Wochenblitz

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Muay Thai zählt zu den traditionsreichsten und gleichzeitig härtesten Kampfsportarten der Welt. Da zahlreiche gefährliche Techniken erlaubt sind, besteht ein hohes Verletzungsrisiko für die Kämpfer. Dennoch ist Muay Thai in Thailand so populär wie in Deutschland der Fußball. Neben der staatlichen Unterstützung genießt der Kampfsport hohe Popularität in der Bevölkerung, die ihre Thai-Boxer für ihren Lebensstil und ihren Einsatz im Ring lieben.

Die kurze Historie von Muay Thai

Muay Thai ist der Nationalsport Thailands, dessen Spuren bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden können. Der Kampfsport war zu der Zeit nicht nur eine praktische Kampftechnik für die eigentliche Kriegsführung, sondern wurde auch im Königspalast während der Ayutthaya-Ära zur Unterhaltung der Gäste von Kämpfern praktiziert. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Muay Thai in Thailand flächendeckend als Sport akzeptiert und Schritt für Schritt durch die Einführung von offiziellen Regeln institutionalisiert. Aufgrund langjähriger Streitereien in Bezug auf die Regelungen fand eine einheitliche Verbreitung auf internationaler Ebene erst in der zweiten Hälfte der 1990er statt. Bis heute unterstützt das thailändische Königshaus weltweit die Bekanntmachung des klassischen Muay Thais, um die Degeneration des traditionellen Kampfstils zu verhindern. Die Bemühungen des Landes haben sich bewährt: Der Nationalsport Thailands könnte bald in den Olympischen Spielen zu sehen sein.

Stilistische Elemente des Muay Thai

Stilistisch wird Muay Thai von Faust-, Fuß-, Ellenbogen- und Knietechniken dominiert. Eine typische Angriffsform im Wettkampf ist der Kick des Gegners mit dem blanken Schienbein. Während das Clinchen bzw. das Umklammern im Boxsport regelwidrig ist, dürfen Kämpfer diese Technik im Stehen ausüben. Dabei versuchen die Kontrahenten, sich aus dem Gleichgewicht zu bringen, und mit den Knien Oberkörper oder Oberschenkel des Gegners zu treffen. Erlaubt ist zudem das Festhalten des gegnerischen Beins mit Folgetechnik sowie Hebel und Würfe, die über den Oberschenkel gezogen werden.

Klare Fouls während einer Begegnung sind Schläge und Tritte in die Genitalien und an den Hinterkopf sowie Schulter- und Hüftwürfe. Offiziell verboten, aber in Thailand teilweise toleriert, sind Schläge in die Knie sowie das Nachschlagen der knienden oder auf dem Boden liegenden Gegner. Obwohl Kopfstöße in der Urform des Kampfsports erlaubt waren, befinden sie sich heute in der Liste der verbotenen Techniken.

Das Leben der Kämpfer im Überblick

Muay Thai ist nicht nur nationales Kulturgut, sondern auch der beliebteste Sport Thailands. Erfolgreiche Kämpfer genießen hohe Popularität und werden wie Stars verehrt. Ihre Aufeinandertreffen werden zur besten Sendezeit im Fernsehen übertragen und sind Gegenstand hoher Sportwetten, weshalb viele junge Sportler eine Kämpferkarriere anstreben. Der Staat unterstützt den Kampfsport auf finanzieller und struktureller Ebene. Man legt viel Wert auf die vernünftige Ausbildung der Thai-Boxer und deren Trainer. Nur wer eine solide Lehre durchläuft und die offiziellen Prüfungen besteht, wird als Trainer anerkannt.

Das Leben der Kämpfer schließt tägliches Training über mehrere Stunden ein und das in der schwülen Hitze Thailands. Der Speiseplan eines Thai-Boxers strotzt überraschenderweise nicht über mit Proteinen und Nahrungsergänzungsmitteln, sondern ähnelt dem eines durchschnittlichen Thailänders, der sich hauptsächlich von Reis und frisch zubereitetem Obst und Gemüse ernährt. Für gewöhnlich ist die Nahrungsaufnahme der Thai-Boxer nicht komplett frei von tierischen Produkten. Vor allem Eier werden gern verzehrt. Allerdings scheint die Fülle der vegetarischen Speisen aus der landeseigenen Küche die Kämpfer mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen – eine Ernährungsweise, die auch einige Sportstars aus anderen Branchen für sich entdeckt haben. Laut dem Blogartikel von Betway Sportwetten bestätigen einige Sportler, dass das Fehlen von tierischen Proteinen in ihrer Ernährung weder ihre Gesundheit noch Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen würde. Dazu scheint eine pflanzenbasierte Ernährung die Erholungszeiten von Sportlern zu senken.

Die andersartige Lebensweise der Thai-Boxer lockt internationale Kampfsportler in die thailändischen Kampfsporthallen. Dort verfeinern die Gastsportler durch das Wissen der lokalen Trainer ihren Kampfstil und lernen von der Lebensweise der einheimischen Kämpfer, die trotz der hohen Popularität meist nur bescheiden ist. Die maßvolle Lebensphilosophie der Thai-Boxer ist ein Teil ihrer staatlich unterstützten Ausbildung. Dahinter steckt sowohl der Traditionsreichtum von Muay Thai als auch die absolute Härte der Kampftechniken. Für eine faire Ausübung des Kampfsports ist ein bescheidener und disziplinierter Charakter vonnöten, damit die allseits beliebten Wettkämpfe sportlich korrekt bleiben. In der Tat ist dies einer der Gründe, warum Muay Thai seit Jahrhundert nichts an seiner Beliebtheit verloren hat und zum Nationalsport Thailands aufgestiegen ist.

