Wochenblitz

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Bangkok - Laut Premierminister Prayuth Chan-Ocha könnte Thailand die obligatorische Quarantäne für gegen Covid-19 geimpfte ausländische Besucher streichen, da dies der Nation helfen könnte, ihre Tourismusindustrie wiederzubeleben.

Ausländer, die Thailand besuchen, dürfen die zweiwöchige Isolation möglicherweise überspringen, wenn sie Impfbescheinigungen vorlegen, aber die Behörden werden diese weiterhin verfolgen, sagte Prayuth nach einer Kabinettssitzung in Bangkok am Dienstag. Die Regierung werde alle Aspekte eines solchen Schrittes sorgfältig prüfen, bevor sie umgesetzt werde, sagte er.

Die südostasiatische Nation hat bereits Impfstoffe von Sinovac Biotech Ltd. und AstraZeneca Plc für den lokalen Notfall zugelassen und bei den beiden Herstellern insgesamt 63 Millionen Dosen bestellt. Das Land wird voraussichtlich am Mittwoch die erste Charge von 2 Millionen Dosen Sinovac-Impfstoff erhalten, mit der es bereits nächste Woche ein nationales Impfprogramm starten kann.

Quelle: Bloomberg

Premierminister wird erste Impfung erhalten

Published in Bangkok
Mittwoch, 24 Februar 2021 15:25

Bangkok - Der Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul teilte der Presse nach einem gestrigen MoPH-Treffen mit, dass heute die ersten Chargen des Covid-19-Impfstoffs eintreffen würden.

Es gibt 117.000 Dosen AstraZeneca-Impfstoff und der Rest ist von Sinovac aus China, berichtete Sanook.

An anderer Stelle wurde berichtet, dass die erste Charge 200.000 Dosen von Sinovac enthält.

PM Prayuth Chan-ocha wird die erste Dosis erhalten, sagte Anutin, "weil er unser Anführer ist".

Er bestritt, dass damit eine Bevorzugung verbunden sei.

"Lung Too", wie Sanook Prayuth nannte, wird den AstraZeneca-Impfstoff bekommen.

Anutin sagte, dieser habe keine altersbedingten Einschränkungen.

Dr. Opas wird das Datum der Impfung des Premierministers bekannt geben.

Die Kommentare des Gesundheitsministers können im Zusammenhang mit der Kritik gesehen werden, die an die thailändische Regierung wegen der langsamen Einführung von Impfstoffen gerichtet ist.

Quelle: Sanook

Deutsche Beobachter sehen Thailand oft als eine Nation, die maßgeblich vom Tourismus bestimmt wird. Doch während die Branche für das asiatische Land wichtig ist, zeigt die Nation sich auch an anderer Stelle modern. So etwa beim Thema Digitalisierung. Wieso die thailändische Wirtschaft so stark ist und wo es noch Wachstumspotentiale gibt, klären die folgenden Zeilen.

Großer digitaler Fortschritt in Thailand

Inzwischen ist Thailand in vieler Hinsicht digitalisierter und moderner als viele westliche Länder. Das überrascht Beobachter oft: So wird Thailand in der westlichen Welt beispielsweise vor allem als Urlaubsziel wahrgenommen. In der westlichen Popkultur werden hauptsächlich die Strände des Landes dargestellt, aber weniger oft, wie modern Thailand wirklich ist.

Dieses positive Bild zeigt sich auch vermehrt in Internet-Spielen bei Anbietern wie https://yoyocasino.com/de/. Im Slot Thai River Wonders befinden sich Spieler beispielsweise auf einem thailändischen Fluss, der gleichzeitig zum Schauplatz eines Marktes wird. Hier wird verschiedenes Obst und Gemüse auf kleinen Holzbooten verkauft. Das Design entführt die Spieler in eine exotische Welt und vergrößert die Immersion beim Spiel.

Thailand ist im Westen zudem für seine Architektur bekannt: Eindrucksvolle Tempel wie der Wat Phra Kaeo, hölzerne Pfahlhäuser und wunderschön anmutende Marmor-Bauten faszinieren hierzulande sehr.

