Tourismusverband drängt auf Dialog, um Proteste zu beenden

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Published in Bangkok
Dienstag, 20 Oktober 2020 16:29

Bangkok - Tourismusunternehmen fordern die Regierung auf, einen Dialog mit den Demonstranten aufzunehmen, ohne einen weiteren Staatsstreich auszulösen, da dies die Wirtschaft kollabieren lassen würde.

Der Vorsitzende Trirattanajarasporn, Präsident des Tourismusrates von Thailand, sagte, dass jeder politische Umbruch die Stimmung der Touristen beeinflusst, selbst wenn Reisebeschränkungen die meisten ausländischen Ankünfte verbieten.

„Wenn die Situation zu weit gegangen ist, befürchte ich, dass ein Staatsstreich die Wirtschaft verschlechtern und das Image des Landes auf der globalen Bühne beeinträchtigen wird“, sagte der Vorsitzende.

„Ein Staatsstreich ist nicht die ultimative Lösung für das Problem.“

Er sagte, dass Tourismusunternehmen die Regierung brauchen, um einen Dialog mit Demonstranten zu eröffnen, ob offiziell oder inoffiziell. Die Regierung sollte sie respektieren und ihnen zuhören, wenn sie vernünftig sind.

Wenn es zu einem längeren Streit kommt, könnte dies der Tourismusbranche schaden, insbesondere wenn es einen weiteren Staatsstreich gibt, sagte der Vorsitzende.

„Zu diesem Zeitpunkt muss die Regierung Demonstranten und Thailändern die Verbesserungen zeigen, die sie in den letzten sechs Jahren erzielt haben, anstatt sie zu belästigen“, sagte er.

Herr Chairat sagte, dass von Studenten geführte Kundgebungen nicht nur im zentralen Geschäftsviertel von Bangkok, sondern auch im ganzen Land stattfinden, so dass einige touristische Ziele möglicherweise unattraktiv sind.

In einem instabilen politischen Klima sparen die Menschen tendenziell mehr Geld und begrenzen ihre Ausgaben für den Tourismus für den Notfall, sagte er.

Im Gegensatz dazu sagte der Gouverneur der thailändischen Tourismusbehörde (TAT), Yuthasak Supasorn, die internationale Tourismusstimmung sei von der hitzigen Politik unbeeindruckt, da einreisende Reisende ihre Reisepläne im Rahmen des speziellen Touristenvisums beibehalten hätten.

Alle 29 TAT-Auslandsbüros überwachen das internationale Feedback genau, aber bisher gibt es keine Bedenken hinsichtlich politischer Fragen, da die Grenzen geschlossen bleiben.

Während Europa mit steigenden Infektionsraten konfrontiert ist, wird die Agentur die Informationen auf dem neuesten Stand halten und nur Touristen genehmigen, die aus Gebieten mit geringem Risiko anreisen, wie beispielsweise eine skandinavische Gruppe, die im November eintreffen soll.

„Es ist noch zu früh, um die Auswirkungen auf den Tourismus abzuschätzen, da kürzlich Massenversammlungen stattgefunden haben und es keine Gewalt gegeben hat“, sagte Yuthasak.

Die TAT hat am Dienstag ein Treffen mit den Betreibern vereinbart, bei dem zusätzliche inländische Maßnahmen für Reiseveranstalter erörtert und Hotelgutscheine angeboten werden.

Die TAT half bei der Organisation des Loy Krathong Festivals am 31. Oktober dieses Jahres in Ayutthaya, Sukhothai, Chiang Mai, Tak, Samut Songkhram und Roi Et. Sie rechnete mit 970.000 Inlandsreisen und einem Tourismusumsatz von 14 Milliarden Baht.

Quelle: Bangkok Post

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2 comments

  • Holle
    Comment Link posted by Holle
    Dienstag, 20 Oktober 2020 17:45

    Es gibt doch zur Zeit keine Tourismusindustrie .
    Wie kann da was zu Schaden kommen aufgrund der Proteste?

  • David Shaw Stranded abroad
    Comment Link posted by David Shaw Stranded abroad
    Dienstag, 20 Oktober 2020 17:14

    "Wenn es zu einem längeren Streit kommt, könnte dies der Tourismusbranche schaden"...Hä? Bis dato haben alle diese Generäle, Majore, Obstern etc., mit ihren "Lamettauniformen, welche wie Christbäume wirken und an allen möglichen gekauften Schalthebeln sitzen, wo sie nun mal echt nicht hingehören (selbst die TAT ist mit solchen versäucht), inkompetent, unfähig, keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen, auf der ganzen Linie versagt. Schon fast stündlich neue, praxisuntaugliche, nicht erfüllbare und exorbitant kostenintensive, fremdenfeindliche, diskriminierende Einreisebestimmungen v.a. für Farangs. Ein paar wenige, kaum ins Gewicht fallende "Touristen" tun sich dies an und sind ein Tropfen Wasser in die Wüste. Der Schaden ist schon. Der Rest, welcher noch bis heute irgendwie überlebt hat, kurz vor dem Kollaps. "...könnte dies der Touristenbranche schaden"....Echt.

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