Das Senioren-Leben genießen

Dienstag, 14 September 2021 19:53

Die meisten Menschen arbeiten ihr Leben lang hart und schwer um ein angenehmes Leben zu führen. Sie bauen Häuser, gründen Familien, kaufen sich schöne Autos. Doch all das ist ziemlich kostenintensiv. Die Arbeitsbedingungen wurden zudem in den letzten Jahren(oder eher Jahrzehnten) immer schlechter und die Entlohnung dafür, um ehrlich zu sein, lächerlich. Mittlerweile schaffen es die wenigsten Leute sich selbst oder gar eine ganze Familie mit nur einem Job durchzufüttern. Zwei oder drei Berufe pro Person sind heutzutage leider an der Tagesordnung. Und jeder kennt inzwischen jemanden der am Existenz Minimum lebt.

Doch solange man jung und fit ist, steckt man das schon irgendwie weg, oder? Es muss ja funktionieren. Allerdings machen sich die wenigsten Leute darüber Gedanken, was passiert, wenn sie alt sind und in Rente gehen. Wovon sollen sie leben? Viele haben wenig oder überhaupt nicht in die Rentenkasse eingezahlt. Oder sie haben viel eingezahlt, erhalten jetzt aber nur noch einen Bruchteil, von dem, was sie darin investiert haben. “Eine einzige Frechheit” denkt man sich, wenn man erfährt wie viel die eigene Rente im hohen Alter betragen soll.

Doch was tun dagegen? Mehr Geld erwirtschaften im jungen oder hohen Alter? Viele Fragen sich da es momentan einen Hype um Lithium Aktien gibt, Lithium Aktien kaufen oder nicht. Die Frage in Aktien zu investieren muss jeder für sich beantworten. Es ist allgemein bekannt, dass es immer besser ist sein Geld für sich arbeiten zu lassen, anstatt anders herum.

Wenn man es dann geschafft hat, genug Geld anzusparen, um die Rente genießen zu können, hat man sehr viel Glück. Sonne, Strand und Meer, was gibt es schöneres?

Lebensabend in Thailand

Immer mehr Menschen verbringen ihren Lebensabend in Thailand. Warum fragen Sie sich?

Weil es unendlich viele Möglichkeiten bietet dort ein wundervolles Leben zu führen.

Da gibt es naheliegende Punkte wie das Land bzw. die Landschaft an sich, die phänomenal schön und zugleich atemberaubend ist. Die verschiedenen Stände mit ihren unterschiedlichen Beschaffenheiten und Farben, die uneinheitlichen Inseln rund um Thailand, die alle ihren eigenen Charme und Sehenswürdigkeiten haben.

Was unter anderem auch nicht zu unterschätzen ist, sind die Menschen in Thailand. Denn die Mentalität dort bzw. allgemein im asiatischen Raum ist eine ganz andere als bei uns Europäern. Europäer, vor allem wir deutschen, kriegen von klein auf eingetrichtert das Arbeiten unser Leben ist. Wir leben um zu Arbeiten. Das ist der Fakt der auf dem deutschen Arbeitsmarkt herrscht, wie ich oben bereits erwähnt haben. Und diesen Standard wollen die Arbeitgeber erfüllt wissen. Die Thailänder hingegen arbeiten um zu Leben!

Und das merkt man an ihrer Art zu leben.

Doch das allerbeste kommt natürlich zum Schluss. Denn vor allem für Senioren ist es sehr attraktiv in Thailand ihre Rente zu verbringen. Da sie selbst mit einem geringen monatlichen Einkommen auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde ein gutes, nahe zu luxuriöses Leben führen können. Woran das liegt? Thailand ist für uns Europäer im Vergleich sehr günstig. Sowohl das Essen als auch der Unterhalt lädt uns zum langen Verweilen ein.

Also bucht euch den nächsten Flug und genießt euer Leben, denn jeder hat nur eins.

Gespendete Züge sorgen für Kontroversen

Published in Bangkok
Dienstag, 14 September 2021 19:17

Bangkok - Eine Entscheidung der State Railway of Thailand (SRT), etwa 42,5 Millionen Baht für den Versand von 17 gebrauchten Diesellokomotiven zu zahlen, die von der Japanese Hokkaido Railway Company (JR Hokkaido) gespendet wurden, hat in den sozialen Medien Kontroversen über ihren Wert ausgelöst.

Kritik in den sozialen Medien brach diese Woche aus, nachdem die Bahngesellschaft am Montag ihren Plan bekannt gegeben hatte, ein Unternehmen zu beauftragen, die gespendeten Züge von Japan nach Thailand zu verschiffen.

Am Donnerstag gab die SRT bekannt, dass sie Deugro Projects (Thailand) Co ausgewählt hatte, um die 17 Züge zu einem Preis von 42,5 Millionen Baht, einschließlich Einfuhr- und Mehrwertsteuer, zu versenden, was weitere Online-Kritik auslöste.