Thailand ist allerdings nicht nur wunderschön, sondern auch extrem modern: Wachstumsbranchen gibt es im Land viele. So hat Thailands Wirtschaft in den vergangenen Jahren große Fortschritte beim Thema Digitalisierung gemacht - in vieler Hinsicht schneller als Deutschland. Städte wie Pattaya haben bereits vor einiger Zeit erkannt, dass ihre Abhängigkeit vom Tourismus auf Dauer kein tragbares Model ist. Seitdem boomt in Thailand die Internet-Wirtschaft. E-Commerce, Dienstleistungen über das Netz und ein durch und durch digitalisierter Arbeitsalltag gehören inzwischen zur Norm.

Das Land zeigt sich modern

Dafür hat das Land aber in anderen digitalen Bereichen die Nase vorn: Bargeldloses Bezahlen per QR-Code, Prompt-Pay-Lösungen, vollständig digitalisierte Finanzdienstleister oder ein boomender Bereich von Dienstleistungen wie Transport (Uber), Essen (Foodpanda) und Lieferungen (Honestbee) über das Netz, lassen den Alltag in Deutschland teilweise regelrecht veraltet aussehen, wie man bei https://www.roedl.de/ nachlesen kann. Dafür wird die Digitalisierung in Deutschland aber zum Teil akribischer umgesetzt. Wie immer gilt: Bei Veränderungen ist Deutschland wenig experimentierfreudig, implementiert diese Innovationen dann aber nachhaltig. In Thailand dagegen ist die Wirtschaft offener für aktuelle Trends.

Tourismus weiterhin stark

Weiterhin gehört aber auch der Tourismus zu den wichtigsten Stützpfeilern der thailändischen Wirtschaft. Auch wenn das Jahr 2020 für die Branche turbulent war, zeigt sich, dass der Sektor insgesamt mehr als gesund und robust ist. Im Zeitraum von 2006 bis 2019 hat sich die Anzahl der Touristen, die nach Thailand reisen, verdreifacht, wie https://www.thailandsun.com/ schreibt. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 39,8 Millionen Ankünfte von ausländischen Besuchern verzeichnet. Im Jahr 2006 hatte der Wert noch bei 13,8 Millionen gelegen. Dies ist eine der großen Stärken von Thailands Wirtschaft, die nicht so schnell verloren gehen wird. Denn klar ist: Spätestens ab 2022 sollte sich die Tourismus-Branche des Landes wieder vollständig erholt haben und vermutlich sogar die Marke von 40 Millionen Ankünften übertreffen. Das wiederum hilft nicht nur, Geld ins Land zu spülen, sondern auch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen - die dann unter anderem dafür sorgen, dass Digitalisierung, Finanzwesen und Dienstleistungen noch schneller wachsen.

Fazit

Thailand ist wirtschaftlich sehr stark aufgestellt und zeigt sich sowohl innovativ, als auch modern. Nach wie vor ist der Tourismus für das Land wichtig, doch beim Thema Digitalisierung kann Thailand die Bundesrepublik in vielerlei Hinsicht sogar übertreffen. Insbesondere was digitale Dienstleistungen angeht, kann Deutschland noch einiges von Thailand lernen. Das zeugt von einem robusten wirtschaftlichen Fundament - und zeigt, wie offen das Land für Innovation und Veränderung ist.

Wer sich in Deutschland privat behandeln lässt, wird in der Regel ordentlich zur Kasse gebeten. In den thailändischen Privatkliniken sind die Kosten für Untersuchungen, Behandlungen, Operationen und einen etwaigen Krankenhausaufenthalt viel niedriger. Ärzte und Klinikpersonal verdienen deutlich weniger als bei uns. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie weniger professionell oder schlechter ausgebildet sind. Zum einen durchlaufen Mediziner in Thailand eine hochqualitative Ausbildung. Zum anderen haben viele von ihnen bei uns studiert, denn der medizinische Bildungsweg in Deutschland zählt bekanntermaßen zu den Weltbesten.

