Video zeigt verachtenswürdige Zähmung eines thailändischen Elefantenbabys

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Published in Bangkok
Freitag, 26 Juni 2020 20:41

Bangkok - Das Filmmaterial eines verzweifelten Elefantenbabys, das in einem Lager in Thailand mit Eisenstangen malträtiert wurde, um es zu zähmen, bevor es in die Tourismusbranche eintrat, wurde von Naturschützern veröffentlicht, um die Praxis zu beenden.

Das Filmmaterial, das letztes Jahr mit einer versteckten Kamera aufgenommen und am Mittwoch von der in Großbritannien ansässigen Tierrechtsgruppe World Animal Protection (WAP) veröffentlicht wurde, zeigt die erzwungene Trennung eines zweijährigen Elefantenbabys von seiner Mutter.

Das verstörte Kalb ist in einem kleinen Raum untergebracht, der als „Crush Box“ bekannt ist, und wird tagelang von Ketten und Seilen gehalten, während es um die Flucht kämpft.

Kälber werden wiederholt mit einem Bullhook, einer langen Stange mit einer geschärften Metallspitze, gestoßen, damit sie grundlegende Befehle verstehen. Sie verursachen Blutungen.

Rund 3.000 domestizierte Elefanten arbeiten im thailändischen Tourismussektor, wo sie geritten werden können und Tricks für Reisende ausführen.

Tierschützer haben lange Zeit argumentiert, dass Elefanten in der Tourismusbranche Missbrauch erleiden, angefangen mit dem sogenannten „Crush“ -Prozess, um sie in jungen Jahren zu zähmen.

„Wir müssen sicherstellen, dass dies die letzte Generation von Elefanten ist, die für den kommerziellen Tourismus verwendet wird“, sagte Jan Schmidt-Burbach, Wildtierarzt bei WAP, gegenüber AFP.

WAP hat keine Details zum Standort des Lagers veröffentlicht, um Auswirkungen auf die Personen zu vermeiden, die das Video gedreht haben.

Hunderte von Elefanten sind mit ihren Mahouts zurück in ihren Heimatdörfern, um Hunger zu vermeiden, da das Coronavirus die weltweiten Reisen stoppt.

Aber Thailands Pläne, einige Reisebeschränkungen in den kommenden Wochen zu lockern, wenn das Virus weiterhin unter Kontrolle ist, haben Naturschützer, die die Rückkehr des „Normalen“ befürchten, dazu getrieben, ihre Meinung zu äussern.

Quelle: Bangkok Post

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4 comments

  • Rene
    Comment Link posted by Rene
    Samstag, 27 Juni 2020 18:39

    Die Mahouts müssen sich nicht wundern wenn ein Elephant ausflippt und einer von ihnen angreift und ihn tödlich verletzt. Unter den gegebenen Umständen ist es ein Wunder dass das nicht öfters vorkommt.

  • champ
    Comment Link posted by champ
    Samstag, 27 Juni 2020 18:38

    ..ist mit den Delfinen Shows das gleiche . schlimm

  • Tan
    Comment Link posted by Tan
    Samstag, 27 Juni 2020 12:29

    @Schwabel,
    RICHTIG.... u.a.meine Verwandtschaft wohnt in SURIN und ich war schon öfters dort.
    Der kl. Elephant kann einem Leid tun und gehört Landesweit sofort verboten!!

  • romano schwabel
    Comment Link posted by romano schwabel
    Samstag, 27 Juni 2020 10:39

    jeder, der sich ein wenig mit elefanten auskennt, weiß, daß das reiten auf diesen für sie eine tortur darstellt. geht lieber in sogenannte elephant sanctuary camps. da ist nichts mit reiten und kunststücken angesagt, man geht mit den elefanten spazieren, füttert und wäscht sie, geht mit ihnen im fluß baden. habe es dieses jahr 2 wochen in Baan Tha Klang, in der nähe von surin, gemacht und kann es nur jedem empfehlen. leider gibt es dort aber auch die touristenshows, aber nicht von den organistoren der sanctuary camps

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