Einige Facebook-Nutzer mit großer Fangemeinde begannen zu fragen, warum Thailand die 42,5 Millionen Baht für die gebrauchten Züge zahlen muss.

Viele Internetnutzer, die sich der Idee widersetzen, bezeichneten die Züge als "Schrott".

Die Facebook-Seite "Thailand Transportation", ein Befürworter des Plans, veröffentlichte jedoch einen Beitrag, in dem es heißt, dass die gespendeten gebrauchten Züge brauchbar sind.

In dem Beitrag teilte der Administrator der Facebook-Seite seine Erfahrungen mit dem Reisen in einem KiHa 183-Zug im Jahr 2016 in Japan, bevor das Modell ausgelaufen und durch ein neueres ersetzt wurde.

Wenn die Züge nagelneu gekauft würden, würden diese 17 Züge zwischen 510 und 560 Millionen Baht kosten.

Thailand bekommt diese Züge kostenlos, und sie sind immer noch in sehr gutem Zustand, hieß es.

Der Administrator postete auch Bilder von seinen Reisen an Bord eines Zuges. Die Bilder seien im April 2016 aufgenommen worden, bevor der Zug später in diesem Jahr durch ein neueres Modell ersetzt wurde.

Es heißt, er sei von Abashiri nach Sapporo gereist, eine Reise von mehr als 300 Kilometern.

Der Administrator postete auch Fotos vom Inneren eines Zuges und sagte, dass er noch neu aussehe, weil er gut gewartet sei.

Der Zug ist auch im Vergleich zu den aktuellen Daewoo-Dieselzügen der SRT neuer, heißt es.

Es seien nur kleinere Reparaturen durchgeführt worden, darunter die Entfernung von Flecken.

Die SRT hat auf Fragen zu diesem Thema nicht geantwortet. Sie hat jedoch gesagt, dass diese Züge für Tourismusförderungszwecke verwendet werden.

In einer früheren Erklärung sagte die SRT, sie habe gespendete Züge aus Japan erhalten.

Am 24. November 2016 kamen 10 von Japan gespendete gebrauchte Hamanasu-Züge und -Waggons in Thailand an und wurden später umgebaut, um die Tourismusinitiativen des Königreichs zu fördern, teilte die SRT mit.

Sie stellte fest, dass es zuvor eine Reihe von gespendeten Eisenbahnwaggons von JR-West erhalten hatte.

Die JR-West-Züge wurden für allgemeine und touristische Dienstleistungen eingesetzt, die dem Königreich viele Einnahmen gebracht haben.

Ekkarat Si-arayanphong, Direktor des PR-Zentrums der SRT, sagte, eine kürzlich durchgeführte Inspektion der 17 gespendeten Züge habe ergeben, dass sie in sehr gutem Zustand seien.

Herr Ekkarat sagte, dass diese Züge seit 2016 zwar nicht mehr benutzt wurden, aber immer gut gewartet wurden.

Bei ihrer Ankunft in Thailand werden die gespendeten Züge noch einmal einer Sicherheitsinspektion unterzogen, bevor sie ab dem nächsten Jahr für den Tourismusdienst der SRT umgebaut werden, sagte er.

Quelle: Bangkok Post

Bangkok - Junge Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren werden Ende dieses Monats mit der Impfung mit Pfizer versorgt, solange ihre Eltern nach Angaben der Regierung zustimmen.

Die ersten Spritzen werden am 21. September Schülern mit Vorerkrankungen in Bangkok verabreicht, sagte Rachada Dhnadirek, stellvertretende Regierungssprecherin.

Sie sagte, die Impfung der jungen Menschen sei vom Center for Covid-19 Situation Administration (CCSA) genehmigt worden.

Nachdem die Schüler mit gesundheitlichen Problemen geimpft sind, werden im nächsten Monat weitere Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren an Schulen und Berufsinstituten landesweit geimpft.

Die für die Impfung vorgesehene Altersgruppe umfasst Schülerinnen und Schüler der Klassen Mathayom 4-6 (Klassen 10 bis 12) sowie diejenigen, die in den Studiengängen Por wor chor (Berufsabschluss) und Por wor sor (Hochqualifizierter Abschluss) an Berufsbildungsinstituten studieren.

Frau Rachada sagte, das Bildungsministerium, das Gesundheitsministerium und die Bangkok Metropolitan Administration formulieren Pläne für die Einführung des Impfstoffs für die Schüler, einschließlich der Impftermine für verschiedene Zielsegmente.

Frau Rachada sagte, dass Studenten, die 18 oder älter sind, auch für den Pfizer-Impfstoff in Frage kommen, da das Bildungsministerium daran arbeitet, die Impfraten unter den Studenten zu beschleunigen.

Unterdessen sagte Bildungsminister Treenuch Thienthong, dass die Impfungen beschleunigt werden müssen, damit genügend Schüler geimpft sind und das Lernen vor Ort im zweiten Semester, das im November beginnt, wieder aufgenommen werden kann.