Allein das Ambiente ist beeindruckend

In Thailand haben viele Privatkliniken im Bereich des Luxus gegenüber deutschen Krankenhäusern die Nase vorn. Opulenz zieht sich von weitläufigen Lobbys über einen eleganten Rezeptionsbereich bis zu den Zimmern, die an 5-Sterne-Suites in einem mondänen Urlaubsresort erinnern. Die Patienten sind bunt gemischt, wobei sie ausnahmslos der höheren Gesellschaftsschicht angehören. Asiatische Banker sind ebenso darunter wie reiche Herren mit Turban und ausländische Diplomaten. In den staatlichen Kliniken sieht es anders aus: Die ärmere Bevölkerung muss sich mit Krankensälen zufrieden geben, in denen oft 15 Personen und mehr dicht an dicht liegen. Allerdings findet sich bei den Ärzten in Thailand oft ein starkes soziales Engagement. Sie behandeln – gestützt auf ihr Berufsethos – mittellose Patienten häufig umsonst.

Medizinisches Cannabis kommt mittlerweile auch in Thailand zum Einsatz

Die Medizin entwickelt sich immer weiter, teilweise in einem rasanten Tempo. Fortschritte dienen nicht nur dem jeweiligen Land, in dem sie gemacht werden, sondern kommen meist grenzübergreifend den Kranken zugute. In vielen Staaten unsere Erde wurde in den letzten Jahren intensiv am Einsatz von Cannabis in der Medizin geforscht. Dies ist nicht zuletzt den CBD-Produkten zu verdanken, die erfahrungsgemäß mit zahlreichen positiven Effekten einhergehen. Sie wirken unter anderem

  • angstlösend,
  • beruhigend,
  • entkrampfend,
  • entzündungshemmend und
  • schmerzstillend.

In Deutschland sind sie in vielen Varianten in einem CBD Shop erhältlich, darüber hinaus mittlerweile in einigen Drogerien und Apotheken. Cannabis-Mittel kommen zudem immer häufiger in der Medizin bei verschiedenen Krankheitsbildern zum Einsatz. Verschrieben werden heute bei uns sowohl synthetische Cannabiniode als auch Hanfblüten und -extrakte. Trotz der strengen Drogenpolitik Thailands wurde dort ebenfalls der Gebrauch von medizinischem Cannabis erlaubt. Somit können ausländische Patienten auch in einer thailändischen Privatklinik von dem hilfreichen Einsatz medizinischen Cannabis profitieren.

Gewaltiges Wachstum im Bereich des privaten Kliniksektors in Thailand

Die Zahl der ausländischen Menschen, die sich in einem thailändischen Krankenhaus untersuchen und behandeln lassen, stieg in den letzten Jahren stetig an. Zu den Hauptgründen zählen die geringeren Kosten, die das Budget in nicht unerheblichem Maß schonen. Ein Risiko gehen Patienten dabei nicht ein: Sie treffen auf ebenso gute Ärzte und Medikamente wie in Deutschland. Das große Wachstum begründet sich außerdem auf die vermehrte Entstehung von Firmenansiedlungen sowie den zunehmenden Fremdenverkehr. Darüber hinaus tragen internationale Investitionen ihren Teil dazu bei. Über 208 Mitglieds-Krankenhäuser verfügt „The Private Hospital Association of Thailand“ zurzeit. 30 Prozent der Patientenbetten des Landes befinden sich in Privatkliniken. Allein 16 geprüfte Kliniken sind in den wichtigsten Touristenmetropolen, darunter Bangkok, Chiangmai, Pattaya sowie Phuket platziert. Dies macht es ausländischen Menschen leicht, ihren Urlaub mit einem Arztbesuch in Thailand zu verbinden.

