Premierminister will Gerechtigkeit im Red-Bull-Fall

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Published in Bangkok
Donnerstag, 30 Juli 2020 16:24

Bangkok - Der thailändische Premierminister Prayuth Chan-ocha sagte am Mittwoch, seine Regierung werde sicherstellen, dass die Gerechtigkeit über einen tödlichen Unfall siegt, der mit dem Erben des Red Bull Energy Drinks verbunden ist, inmitten der öffentlichen Wut über die Einstellung der Anklage gegen ihn.

Das Büro des Generalstaatsanwalts und die nationale Polizei haben im vergangenen Monat ohne Angabe von Gründen Strafanzeigen gegen Vorayuth „Boss“ Yoovidhya fallen lassen und die Öffentlichkeit über Thailands tief verwurzelte Kultur der Straflosigkeit für die Reichen aufgedeckt.

Vorayuth verpasste acht Vorladungen, die im Zusammenhang mit der Ermordung des Polizisten Wichien Klanprasert vom Gericht ausgestellt wurden, dessen Leiche Dutzende Meter unter einem Ferrari-Sportwagen des damals 27-jährigen Vorayuth gezogen wurde.

Die Behörden erließen fünf Jahre nach dem Vorfall einen Haftbefehl gegen ihn, und Vorayuth verließ das Land später. Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt.

Prayuth sagte, ein Komitee sei gebildet worden, um zu untersuchen, was dazu geführt habe, dass der Fall fallen gelassen wurde, aber es würde die Arbeit des Generalstaatsanwalts, der Polizei und des Gerichts nicht beeinträchtigen. Das Komitee hat 30 Tage Zeit, um seine Aufgabe zu erfüllen.

„Dieser Fall ist für die Menschen und die Gesellschaft von großem Interesse, daher müssen wir die Wahrheit finden“, sagte er.

„Wir müssen diese Probleme beheben, um Gerechtigkeit in der thailändischen Gesellschaft zu gewährleisten, ohne sie nach sozialen Klassengrenzen aufzuteilen“, sagte er.

Die Generalstaatsanwaltschaft und die Polizei sagten, sie untersuchten, was dazu führte, dass der Fall fallen gelassen wurde.

Vorayuth wurde beschuldigt, vom Unfallort geflohen zu sein. Ein Familienmitglied versuchte zunächst, die Schuld auf sich zu nehmen, wurde jedoch später beschuldigt, der Polizei eine falsche Aussage gemacht zu haben.

Die Polizei sagte, der alte Fall gegen Vorayuth sei offiziell beendet worden und könne nur wieder aufgenommen werden, wenn Angehörige des Opfers den Fall direkt bei einem Gericht eingereicht hätten oder wenn es neue Zeugen oder Beweise gäbe.

Quelle: Reuters

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2 comments

  • McCoy
    Comment Link posted by McCoy
    Freitag, 31 Juli 2020 17:55

    eigentlich dachte ich dass Trump der Inhaber für das "unglaubliche" sei..
    weit gefehtl !

  • Helmut
    Comment Link posted by Helmut
    Freitag, 31 Juli 2020 15:45

    Nichts aber auch garnichts wird sich aendern denn 1 Kraehe hakt der anderen kein Auge aus, alle Beteiligten werden nach den Ergebnissen der Untersuchungsausschuesse reingewaschen werden.

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