Diese Woche wird das Ministerium Informationen über die Vorteile der Impfung und über die Vorgehensweise vor und nach der Impfung für diejenigen veröffentlichen, die sich mit den Impfungen einverstanden erklären. Frau Treeuch sagte, dass die Schulen den Eltern Impferklärungen aushändigen werden.

Quelle: Bangkok Post

Bangkok - Die nächtliche Ausgangssperre für die 29 Provinzen, die als „dunkelrote“ Zonen für hohe Covid-19-Infektionsraten eingestuft wurden, bleibt zumindest bis Ende des Monats in Kraft. Diejenigen in Bangkok und anderen „dunkelroten“ Provinzen müssen von 21:00 bis 4:00 Uhr zu Hause bleiben, es sei denn, eine Reise ist unbedingt erforderlich.

In einer Sitzung des Zentrums für die Covid-19-Situationsverwaltung unter dem Vorsitz von Premierminister Prayuth Chan-o-cha beschlossen Beamte, die bestehenden Maßnahmen bis zum 30. September beizubehalten. Die farbcodierte Zoneneinteilung basiert auf den Covid-19-Infektionsraten mit 29 Provinzen klassifiziert als „dunkelrote“ Zonen unter maximaler und strenger Kontrolle, 37 „rote“ Provinzen und 11 „orange“ Provinzen.

Gemäß dem Notstandsdekret haben die Provinzregierungen die Befugnis, abhängig von der lokalen Covid-19-Situation zusätzliche Maßnahmen zu verhängen.

„Dunkelrote“ Zonen

Bangkok, Kanchanaburi, Chon Buri, Chachoengsao, Tak, Nakhon Pathom, Nakhon Nayok, Nakhon Ratchasima, Narathiwat, Nonthaburi, Pathum Thani, Prachuap Khiri Khan, Prachinburi, Pattani, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Phetchaburi, Phetchabun, Yutchala, Phetchabun Lop Buri, Songkhla, Singburi, Samut Prakan, Samut Songkhram, Samut Sakhon, Saraburi, Suphanburi, Ang Thong

Maßnahmen bis 30. September:

- Bleiben Sie von 21:00 bis 04:00 Uhr zu Hause, es sei denn, eine Reise ist unbedingt erforderlich.
- Keine öffentlichen Versammlungen von mehr als 25 Personen.
- Restaurants können Speisen zum Abendessen anbieten, aber der Verkauf und Konsum von Alkohol ist nicht gestattet. Indoor-Restaurants mit Klimaanlage können Dine-in-Services mit bis zu 50% der Sitzplatzkapazität anbieten, während Open-Air- oder Outdoor-Restaurants die Services zu 75% anbieten können.
- Geschäfte in Einkaufszentren können wieder öffnen, jedoch mit eingeschränktem Geschäftsbetrieb. Geschäfte müssen bis 20 Uhr schließen. Nachhilfezentren, Kinos, Spas, Freizeitparks, Fitnesszentren, Schwimmbäder, Konferenzzentren und Bankettsäle in Einkaufszentren müssen geschlossen bleiben.

„Rote“ Zonen

Kalasin, Kamphaeng Phet, Khon Kaen, Chanthaburi, Chai Nat, Chaiyaphum, Champhon, Chiang Rai, Trang, Trat, Nakhon Si Thammarat, Nakhon Sawan, Buriram, Phatthalung, Phichit, Phitsanulok, Maha Sarakham, Yasothon, Ranong, Roi Et, Lampang, Lamphun, Loei, Sisaket, Sakon Nakhon, Satun, Sa Kaeo, Sukhothai, Surin, Nong Khai, Nong Bua Lamphu, Uttaradit, Uthai Thani, Udon Thani, Ubon Ratchathani, Amnat Charoen

Maßnahmen bis 30. September:

- Keine öffentlichen Versammlungen von mehr als 50 Personen.
- Restaurants können bis 23:00 Uhr einen Dine-in-Service anbieten. Der Verkauf und Konsum von Alkohol in Restaurants ist nicht gestattet.
- Einkaufszentren können wie gewohnt geöffnet bleiben, handelsfördernde Aktivitäten und Veranstaltungen sind jedoch nicht erlaubt.

„Orange“ Zonen

Krabi, Nakhon Phanom, Nan, Bueng Kan, Phayao, Phang Nag, Phrae, Phuket, Mukdahan, Mae Hong Son, Surat Thani

Maßnahmen bis 30. September:

- Keine öffentlichen Versammlungen von mehr als 100 Personen.
- Restaurants können wie gewohnt Speisen zum Abendessen anbieten, aber der Verkauf und Konsum von Alkohol ist nicht gestattet.
- Einkaufszentren können wie gewohnt öffnen, aber Spielhallen, Spielzentren und Vergnügungsparks müssen geschlossen bleiben.

Quelle: Thaiger

Online-Lernen kommt in der Covid-Ära zu kurz

Published in Bangkok
Dienstag, 14 September 2021 18:24

Bangkok - Über eineinhalb Jahre waren Millionen thailändischer Schüler gezwungen, ihr physisches Klassenzimmer, ihre Schulen, Freunde und ihren Spielplatz aufzugeben, um in virtuellen Klassen zu lernen, die über Online-Plattformen durchgeführt wurden.