Vorsicht vor Scharlatanen im Bereich der Schönheitschirurgie

Sowohl ahnungslose Ausländer als auch Einheimische fallen immer wieder auf Kurpfuscher herein. Sie werben mit Schnäppchenpreisen, sowohl in Thailand als auch in Deutschland, den USA und weiteren Ländern. Es ist wahr, dass deren Kosten für eine Antifaltenbehandlung oder andere schönheitschirurgische Eingriffe verhältnismäßig niedrig sind. Das nützt den Betroffenen jedoch wenig, wenn das Ergebnis ein entstelltes Gesicht ist, weil verunreinigtes Silikon zum Einsatz kam. Es wird dringend angeraten, für solche Behandlungen eine namhafte Privatklinik aufzusuchen. Viele von ihnen bieten ein außergewöhnlich breit gefächertes Angebot. Unter einem Dach werden häufig viele verschiedene Gesundheitsbereiche abgedeckt, hinzu kommen weitere interessanten Einrichtungen. So gibt es zum Beispiel private Kliniken, die über

  • Allgemeinärzte, Internisten, Onkologen und Zahnärzte,
  • Schönheitschirurgen,
  • Rehabilitationszentrum,
  • Apotheke,
  • Restaurants,
  • Hotel für Angehörige,
  • Fitness- und Wellnesscenter sowie
  • einen hauseigenen Dolmetscherservice

verfügen.

Es gibt immer mehr Deutsche, die ihre Ferien in Thailand verbringen. Bereits seit einigen Jahren bietet es eine gute Infrastruktur, zudem sind die Einwohner für ihre außergewöhnliche Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit bekannt. Ein weiterer Pluspunkt für den südostasiatischen Staat sind die niedrigen Lebenshaltungskosten. Zu den Highlights des Landes gehören die traumhaften Sandstrände und die berühmten Thai-Massagen. Obwohl es unzählige Möglichkeiten für Aktivurlauber, darunter Wassersport, Wander-, Rad- und Klettertouren, gibt, ist das Ziel vieler Thailand-Reisender, Erholung pur zu finden.

Strand: ja, Cannabis-Produkte: nein

Bei tropischen Temperaturen im Schatten von immergrünen Palmen ein Sonnenbad zu nehmen, sorgt für Entspannung vom Feinsten. Abkühlung und Naturwellness versprechen das Andamanische Meer sowie der Golf von Thailand. Allein der Anblick des türkisblauen Wassers vor leuchtend weißen Sandstränden wirkt sich positiv auf gestresste Seelen aus. Da unter den Thailand-Urlaubern viele junge Menschen sind, die es sich gerne mit einem Joint noch gemütlicher machen, möchten wir an dieser Stelle eine Warnung aussprechen: Weder das Rauchen von Haschisch noch von CBD-Blüten, die beispielsweise in Deutschland stark im Kommen sind, ist erlaubt. Während bei uns verarbeitete CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt unter zwei Prozent legal sind, fallen sie in Thailand noch immer unter die Betäubungsmittel. Mittlerweile ist der Gebrauch von medizinischem Cannabis erlaubt – ein Fortschritt, der Hoffnung zur Legalisierung von CBD in der Zukunft gibt. Bis dahin heißt es im Thai-Urlaub: Verzicht auf die angenehm entspannende Wirkung von Cannabinoid und dessen Einsatz zur Schmerzlinderung oder Entzündungshemmung.

Hoher Erholungsfaktor bei Thai-Massagen

Einige Menschen assoziieren thailändische Massagen mit sexuellen Handlungen. Der zweifelhafte Ruf stammt vor allem daher, dass insbesondere in touristischen Gebieten einige Massagesalons gleichzeitig als Bordelle fungieren. Die traditionelle Thai-Massage hat jedoch damit ebenso wenig zu tun wie mit den klassischen „Knetkuren“ in Deutschland. Vielmehr handelt es sich um eine Heilkunde – sie stellt eine ganzheitliche Mischung sowohl aus körperlichen als auch energetischen und spirituellen Konzepten sowie Techniken dar. So stehen beispielsweise bei „Nuad Phaen Boran“ (deutsch: „uralte heilsame Berührung“) dynamische und kraftvolle yogaähnliche Positionen auf dem Programm. Unter vollem Körpereinsatz streckt und dehnt der Masseur dabei seine Kunden bzw. Patienten.

