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Er gehört zur nachhaltigsten Pflanzenart weltweit und ist auch in Gärten eine der beliebtesten Hingucker für Kübel und als Begrenzung. Der Bambus ist ein Alleskönner. Denn zum Einen ist er ganzjährig grün und zum Anderen wächst er rasant. Und unter rasant versteht man beim Pflanzenwachstum generell ein sichtbarer Wachstum über Monate und Jahre. Doch der Bambus ist in diesem Punkt der König unter den Grünpflanzen, denn er kann innerhalb eines einzigen Tages bis zu 50 Zentimeter wachsen und lässt man ihn natürlich wachsen, kann er bis zu 8 Meter hoch in den Himmel ragen.

Und diesen Vorteil gegenüber allen anderen Nutzpflanzen die uns bekannt sind, hat man sich schon vor Jahrtausenden zu Nutze gemacht. In Thailand gibt es gigantische Bambuswälder, die regelmäßig geerntet und geschnitten werden. Während die Sprossen besonders gern von den Pandabären als Nahrung gefressen wird, kann der Bambus an sich auf der ganzen Welt als Rohstoff für unterschiedlichste Zwecke genutzt werden.

Ein echter Riese mit vielen Anwendungsmöglichkeiten

Der Riesenbambus kann sogar noch weit höher als 8 Meter werden und die Bambuswälder sind immergrün und weltbekannt. Obwohl der Bambus zur Gattung der Gräser gehört und im eigentliche Sinne kein Baum ist, wächst er dennoch so hoch hinaus. Durch seine hohle Halmstruktur kann er, wenn er als stattlicher Strauch heranwächst, extrem stark und dennoch flexibel sein. Denn die Halme werden als Rohstoff aus der Natur vielseitig genutzt. Die Bambuspflanze blüht nur etwa alle 30 Jahre und stirbt dann ab. Die Bambusarten der Tropen und der Subtropen nennt man Tribus Bambuseae und Olyreae. Die Wurzelstöcke, die Rhizome des Bambus wachsen als unterirdische Knoten.

Jedes neue Rhizom entwickelt sich aus einer Knospe eines vorhandenen Rhizomes und diese sind ungemein widerstandsfähig. Grundsätzlich wächst Bambus in vielen Teilen der Welt, doch in China ist er besonders präsent und auch in Thailand. Denn dort wird er ebenso wie auch in Teilen Chinas kultiviert und genutzt. Und auch in Thailand wird Bambus schon seit tausenden von Jahren als begehrtes und geschätztes Baumaterial für Häuser, Gerüste, Zäune, Brücken und für den Bootsbau genutzt. In Europa kennen wir Bambus hauptsächlich als Gartenmöbel verarbeitet oder auch Bambus im Haushalt ist keine Seltenheit bei Dekoartikel und Schalen fürs Gemüse, oder Besteckkästen, Körbe und Co.

Schöner Boden unter den Füßen

Ein schöner Parkettboden aus Echtholz unter den Füßen ist etwas ganz besonderes. Doch mittlerweile sieht man immer häufiger auch das Bambus-Parkett als Bodenbelag in vielen Haushalten. Es steht dem Echtholzparkett optisch in nichts nach und weist ähnlich wie beim Holz einige Vorteile auf. Doch ein ganz großer Vorteil gegenüber dem Echtholzparkett steht weit vorne beim Bambus: Es ist die Nachhaltigkeit dieses Naturproduktes. Denn anhand des so rasanten Wuchsverhaltens, kann Bambus als Rohstoff und Baumaterial mit gutem Gewissen genutzt werden. Während die Fichte oder die Eiche Jahrzehnte benötigt, um die richtige Höhe und Reife zur Verwertung zu erreichen, schafft dies der Bambus in wenige Tagen und Wochen. Eine Bambuspflanze kann leicht kultiviert werden, benötigt keinerlei Pflege und bei der Bambusernte werden nur die Bambusstämme abgeschnitten. Aus den Würzelstöcken treiben automatisch immer wieder neue Bambussprossen heraus, die dann in kürzester Zeit wieder zu Bambusstämmen heranwachsen und das Spiel beginnt von vorne.

Muay Thai Trainingscamp in Thailand

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Samstag, 27 März 2021 14:25

Thailand ist für vieles bekannt: Die atemberaubenden Strände, das scharfe Essen, die wilden Partys, aber auch für ihre Nationale Kampfkunst, dem Thaiboxen. Für viele ist diese Kampfsportart eine der effektivsten. Daher entscheiden Reisende oft Ihren Urlaub in einem der Trainingscamps zu verbringen. Doch was lernt man hier, wie hart ist das Training und was kostet das ganze? Das und vieles mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie sieht der Tagesablauf aus?