Online-Kurse erweisen sich als mehr als langweilig; Schüler und Lehrer beklagen Erfahrungen damit, dass es funktioniert, während Eltern sagen, dass es schwer ist, ihre Kinder zu motivieren, von zu Hause aus zu lernen.

Auch andere externe Faktoren spielen eine große Rolle: Stromausfälle in ländlichen Gebieten, fehlende elektronische Geräte oder der Zugang zu einem stabilen Internet sowie für das Lernen zu Hause schlecht geeignete Umgebungen.

Diese Probleme bestehen auch jetzt noch. Schon vor Covid wurde Online-Lernen als Chance für alle Studierenden angepriesen, die auf Wissens- und Informationspools zugreifen konnten.

Wie kommt es, dass die Plattform, die als die Zukunft der Bildung für alle angepriesen wird, für viele zu einer so unbefriedigenden Erfahrung geworden ist?

Das Problem ist nicht auf Thailand beschränkt. Andere Länder haben einen Weg gefunden, das Problem zu lösen, indem sie beispielsweise Computer für zu Hause ausleihen oder zusätzliches Geld für Familien zahlen, um sich Online-Bildung leisten zu können.

Andere bieten maßgeschneiderte Hausbesuche an, um Studenten zu helfen, oder sie schaffen Gemeinschaftszentren für Studenten, die weniger Mittel zum Lernen haben.

Diese Lösungen haben sich in Thailand nicht durchgesetzt. Das Bildungsministerium ist sich der Probleme bewusst und stellt Familien jetzt 2.000 Baht Zuschüsse für das Online-Lernen zur Verfügung. Unnötig zu erwähnen, dass die Hilfe bei weitem nicht ausreicht.

Die Frage ist, warum das System so lange braucht, um sich an das Online-Lernen anzupassen?

Schmerzhafte Erfahrungen im virtuellen Unterricht veranlassten letzte Woche mehr als 8.600 Schüler, sich einem „Online-Klassenstreik“ anzuschließen, einer Kampagne der Aktivistengruppe „Bad Students“, die die Notwendigkeit einer Bildungsreform betont.

Der Streik forderte Schüler im ganzen Land auf, Online-Unterricht zu überspringen, um ihre Unzufriedenheit mit dem Bildungsministerium zu zeigen.

Die Gruppe sagte, das Ministerium habe es versäumt, einen effektiven Online-Lernlehrplan umzusetzen oder den Schülern angemessene Unterstützung zu bieten.

Dem Bild stehen Zahlen gegenüber, die vielversprechende Aussichten für das Online-Lernen in Thailand bieten. Laut Daten der Weltbank erreichte die Internet-Verbreitung des Landes im Jahr 2019 fast 70% der Bevölkerung und lag damit über dem Durchschnitt im asiatisch-pazifischen Raum.

Rund 99,9% der Bevölkerung konnten im gleichen Zeitraum Zugang zu Elektrizität erhalten.

Die Zahl der Mobilfunkabonnements beträgt fast 130 Millionen, was darauf hindeutet, dass viele Thailänder mehr als ein Gerät besitzen.

Diese Zahlen zeigen, dass die für das Online-Lernen notwendige digitale Infrastruktur relativ gut, wenn auch nicht perfekt ist.

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des Equitable Education Fund (EEF), der Regierungsorganisation, die Schüler aus einkommensschwachen Familien unterstützt, ergab, dass 88% der Schüler aus extrem armen Familien keinen Zugang zu Strom und elektronischen Geräten für das Online-Lernen haben.

Die Umfrage wurde in 29 von der Covid-19-Pandemie betroffenen Provinzen durchgeführt.

In den sozialen Medien berichten junge Schüler von ihren Kämpfen im virtuellen Unterricht. Einige haben Geräte, die keine Lerntools unterstützen, oder ihre Eltern können sich keine hochwertigen Geräte leisten, was sie dazu zwingt, aufzuhören.

In vielen Fällen geben Lehrer den Schülern die Schuld, dass sie im Unterricht faul und inaktiv sind – sie würden lieber Einzelpersonen die Schuld geben, als Fehler im Bildungssystem in Frage zu stellen.

Daran sind offensichtlich nicht die Studierenden schuld, weder die schlechte Infrastruktur noch der Digitalisierungsfortschritt selbst. Es ist das Ergebnis einer Bildungspolitik, die die Ungleichheit unter den Schülern nicht vollständig angeht, was zu einem Mangel an Unterstützung für diejenigen führt, die am dringendsten Hilfe benötigen.

Monatelang war das Ministerium passiv, während es eine Richtlinie implementiert hat, die keine Flexibilität für die Online-Kursverwaltung bietet.

Viele Lehrer haben sich an die vom Ministerium festgelegten Leistungsindikatoren vor Covid gehalten. Die Lehrer dazu zu zwingen, lange Online-Vorlesungen zu verhängen und Schüler mit Aufgaben zu überladen – dieser Ansatz funktioniert im virtuellen Unterricht anscheinend nicht.

Diese Indikatoren werden seit langem von progressiven Pädagogen kritisiert, die nicht an den Top-down-Managementstil der thailändischen Bürokratie glauben.

Der Ansatz des Ministeriums zeigt, dass es den Lehrern nicht zutraut, sich um ihre eigenen Schüler zu kümmern. Tatsächlich beklagten Lehrer im ganzen Land die Besessenheit des Ministeriums, Lehrer zu bewerten.