Wissenschaftlich belegte Wirkungen der Thai-Massage

Professionelle Masseure in Thailand setzen unter anderem Handballen, Ellbogen, Knie und Füße bei ihren Behandlungen ein. Mit ihnen drücken und massieren sie rhythmisch – konform mit der ayurvedischen Lehre – spezifische Energieleitbahnen und -punkte. Es gibt zahlreiche Menschen, die nach dem regelmäßigen Genuss von Thai-Massagen von einem verbesserten Körpergefühl sprechen. Darüber hinaus regen sie die Blutzirkulation an und versorgen die Muskeln mit Sauerstoff. Zu den weiteren Wirkungen zählen:

  • erfolgreicher Abbau von Stresshormonen
  • Linderung von Schmerzen
  • Lösen von Muskelverspannungen
  • Stoffwechselanregung
  • Kräftigung innerer Organe

Thai-Massagen können zwar auch bei leichten körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen helfen, sie werden jedoch vermehrt präventiv eingesetzt. Zu den bekannten Erfolgen gehört zum Beispiel die positive Beeinflussung der Beweglichkeit sowie der Körperhaltung. Garantiert ist: Dehnen, Ausstreichen und Druckpunktmassage bringt Körper und Seele in Gleichklang – die beste Voraussetzung für einen entspannenden Urlaub in Thailand.

Romantischer Sonnenuntergang in erholsamer Atmosphäre

Wer sich für seine Reise die Insel Phuket in Süd-Thailand ausgewählt hat, kann sich auf einen fantastischen Höhepunkt in der Nui Bay freuen. Fernab vom Massentourismus lässt sich dort in aller Ruhe beobachten, wie die teils rotglühende Sonne im Meer versinkt. Bevor Besucher in der kleinen privaten Bucht der romantischen Stimmung verfallen, können schöne Stunden am Strand und im glasklaren Meer genossen werden. Der Beachclub vor Ort bietet Sonnenschirme, Strandmatten, Handtücher und eine Sauna. Im Eintrittspreis ist außerdem ein Getränk enthalten. Er ist mit etwa 300 Baht für thailändische Verhältnisse zwar relativ hoch, allein der atemberaubende Sonnenuntergang lohnt jedoch die Ausgabe. Die charmante Bucht liegt ein wenig versteckt zwischen dem Promthep Cape im Süden von Phuket und dem berühmten Windmill Viewpoint.

Cannabis in Thailand

Published in Gesundheit
Mittwoch, 24 Februar 2021 14:07

In Deutschland sind CBD-Produkte, die einen THC-Gehalt von weniger als 2 Prozent aufweisen, legal. Verkauft werden dürfen sie allerdings nur als Nahrungsergänzungsmittel und ohne Heilversprechen. Seitens der thailändischen Gesetzgeber, die für ihren strengen Umgang mit Drogen bekannt sind, besteht jedoch keine Bereitschaft, CBD zu legalisieren. Umso erstaunlicher ist, dass die Hanfpflanze seit Jahrhunderten in dem südostasiatischen Staat angebaut wird.

Hohe Strafen für Cannabis-Besitz

In Thailand werden CBD und THC in dieselbe Klassifizierung eingeordnet. Gleich, ob man Entspannung durch die Einnahme von CBD-Öl oder das Rauchen von Haschisch sucht, beides ist illegal. Sie fallen unter Betäubungsmittel der Kategorie 5 – die Strafen, mit ihnen erwischt zu werden, sind hoch.  Wer mit Cannabis zur nachweislichen Veräußerung an Dritte erwischt wird, den erwarten beispielsweise:

  • eine zwei- bis zehnjährige Freiheitsstrafe
  • Geldstrafen zwischen etwa 1.200 und 5.600 Euro
  • bei Besitz von über zehn Kilogramm Haft von 15 Jahren oder Strafzahlung bis zu 42.000 Euro

Selbst, wenn Cannabis ersichtlich allein für den Eigenbedarf bestimmt ist, kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verhängt werden. Wird man beim Rauchen von CDB-Blüten entdeckt, beträgt die maximale Haftstrafe ein Jahr. Die thailändische Polizei ist berechtigt, ohne Haftbefehl ein Haus zu durchsuchen, wenn sie vertretbare Gründe hat. Dies gilt auf für Fahrzeuge und Personen. Weiterhin darf Cannabis weder produziert noch im- und exportiert werden.

