„The Rescue“ – Was ist wirklich in den Höhlen von Tham Luang passiert?

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Published in Thailand
Montag, 11 Oktober 2021 17:39

Chiang Rai - „The Rescue“ von den Regisseuren Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin hat hinter die heroische Erzählung geblickt, die zur Zeit der Höhlenrettung in Chiang Rai Tham Luang im Juli 2018 gepflegt wurde.

13 junge Leute – 12 Teenager und ihr 24-jähriger Fußballtrainer – fuhren nach dem Training des Mu Pa (Wildschwein)-Teams für einen kurzen Ausflug mit dem Fahrrad zu den Tham Luang Caves in Chiang Rai, Nordthailand. Es war Samstag, der 23. Juni 2018. Nach sintflutartigem Monsunregen, der das Team im Inneren gefangen hielt, wurden sie 9 Tage lang nicht gesehen, bis ein Team freiwilliger Höhlentaucher auf sie stieß. Dieser Film erklärt, wie unwahrscheinlich es war, sie zu finden.

Es sollte weitere 8 Tage dauern, bis eine unwahrscheinliche und völlig unplausible Rettungsmission sie schließlich alle herausbrachte. Lebendig.

„The Rescue“ zeigt, dass dieser erste Zufall, die jungen Leute zu finden und sie dann tatsächlich lebend herauszuholen, viel, viel schwieriger und komplizierter war, als man damals zugeben wollte. Die Weltmedien fühlten sich von den fesselnden menschlichen Geschichten angezogen – den verlorenen Jungen, der internationalen Zusammenarbeit, den besorgten Familien, den Persönlichkeiten – um täglich 3-Minuten-Beiträge über Heldentum, thailändische Kultur und Hoffnung zu senden.

Heute wissen wir, dass die Realität ganz anders war. Im Film „The Cave“ angesprochen, war die ganze Suche und dann die Rettung ein Durcheinander thailändischer Politik, unangebrachter Stolz und Inkompetenz. Keine populäre Schlussfolgerung, aber ohne die internationalen freiwilligen Höhlentaucher, die eingeflogen wurden (widerwillig von vielen Thais, die die Mission anführten), wären die 12 Teenager und ihr Trainer sicherlich umgekommen. Selbst die tapferen und gut ausgebildeten Thai Navy Seals waren auf eine so gefährliche Mission außerhalb ihrer Standardausbildung völlig unvorbereitet.

„The Rescue“ wurde von den Oscar-Preisträgern Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin („Free Solo“) gekonnt entworfen und inszeniert, um die Situation in den Höhlen authentisch nachzubilden und anschließend Interviews mit den Höhlentauchern zu verwenden, um die Geschichte nachzuerzählen. Die nachgebildeten Szenen sind dabei nahtlos mit echtem Video verwoben.

Und Sie werden Dinge erfahren, die Sie nie über die Mission wussten, insbesondere über die fast unmögliche Extraktionsmethode, die selbst nach besten Schätzungen eine winzige Chance auf Erfolg hatte. Aber am Ende war es die einzige Chance, die sie hatten.

Rick Stanton war ein pensionierter britischer Feuerwehrmann, der 40 Jahre lang tief in einsame, klaustrophobische Höhlen auf der ganzen Welt getaucht war. Zufälligerweise war seine Freundin Einwohnerin von Chiang Rai, so dass er früh von der Situation erfuhr. Rick tat sich mit einem anderen Höhlentaucher, John Volanthen, zusammen, um nach Nordthailand zu fliegen, um zu sehen, ob sie helfen könnten.

Es gibt auch noch nie veröffentlichte Gespräche zwischen den Tauchern, die an Tag 9 der Suche zufällig auf das Team gestoßen sind, ganz anders und aufschlussreich als die kurzen Schnipsel, die wir damals gesehen haben.

Die Clips von Ricks Handykamera erzählen uns viel mehr über die Taucher und ihre Ängste. Und die Ruhe und Gelassenheit der gefangenen jungen Männer. Wir sehen seinen Versuch, die Stimmung der 13 Teammitglieder zu wecken, bevor er sich mit dem Versprechen einer bevorstehenden Rettung verabschiedet.

In einem der Interviews erkannte Rick Stanton, der langsam durch das Labyrinth aus zerklüfteten Felsen, Schlamm und wirbelndem Wasser zur Höhlenmündung zurückschwamm, nachdem er sie gefunden hatte, dass es praktisch unmöglich war, sie herauszubekommen.

„Als ich in ihre Gesichter schaute, wurde mir klar, dass wir vielleicht die einzigen sind, die sie jemals sehen. Was in aller Welt werden wir jetzt tun?“

Eine weitere Enthüllung ist die Rettung einer kleineren Gruppe von vier Erwachsenen, die in der Höhle stecken geblieben sind. Sie mussten herausschwimmen, wo sie 30-40 Sekunden lang in das schlammige Wasser der Höhlen eingetaucht waren. Einige der Erwachsenen gerieten in Panik, selbst nachdem der Vorgang gründlich erklärt wurde. Ohne die Kürze des Tauchgangs und die Professionalität der Taucher wären sie ertrunken.

Für die 13 Mitglieder der Fußballmannschaft, diei n der Höhle gefangen waren, waren sie viel jünger und würden bis zu 2 bis 3 Stunden unter Wasser sein! Wie konnte das überhaupt möglich sein?

"Wir waren brutal ehrlich, wir haben mehrere Todesfälle versprochen."

Für die Nachstellungen benutzten Vasarhelyi und Chin Rick, John und andere Taucher, die an der Rettung beteiligt waren – die Schauspieler spielten sich selbst und ihre beängstigende Situation. Es folgt auch die völlig unrealistische Idee von 2 australischen Ärzten (ebenfalls Höhlentaucher), die eine unglaubwürdige Lösung gefunden haben, um die jungen Leute zu extrahieren.

Der Film ist sehr empfehlenswert.

Quelle: Thaiger

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1 comment

  • Daeng
    Comment Link posted by Daeng
    Montag, 11 Oktober 2021 19:17

    Zitat: thailändischer Politik, unangebrachter Stolz und Inkompetenz
    ist das nicht bei allem so hier in Thailand ?

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