Anstatt Zeit mit ihren Schülern zu verbringen, wurden die Lehrer gezwungen, Dienstbewertungen durchzuführen. Sie müssen daran arbeiten, die Ziele im Einklang mit diesen Bewertungsparametern zu erreichen.

Im Juni sagte Bildungsminister Trinuch Thienthong, er werde die Leistungsindikatoren anpassen, um die Arbeitsbelastung der Lehrer und die Studienzeiten der Schüler zu reduzieren. Die Auswirkungen waren nicht zu spüren, was letzte Woche zum Online-Klassenstreik von Bad Students führte.

Für die Studenten, die im vergangenen Jahr abgebrochen haben, ist es zu spät.

Nachdem das Ministerium 20 Monate lang mit der Covid-Pandemie gelebt hatte, begann das Ministerium diesen Monat, 2.000 Baht Subventionen an alle 11 Millionen Studenten zu überweisen, was 22 Milliarden Baht entspricht.

Es wird jeweils einen monatlichen Zuschuss von 79 Baht für die mobile oder private Internetnutzung für zwei Monate bereitstellen: eine Summe, die für ein stabiles Internet nicht ausreichen wird.

Dieses Budget ist nur ein kleiner Teil im Vergleich zu den Summen, die für Konjunkturpakete bereitgestellt werden, die die Menschen zum Einkaufen und Reisen ermutigen, was zeigt, dass die Regierung Studenten keine Priorität einräumt.

Das Ministerium kann es besser. Der Minister muss mit der Regierung verhandeln, um den Studenten ein kostenloses und stabiles Internet zur Verfügung zu stellen. Der Staat muss einkommensschwachen Schülern Lerngeräte zur Verfügung stellen.

Es sollte die Krise zum Anlass nehmen, in die Internetinfrastruktur in ländlichen Schulen und verarmten Gemeinden zu investieren und gleichzeitig effektive digitale Lernplattformen und Lehrpläne zu schaffen, die für alle unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen zugänglich sind – eine Aufgabe, die das Ministerium in Zeiten vor der Pandemie heruntergespielt hat.

Online-Lernen wird auch nach Covid weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der Bildung sein, da es Zugang zu Wissen und Fähigkeiten für lebenslanges Lernen bietet.

Die Pandemie hat uns die Kehrseite gezeigt, die Ungleichheit ungelöst zu lassen und langsam auf die Digitalisierung der Bildung zu reagieren. Wir können diese Lektion nicht unbeachtet lassen.

Paritta Wangkiat ist Kolumnistin der Bangkok Post.

Digitaler Covid-19-Gesundheitspass wird jetzt eingeführt

Published in Meistgelesen
Dienstag, 14 September 2021 18:23

Bangkok - Das Gesundheitsministerium hat den Digital Health Pass über die Mor Prom-App eingeführt und wird wahrscheinlich ein Teil des täglichen Lebens in Thailand werden. Alle Einwohner Thailands werden ermutigt, die App sofort herunterzuladen, obwohl es bereits einige Probleme gegeben hat. Aber die thailändische Regierung treibt die Hoffnung voran, bis zum 1. Oktober in ganz Thailand Covid-freie Zonen zu schaffen.

Der Pass enthält den Impfnachweis einer Person, Details zu ihrem letzten Covid-19-Test und ihren Antikörperwerten. Diese Schlüsselinformationen können dann für Unternehmen und Dienste schnell und einfach den Covid-19-Sicherheitsstatus des Passinhabers überprüfen. Fluggesellschaften wie Air Asia X, Bangkok Airways, Lion Air, Nok Air, Thai AirAsia, Thai Smile und Thai Viet Jet nutzen die App bereits seit dem 8. September. Bald können Restaurants, Salons, Fitnessstudios, Spas und mehr sie übernehmen.

Der Digital Health Pass ist für alle, die an einem offiziellen Ort getestet oder vollständig geimpft wurden. Die Mor Prom-App akzeptiert derzeit nur 13-stellige thailändische IDs, sodass sich Expats noch nicht registrieren können, und andere haben sich darüber beschwert, dass sie den Digital Health Pass trotz vollständiger Impfung nicht erhalten konnten. Personen mit Problemen beim Zugang zu ihrem Pass wird empfohlen, sich an die Test- oder Impfstelle zu wenden.

Nachdem 12,3 Millionen Menschen vollständig geimpft wurden und 15 Millionen weitere auf dem Weg zur vollständigen Impfung sind, nachdem sie mindestens 1 Impfstoff erhalten haben, plant das Gesundheitsministerium, das Leben wieder normal zu machen.

Unternehmen werden die Covid-freie Blase schaffen, indem sie alle ihre Mitarbeiter vollständig geimpft oder sie sich kürzlich von Covid-19 erholt haben und wöchentlich Covid-19-Antigen-Testkits durchführen müssen. Kunden verwenden ihren Digital Health Pass, um zu überprüfen, ob sie dieselben Anforderungen erfüllen.