Legalisierung von medizinischem Cannabis

Die thailändische Regierung hat im Jahr 2018 Cannabis für den medizinischen Gebrauch zugelassen. Dem Gesetzentwurf erteilten 166 Regierungsmitglieder ihre Zustimmung. Niemand sprach sich dagegen aus, es gab nur 13 Enthaltungen. Somit dürfen Ärzte seit April 2019 CBD-Produkte für bestimmte Erkrankungen verschreiben. Ebenso ist die Einfuhr nach Thailand erlaubt – sie setzt jedoch eine Genehmigung der entsprechenden Behörde voraus. Damit ist der Staat einzigartig in Südostasien. Zurzeit ist die Behandlung mit Cannabis in folgenden Fällen genehmigt:

  • Krebspatienten, die unter Appetitlosigkeit und Übelkeit leiden
  • Erkrankung an Multipler Sklerose
  • Kinder, die von Epilepsie betroffen sind

Anbau von Industriehanf in Thailand

In verschiedenen thailändischen Landesteilen wurde der Industriehanf-Anbau seit dem Jahr 2014 einigen Produzenten genehmigt. Zwei Jahre später erteilte die Regierung die Erlaubnis für ein umfangreiches Pilotprojekt für die Anpflanzung von Hanf in sechs Provinzen im Norden des Landes. Im Hintergrund standen verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Cannabis, darunter die Produktion von Baumaterialien, Geweben, Lebensmitteln sowie Medikamenten. Seit Januar 2018 gibt es eine neue Verordnung, die vom thailändischen Gesundheitsministerium herausgebracht wurde: Sie erlaubt Landwirten den Hanfanbau mit einer behördlichen Lizenz. Darüber hinaus ist er ausschließlich in dafür ausgewiesenen Gebieten möglich. Der Cannabis darf jedoch nicht mehr als einen 1-prozentigen THC-Gehalt aufweisen. Zudem sind die Landwirte in der Pflicht, das Saatgut von Produzenten zu beziehen, die eine gültige Hanf-Erntelizenz besitzen. Lizensierten Hanfanbauern ist es erlaubt, Cannabis für

  • den kommerziellen und häuslichen Gebrauch,
  • die Forschung,
  • die Produktion von Saatgut bzw. anderen zugelassenen Pflanzenteilen sowie
  • aus weiteren Gründen, die von der Regierung benannt wurden,

anzubauen und zu verarbeiten.

Jahrhunderte alte Nutzung von Cannabis

Der Cannabis-Konsum in Thailand war lange Zeit stark vertreten. Hanf kam zur Schmerzlinderung bei Geburten und nach harter körperlicher Arbeit in der Landwirtschaft zum Einsatz. Mit der gesetzlichen Kriminalisierung des Anbaus, Besitzes und Verkaufs von Cannabis durch das Betäubungsmittelgesetz (1979) sowie dem Psychotropics Substances Art (1975) wurde dem mehr oder weniger öffentlichem Gebrauch jedoch ein Ende gesetzt.

Trotz allem boomte in den 1960er-Jahren die illegale Hanfindustrie. Es gibt Erzählungen von amerikanischen Soldaten, die in US-Militärbasen stationiert waren, wonach die Verbreitung von Cannabis ebenso stark wie Bier gewesen sei. Die Regierung der USA schaffte es jedoch in den 1980er-Jahren, Thailand im Kampf gegen die Droge auf ihre Seite zu ziehen. Dies führte dazu, dass beispielsweise Tonnen an thailändischem Hanf auf den Weg nach Amerika abgefangen wurden. Es war der Beginn einer neuen Ära mit der Folge einer eisernen Anti-Drogen-Gesinnung, die zu den heute vorliegenden harten Strafen für Gesetzesbrecher führte.

