Tödlicher italienischer Virus-Stamm könnte in Thailand Chaos anrichten

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Dienstag, 24 März 2020 15:01
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Bangkok - Ein führender Arzt im Kampf gegen Covid-19 hat vor der Ausbreitung des Virus in Thailand gewarnt.

Er sagte, dass Thailand vor diesem Monat nur von einem milderen Stamm des Virus betroffen war. Aber jetzt sei dieser Stamm, der in Italien wütet und die medizinischen Leistungen dort überfordert, in Thailand angekommen.

Das Virus wurde von einem sogenannten „Super Spreader“ eingeschleppt, nachdem ein Verwandter aus Italien zurückgekehrt war. Plötzlich wurden 50 Menschen bei einem Boxereignis infiziert und diese haben in Fällen in Thailand einen Schneeballeffekt ausgelöst.

„Der Virusstamm hat die Macht, weit mehr Menschen als asiatische Stämme zu töten“, sagte er und vermutete, dass achtmal so viele Menschen sterben könnten, viele von ihnen an Atemwegserkrankungen.

Dr. Manoon Leechawengwong ist der Chef der Intensivstation und Krankheitsexperte im Vichaiyut-Krankenhaus in Bangkok im Distrikt Phayathai. Er ist ein führender Experte für Atemwegserkrankungen.

Auf seiner persönlichen Facebook-Seite malte er ein beunruhigendes Bild des möglichen zukünftigen Verlaufs des Ausbruchs in Thailand und wies darauf hin, dass Maßnahmen zur Eindämmung seiner Ausbreitung nicht rechtzeitig eingeleitet wurden.

Er sagte, dass Thailand zunächst 30-40 Fälle und einen Todesfall hatte und sich viele Wochen lang kaum verändert habe, berichtete Thai Rath. Thailänder, die infiziert waren, hatten in anderen Teilen Asiens wie Japan, Südkorea und Hongkong eine mildere Belastung.

Aber all das änderte sich nach einem Box-Event im Lumpinee Stadium in Bangkok am 6. März.

Er sagte, nachdem ein Verwandter einer Person in der Box-Bruderschaft, die in Italien gewesen war, wiederkehrte, die Ausbreitung des italienischen Virusstamms begann.

Die Person in der Box-Bruderschaft war ein „Super Spreader“, der 50 Menschen in Lumpinee infizierte, und diese infizierten andere, was zu einem raschen Anstieg und einer raschen Ausweitung der Fälle in Thailand führte.

Er sagte, dass dieser Stamm viel gefährlicher sei und eine weitaus höhere Sterblichkeitsrate aufweise, da er schwere Atemwegserkrankungen und sogar Herzprobleme verursachen kann.

Er wies darauf hin, dass es in Italien 47.021 Fälle und 4.032 Todesfälle gab, oder 8,6%. Zum Vergleich: In Südkorea waren 8.799 mit nur 102 Todesfällen infiziert, was einer Sterblichkeitsrate von nur 1,1% entspricht.

Er akzeptierte, dass es in Italien viele ältere und damit schutzbedürftigere Menschen gibt, konterte dieses Argument jedoch mit der Aussage, dass Japan, wo die alternde Bevölkerung sehr ähnlich ist, die Todesfälle wieder auf ein weitaus niedrigeres Niveau als Italien halten konnte, weil der Virusstamm anders sei.

Er sagte, dass die Schließung von Orten wie der Boxarena - was jetzt in Bangkok und anderen Gebieten in Thailand in Kraft ist - zu spät gekommen sei, um das Land vor einer Infektion mit dem virulenten Stamm aus Italien zu bewahren.

Wenn Schließungen vor Anfang März angeordnet worden wären, hätte dies abgewendet werden können. Ebenso hätte es eingedämmt werden können, wenn alle Personen beim Boxen - und es gab 5.000 Zuschauer - unter Quarantäne gestellt worden seien.

Aus seinen Kommentaren ging hervor, dass zu wenig zu spät getan wurde und Thailand nun vor den Folgen einer „Explosion“stehe, wenn der Covid-19-Stamm weitaus schwerwiegender ist als bisher.

Quelle: Thai Rath

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