Die Thai Restaurants and Street Food Association hat jedoch Einwände gegen den Plan erhoben und darauf hingewiesen, dass nicht annähernd genug der Bevölkerung geimpft wurde und es vor dem vorgeschlagenen Starttermin am 1. Oktober auch nicht genug Zeit gibt, um die Menschen zu impfen. Restaurantmitarbeiter haben eine durchschnittliche Impfrate von etwa 70%.

Dennoch treibt die Regierung den Plan für den digitalen Gesundheitspass voran, der Länder wie Frankreich und Italien nachahmt, die ähnliche Pässe haben, um den Covid-19-Gesundheitsstatus der Menschen zu überprüfen und Orte vor Ausbrüchen zu schützen.

Quelle: PBS

Studie zeigt, dass 99,7% der Bangkoker Masken korrekt tragen

Published in Bangkok
Montag, 13 September 2021 20:14

Bangkok - Während die Anti-Masken-Stimmung in den sozialen Medien weit verbreitet und beliebt erscheinen kann, zeigt eine neue Umfrage, dass zumindest in Bangkok fast 100% der Menschen ihre Masken tragen. Das überraschende Projekt „AI Mask“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Innovation im Hochschulbereich ergab, dass 99,7% der Einwohner Bangkoks ihre Masken nicht nur, sondern auch richtig trugen.

Das Center for Covid-19 Situation Administration gab gestern die Ergebnisse bekannt und ermutigte alle Provinzen in ganz Thailand, Bangkoks großartigem Beispiel zu folgen und sich zu maskieren.

Die Umfrage überprüfte 6.130 Menschen in 29 Bezirken in Bangkok und ergab, dass nur 0,02% überhaupt keine Masken trugen, um die Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften von Covid-19 einzuhalten. Auf der anderen Seite wurde festgestellt, dass 0,26% Masken trugen, aber falsch oder ineffektiv. Die restlichen 99,7% der Befragten trugen ihre Masken sicher und ordnungsgemäß.

Die guten Umfrageergebnisse der Befragten scheinen der realen Erfahrung zu widersprechen, in der Bangkok gestern fast 3.500 neue Covid-19-Infektionen verzeichnete und am Vortag 3.700. Die Hauptstadtprovinz weist in den Tagesberichten immer die höchste Zahl an Covid-19-Fällen auf. Bangkok hatte mehr Covid-19-Todesfälle als jede andere Provinz, gestern 25 der 189 landesweit und 43 der 220 Todesfälle in Thailand am Vortag.

Nach Bangkok hatte das benachbarte Samut Prakan mit knapp über 1.000 die zweithöchste Infektionszahl in den gestrigen Zahlen. Auch in Chon Buri im Osten gibt es täglich rund 1.000 Infektionen. Andere häufige Covid-19-Infektions-Hotspots sind Samut Sakhon, Ratchaburi, Nonthaburi, Narathiwat, Prachin Buri, Rayong und Saraburi.

Die CCSA erinnert die Menschen daran, wachsam zu bleiben, ihre Masken richtig zu tragen und Covid-19-Sicherheitsverfahren wie soziale Distanzierung, Händewaschen und Kontaktverfolgung zu befolgen.

Quelle: Bangkok Post

Phuket - Die eskalierende Covid-Situation in Phuket hat die Beamten dazu veranlasst, 10 weitere Isolationszentren einzurichten. Der Gouverneur von Phuket, Narong Woonsiew, sagte gestern, dass der Anstieg der Infektionen die Covid-Situation in Bangkok vor 2 Monaten widerspiegelt.

Phuket verzeichnete in den letzten 13 Tagen durchschnittlich mehr als 200 Covid-Fälle pro Tag (zwischen 206 und 258 Neuinfektionen täglich), was laut dem Gouverneur „für die Bewohner eine ernsthafte Besorgnis darstellt, dass Krankenhäuser überfordert werden“.

Anfang dieser Woche schrieben wir, dass derzeit 81% der Krankenhausbetten auf Phuket mit Covid-bezogenen Fällen belegt sind.

Gouverneur Narong sagt, er habe lokalen Beamten und Gemeindeführern befohlen, in jedem Unterbezirk Gemeinde-Isolationszentren einzurichten … insgesamt 10. Die Zentren werden dazu dienen, asymptomatische Fälle zu beherbergen und sie von ihren Familien und Gemeinden getrennt zu halten, um die Ausbreitung einzudämmen.

8 Hotels in Thalang und Muang werden in Isolationszentren umgewandelt und 2 weitere werden in Kathu eingerichtet. Gesundheitsbeamte planen auch, die Auffrischungsspritzen zu beschleunigen.

Quelle: PBS

Legalisierung von Kratom beflügelt den Online-Verkauf

Published in Bangkok
Montag, 13 September 2021 19:45

Bangkok - Der Unternehmer Sittichai Komam verschwendete keine Zeit, als die Regierung Ende August Kratom entkriminalisierte, eine kaffeeähnliche Pflanze, die in Südostasien beheimatet ist und bei Konsumenten ein mildes High auslösen kann.

Innerhalb weniger Stunden war Herr Sittichai auf Facebook und verkaufte frisch gepflückte Kratomblätter aus seiner Nachbarschaft in Südthailand an lokale Verbraucher.

