos neben traditionellen Spielen wie Roulette oder Blackjack auch eine große Auswahl an Slots zur Verfügung, oft um die 400 verschiedene Automaten, von denen Immortal Romance zu den beliebtesten zählt. Im vierten Teil des bekannten Simulationsspiels Sims können sich Menschen durch die Vampir-Erweiterung sogar in Fledermäuse verwandeln. Das Aussehen der Vampire kann der Spieler selbst wählen. Obwohl die Flattertiere oft als Mächte der Finsternis porträtiert werden, sind sie doch ganz harmlos – besonders die vegetarischen Flughunde in Chachoengsao.

 

Wer dem hektischen Alltag der thailändischen Hauptstadt entfliehen will oder nicht unbedingt die üblichen Touristenorte wie Koh Samui abklappern möchte, sollte für ein paar Tage auf Fledermaus-Schau gehen. Beide Tempel liegen nicht weit von Bangkok entfernt. Ein mehrtägiger Ausflug dahin lohnt sich also, um das Spektakel der nachtaktiven Winzlinge zu bestaunen. Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann einige Strecken natürlich auch auf zwei Rädern erkunden.

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