Autounfall führt zu Mordanklage

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Published in Bangkok
Samstag, 13 April 2019 09:51

Bangkok - Die Polizei hat eine Mordanklage gegen einen Trunkenheitsfahrer erhoben, der in ein Auto krachte, ein Paar getötet und die Tochter schwer verletzt hat. Dies ist das härteste rechtliche Verfahren, das jemals wegen verantwortungsloses Fahren während Songkran unternommen wurde.

Gemäß § 288 des Strafgesetzbuchs kann eine wegen dieser Straftat bezichtigte Person mit der Todesstrafe oder lebenslanger Haft verurteilt werden.

Es war der erste Fall, der von den Behörden aufgenommen wurde, nachdem sie versprochen hatten, die Verkehrsgesetze strikt durchzusetzen und Personen zu bestrafen, die im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen an Songkran verhaftet wurden.

Innenminister Anupong Paojinda betonte am Mittwoch, dass Übeltäter „eine harte Strafe erhalten“, einen Tag bevor die Regierung ihre jährliche „Sieben gefährliche Tage“-Kampagne gegen Verkehrsunfälle während des traditionellen thailändischen Neujahrsurlaub startete.

Am ersten Tag der Kampagne am 11. April führte Alkohol am Steuer die Ursachen der 468 Unfälle an.

Der fragliche Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Vormittags in der Thawi Watthana-Kanchanaphisek-Straße im Westen von Bangkok.

Der Geschäftsmann Somchai Werotphiphat fuhr seinen Mercedes Benz in den Gegenverkehr und stieß mit einem Suzuki Swift zusammen, in dem eine dreiköpfige Familie saß, gab die Polizei bekannt.

Oberstleutnant Chatuphon Ngamsuwittchakun, stellvertretender Leiter der Abteilung 2 der Crime Suppression Unit, wurde am Unfallort getötet, während seine Frau später im Krankenhaus starb.

Ihre 16-jährige Tochter Phiyapha wird wegen schwerer Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt.

Der 57-jährige Fahrer gab später der Polizei zu, dass er nach dem Golfspielen auf einem nahegelegenen Golfplatz rund fünf Flaschen Bier getrunken hatte.

Er sagte, er habe sich „betrunken“ gefühlt, deshalb entschied er sich, nach Hause zu fahren, sagte der stellvertretende Polizeipräsident Wirachai Songmetta nach der Befragung des Verdächtigen.

Somchai behauptete, er könne sich nicht erinnern, was passiert sei, sagte Wirachai.

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Sein Verhalten zeigte, dass er „wusste“, dass er nicht Fahrtauglich sei, sagte Wirachai und fügte hinzu, dies könne als vorsätzlicher Mord angesehen werden.

„Somchai hätte wissen müssen, dass er einen schweren Unfall riskieren könnte“, sagte Wirachai.

Beamte der Sala Daeng Polizeiwache nahmen den Blutalkoholspiegel von Herrn Somchai mit 260 Milligramm auf, was die gesetzliche Grenze von 50 weit überschreitet.

Sie versuchen, ihn bis zu weiteren Ermittlungen in Untersuchungshaft zu nehmen.

Die Ermittler werden Somchai außerdem wegen Alkoholkonsum und fahrlässigem Fahren anklagen.

„Die beiden Todesfälle erhöhten die Zahl der Todesopfer, die nach dem ersten Tag der Regierungskampagne bei 46 lag“, sagte Verkehrsminister Arkhom Termpittayapaisith.

Bei 468 Unfällen wurden insgesamt 482 Personen verletzt.

Die höchste Anzahl von Todesfällen wurde in der nordöstlichen Provinz Udon Thani gemeldet, wo in den Bezirken Muang, Kumphawapi und Phen vier Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen.

„Udon Thani steht seit langem nicht an erster Stelle bei den Todesfällen“, sagte der Provinzgouverneur Watthana Phutthichat nach einem Treffen, um die Situation zu bewerten.

„Ich möchte das nur einmal sehen“, sagte er und forderte die Beamten auf, ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen, um die Unfälle in der Provinz in den verbleibenden sechs Tagen einzudämmen.

Die Kampagne „Die sieben gefährlichen Tage“ endet am 17. April, nachdem Tausende von Menschen durch das Land fuhren, um den Urlaub in ihren Heimatprovinzen zu feiern.

Am ersten Tag seien insgesamt 1.609 verkehrsrechtliche Fälle an die Gerichte weitergeleitet worden, sagte Suriyan Hongwilai, Sprecher des Gerichtshofs.

Bei mehr als 1.000 Vergehen ging es um das Fahren unter Alkoholeinfluss, gefolgt von Fahren unter Drogeneinfluss und Fahren ohne Führerschein.

Quelle: Bangkok Post

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2 comments

  • Niclas
    Comment Link posted by Niclas
    Sonntag, 14 April 2019 01:10

    Richtig so,das ist ja schon mutwillig. Jedes Jahr das gleiche,und sie lernen nicht dazu. Haftstrafen sollten die Strassen vll sicherer machen

  • Walter
    Comment Link posted by Walter
    Samstag, 13 April 2019 12:42

    Liebes Wochenblitzteam!
    Man sollte einmal versuchen, über TV mehr Aufklärung im Straßenverkehr zu machen. So wie in Deutschland die Sendung: Der siebte Sinn. Interessant und vor allem lehrreich. Deutschland hat durch diese Sendung seine Verkehrstoten im 2ten Jahr halbiert.

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