Kratom ist in den USA beliebt, wo Befürworter sagen, es sei eine Opioid-Alternative, für Kritiker jedoch eine gefährliche Droge. Kratom ist das neueste Kraut, das die thailändische Regierung für die Produktion legalisiert hat. Obwohl Produzenten vorerst nur im Inland verkaufen können, gibt es Pläne, Exporte zuzulassen, wodurch lokale Händler möglicherweise Lieferanten in die USA, den lukrativsten Markt der Welt, werden können.

„Viele der älteren Dorfbewohner hielten Kratombäume, um ihre Blätter zu ernten und zu essen“, sagte Sittichai. „Nachdem es legal wurde, habe ich angefangen, die Blätter zu sammeln und zu kaufen, um ihnen zu helfen, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen.“

Die Reaktion im Inland war bereits überwältigend: Eine Woche nach dem Start von Herrn Sittichai stellte er die Werbung ein, weil die Bestellungen schneller eingingen, als die Dorfbewohner die Blätter ernten konnten.

Dennoch haben Verbraucher viele Möglichkeiten auf Social-Media-Plattformen wie Facebook oder E-Commerce-Outlets wie Shopee, das von Sea Ltd unterstützt wird, wo Hunderte von neuen Posts Stapel frischer Blätter für etwa 100 Baht pro 100 g anbieten.

Thailand hat Kratom am 24. August von der Betäubungsmittelliste gestrichen, und am 8. September verabschiedeten die Gesetzgeber einen Gesetzentwurf, der den Import und Export von Kratom erlaubt. Die Schritte folgten einer Lockerung der Regeln gegen Cannabis und Hanf.

Thailand hinkt Indonesien als Produzent des kaffeeähnlichen Strauchs hinterher, dessen Blätter laut Befürwortern Schmerzen lindern, die Energie steigern und Depressionen und Bluthochdruck behandeln können. Aufeinanderfolgende Regierungen hatten den Anbau, Konsum oder Verkauf verboten, und Personen, die wegen des Besitzes eines Teils der Pflanze verurteilt wurden, mussten mit hohen Geldstrafen und langen Gefängnisstrafen rechnen.

Laut Chaiwat Sowcharoensuk, einem Analysten von Krungsri Research, könnte der lokale Kratom-Markt bis zum nächsten Jahr einen Wert von 600 Millionen Baht haben, basierend auf der Annahme, dass der Sektor kleiner als die Hanfindustrie sein wird. Sobald die Regierung Regeln zur Regulierung des Handels ankündigt und sich Großunternehmen dem grünen Ansturm anschließen, könnte der Exportmarkt jedoch erheblich größer werden, sagte er.

„Die Entkriminalisierung wird nicht nur den Landwirten zugutekommen, sondern wird eine ganz neue Lieferkette vom Upstream zum Downstream schaffen und wird wahrscheinlich Betreiber anziehen, die sie in Getränke, Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika umwandeln möchten“, sagte Chaiwat.

Der größte potenzielle Exportmarkt sind die USA, wo Online-Händler jetzt Kratompulver und andere Produkte aus Indonesien an Verbraucher verkaufen, die nach Alternativen zu Opioiden suchen. Der US-Markt wird laut der American Kratom Association, die ihre Bewertung auf Importen aus Indonesien basierte, auf mehr als 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr mit 11 bis 15 Millionen Nutzern geschätzt.

„Wir erwarten, dass die Legalisierung von Kratom in Thailand zu einer größeren Akzeptanz dieses Pflanzenstoffes und damit zu vernünftigen Vorschriften für den Anbau und die Verarbeitung in den Ländern führen wird, in denen Kratom angebaut wird“, sagte Jenn Lauder, Direktorin für Marketing und Interessenvertretung bei Kraken Kratom, ein in Oregon ansässiger Anbieter, der Produkte von lokalen Sorten nach Indonesien und Thailand verkauft.

„Dies bedeutet, dass Unternehmen in den USA eine größere Kontrolle über ihre Lieferketten haben könnten, einschließlich der Verfolgung von Saatgut bis zum Verkauf und Qualitätssicherungsstandards, die an der Quelle beginnen, und konsistenterer pflanzlicher Rohstoffe“, fügte sie hinzu.

Der Zeitpunkt der Liberalisierung ist ungünstig. Der Expertenausschuss für Drogenabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation, der den potenziellen Schaden von psychoaktiven Substanzen bewertet, wird nächsten Monat mit einer so genannten Vorabprüfung von Kratom beginnen, dem ersten Schritt in einem Prozess, der zu strengeren Kontrollen führen könnte.

In den USA hat die Food and Drug Administration Verbraucher vor Kratom gewarnt. „Es gibt erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Kratom, des Risikos, das es für die öffentliche Gesundheit darstellen kann, und seines Missbrauchspotenzials“, sagte Judy McMeekin, Associate Commissioner for Regulatory Affairs der FDA, in einer Erklärung vom Mai.

Kritiker halten Kritik für unfair. „Kratom kann für die Gesellschaft viel vorteilhafter als schädlich sein, und wenn es richtig reguliert wird, kann es bei bestimmten Süchten helfen, denen helfen, die mit akuten und chronischen Schmerzen zu kämpfen haben“, sagte Mac Haddow, Senior Fellow für Public Policy bei der American Kratom Association.

Quelle: Bangkok Post

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