21. Jahrhundert

Durch die Legalisierung von Cannabis im Bereich des medizinischen Gebrauchs wurde ein neuer Meilenstein in der thailändischen Geschichte des Hanfs gesetzt. Sie steht für eine Revidierung der starken Anti-Drogen-Haltung, die in den 1980er-Jahren begann. Befürworter des Einsatzes von Hanf in der Medizin und von CBD-Produkten im privaten Bereich sehen darin einen positiven Schritt zurück in die Vergangenheit, in der der gesundheitliche Nutzen von Cannabis allgemein erkannt wurde.

Bangkok - Der Chef der thailändischen Polizei, Suwat Jangyodsuk, hat eine Untersuchung der Vorwürfe eingeleitet, wonach zwei hochrangige Beamte an einer Drogenschmuggeloperation im Jahr 2019 beteiligt waren.

Die Behauptungen wurden während der Misstrauensdebatte der letzten Woche aufgestellt, als Oppositionspolitiker behaupteten, ein Oberst der Polizei und ein Generalleutnant spielten eine Rolle beim Handel mit 1,5 Tonnen Kristallmethamphetamin, der im Oktober 2019 in der nördlichen Provinz Tak entdeckt wurde.

Manu Mekmok, stellvertretender nationaler Polizeichef und Leiter des Nationalen Kommandozentrums für Drogenbekämpfung, wurde mit der Untersuchung beauftragt. Er wird mit dem Chef des Betäubungsmittel-Büros, Montri Yimyaem, zusammenarbeiten. Beide Beamten sollen laut einer in einem Bericht der Bangkok Post erwähnten Quelle bis Ende dieser Woche über ihre Ergebnisse berichten.

In dem Bericht heißt es weiter, dass Polizeisprecher Yingyos Thepchamnong auf die Vorwürfe eingegangen ist, die während der Misstrauensdebatte in der vergangenen Woche erhoben wurden. Es sei schwierig, die Beteiligung von Polizisten am Drogenschmuggel nachzuweisen, aber die Ermittler würden ihr Bestes tun, um festzustellen, was passiert sei.

Währenddessen wurde der Administrator hinter einer Facebook-Seite namens Sanap Sanun Patibatkan Tamruat („Wir unterstützen Polizeieinsätze“) vom Kommissar des Zentraluntersuchungsbüros, Torsak Sukwimol, mit einer Verleumdungsklage belegt. Torsak hat Ekkasit To-adithep vom CIB beauftragt, die Anklage einzureichen. Auf der Facebook-Seite wird ein Foto von Torsak veröffentlicht, das irreführende Informationen zu seiner angeblichen Rolle im Fall des Drogenschmuggels im Jahr 2019 enthält. Es wird davon ausgegangen, dass Torsak bereits in Bezug auf den Fall untersucht und von jeglichem Fehlverhalten befreit wurde.

Quelle: Bangkok Post

Chon Buri - Die Polizei in der östlichen Provinz Chon Buri hat 4 buddhistische Mönche festgenommen, denen vorgeworfen wird, in einem örtlichen Tempel Drogen genommen zu haben.

Pattaya News bericht, dass die 4 ebenfalls aus ihrem Tempeldienst entlassen wurden, wobei der Abt des Tempels ihnen befahl, die Mönchschaft zu verlassen. Die Verhaftungen erfolgten am Wochenende, nachdem der Abt die Polizei auf Berichte über Drogenkonsum in einem Tempel im Unterbezirk Nong Kangkok aufmerksam gemacht hatte.

Die Beamten Nitat Weanpradap und Somkit Yanapan von der Polizei in Chon Buri inspizierten den Tempel und verhafteten die vier Mönche, von denen bekannt ist, dass sie gestanden haben, illegale Drogen genommen zu haben. Es wurden Urintests durchgeführt, wobei Somkit sagte, die Ergebnisse bestätigten den Drogenkonsum, obwohl die Beamten die fragliche Droge nicht benannt haben. Die 4 Männer befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam und warten auf ihre strafrechtliche Verfolgung.

Quelle: Pattaya News

Bangkok - Die erste Charge des Sinovac-Impfstoffs aus China wird am Mittwoch um 10 Uhr morgens auf dem internationalen Flughafen von Suvarnabhumi in Bangkok eintreffen, sagte der Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul am Sonntag.

Um zu bestätigen, dass der COVID-19-Impfstoff definitiv pünktlich eintreffen wird, zeigte der Minister den Medien einen dreieinhalbminütigen Videoclip, in dem chinesische Arbeiter die Kisten mit dem Impfstoff aus einem Lagerhaus entfernen und in einen Container laden, der von Thai Airways International nach Thailand geflogen wird.

Bis April werden weitere zwei Millionen Dosen eintreffen.

Es wird berichtet, dass Premierminister Prayut Chan-o-cha eine Einladung zur Teilnahme an der Veranstaltung „COVID-Impfstoffe, Wiederherstellung des thailändischen Lächelns“ angenommen hat, um die Impfstoffe am Mittwoch im THAI-Lager am Flughafen abzuholen.

Der bekannte thailändische Virologe Dr. Yong Poovorawan von der Chulalongkorn-Universität sagte heute in seinem Facebook-Beitrag, dass Sinovac-Impfstoffe nach ihrer Ankunft in Thailand so schnell wie möglich an Risikogruppen verabreicht werden müssen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Er gab bekannt, dass Menschen weltweit mehr als 200 Millionen Dosen verschiedener Impfstoffe wie Pfizer, Sinopharm, Moderna, AstraZeneca, Sinovac und Sputnik V verabreicht wurden und ihre Nebenwirkungen denen ähneln, die durch Grippeimpfungen verursacht wurden.

Quelle: PBS

Nachtleben in Bangkok wird wiedereröffnet

Published in Bangkok
Montag, 22 Februar 2021 15:08

Bangkok - Das Center for Covid-19 Situation Administration (CCSA) wird voraussichtlich heute (Montag) eine weitere Lockerung der Beschränkungen bekannt geben.

Angesichts der sich verbessernden Situation in Bezug auf das Virus in den meisten Teilen des Landes wird die CCSA wahrscheinlich eine Neukategorisierung der Provinzen in Thailand genehmigen, insbesondere derjenigen in der hochkontrollierten oder „roten Zone“.

Die Maßnahme würde dazu führen, dass 8 Provinzen, darunter Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani und Samut Prakan, auf Kontrollgebiet oder „Orangenzone“ herabgestuft würden, was bedeuten würde, dass Bars, Pubs und Restaurants wieder öffnen und Alkohol servieren dürfen.

Die Öffnungszeiten anderer Unternehmen könnten ebenfalls verlängert werden, sofern soziale Distanzierungs- und Überprüfungsverfahren eingerichtet werden. Schulen und Bildungseinrichtungen dürften ebenfalls grünes Licht für die Wiedereröffnung erhalten.

In anderen Ländern wird die Anzahl der in der „grünen Zone“ aufgeführten Provinzen von 35 auf 54 steigen, während die Anzahl der Provinzen in der gelben Zone von 17 auf 14 sinken wird. Die Anzahl der Provinzen in der „orangefarbenen Zone“ wird von 20 auf 14 sinken.

Nur Samut Sakhon bleibt eine „dunkelrote Zone“ und unter maximaler Kontrolle.

In der Zwischenzeit wird die CCSA voraussichtlich auch die Verlängerung des Notfalldekrets erörtern, um weiterhin zur Kontrolle des Virusausbruchs und der bevorstehenden Einführung des Impfstoffs beizutragen, die am Mittwoch beginnen soll.

Quelle: ThaiVisa

 

Das Notfalldekret soll am kommenden Montag auslaufen, wird aber weiterhin benötigt, um den Ausbruch von Samut Sakhon und Pathum Thani einzudämmen, bei dem kürzlich ein Anstieg der Infektionen zu verzeichnen war, sagte der stellvertretende Premierminister Wissanu Krea-ngam am Wochenende.

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