In jedem Trainingscamp sieht der Tagesablauf unterschiedlich aus. Doch viele Sachen haben die unterschiedlichen Camps auch gemeinsam: Das frühe aufstehen. Die Uhrzeit schwankt auch hier stark, jedoch ist sicher dass man nicht immer die Möglichkeit haben wird auszuschlafen.

Laufen

Der Tag beginnt dann entweder mit einem 5km Lauf, oder mit einem Agilitätstraining mit anschließenden Sprinteinheiten.

Aufwärmen

Im Nachmittag beginnt dann das richtige Kampfsporttraining an. Hier wärmt man sich erstmal mit klassischem Schattenboxen auf. Jede Schattenboxeinheit wird mit Liegestützen und anderen Ganzköper Übungen beendet.

Schlagtraining am Boxsack

Nach dem Aufwärmen geht es dann an den Boxsack. Wir empfehlen Ihnen sich einen Boxsack für Zuhause zu bestellen sobald Sie wieder in Deutschland sind. So können Sie Ihr Training weiterführen nachdem Sie das Camp verlassen haben.

Am Boxsack werden dann 3 bis 5 Einheiten mit Pausen durchgeführt. Hier lernen Sie an Ihrer Schlag-, Trittkraft und an der Technik zu arbeiten.

Schlagtraining mit Trainingspartner und Pratzen

Nach der Trainingseinheit am Boxsack schnappt sich jeder einen Trainingspartner. Einer trägt dann die Trainingspolster an den Händen, dem Bauch und ggf. an den Beinen. Nun werden Schlagkombinationen und Tritte trainiert. Hier sind auch Reflexe gefragt, denn der Trainingspartner wird ab- und an mal seine Hand in Ihre Richtung werfen. Ihre Aufgabe ist es dann auszuweichen und zu kontern.

Technisches Training

Darauf folgt dann das technische Training. Hier lernt man in welchen Situationen man bestimmte Griffe anwendet. Dies ist ein etwas "leichteres" Training, da es hierbei mehr darum geht das Gehirn einzuschalten.

Muskeltraining

Zum Schluss wird es noch einmal richtig anstrengend. Hier wird nochmal der letzte Rest an Energie aus Ihnen rausgeholt. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf die Bauchmuskeln gelegt, da es im Thaiboxen wichtig ist diesen Bereich abzuhärten.

Dehnen

Wie bei so ziemlich jeder Sportart werden auch die Trainingseinheiten im Muay Thai mit Dehnübungen beendet. Besonders die Beine die Tagsüber stark beansprucht wurden, müssen hier gedehnt werden.

Versorgung & Verpflegung

Je "hochwertiger" das Trainingscamp, desto besser ist hier auch die Versorgung. In den meisten bekannten Camps wie zum Beispiel bei Tiger Muay Thai gibt es 2 Mahlzeiten die im Preis inbegriffen sind. Gegen Aufpreis kann man hier auch eine Unterkunft kriegen. Je nach Art der Unterkunft schwanken hier die Preise auch.

Was kostet das Muay Thai Trainingscamp?

Die Preise sind ganz unterschiedlich. Der Preis hängt immer von der Ausstattung und der Lage des Camps ab. Doch Prinzipiell zahlt man zirka 200€ pro Woche an so einem Trainingscamp.

Asiatischer Fußball: Eine ganz andere Liga

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Samstag, 20 März 2021 11:04

Fußball gehört zum beliebtesten Sport der Deutschen. Wenn sich das runde Leder dreht, sitzen Fans gebannt vor den Bildschirmen und fiebern mit. Dies gilt nicht nur für die hiesigen Vereine, die tatkräftig supportet werden. Fußballligen wie aus dem asiatischen Raum gewinnen immer mehr an Anhängern in Europa und spielen auch in Deutschland mittlerweile eine wichtige Rolle. Aber was unterscheidet den asiatischen Fußball von der Bundesliga?

In der deutschen Königsklasse regiert der FC Bayern München. An dem Team um Manuel Neuer und seinen Jungs gibt es im Profisport und der Berichterstattung kein Vorbeikommen. Was in Deutschland die Bayern sind, sind in der AFC Champions League Spieler wie Lee Dong-gook oder Shinzo Koroki. Selbst eingefleischte Fußball-Nerds fragen sich, wer hinter diesen Namen steckt.

Die beiden Fußballer, die in Asian Football Confederation zu den Torschützen zählen, sind nur zwei Beispiele für den stetig wachsenden Erfolg des asiatischen Fußballs. Die 1967 gegründete AFC Champions League, die damals noch unter dem Titel Asian Champion Club Tournament ausgetragen wurde, hat sich in den vergangenen Jahren auf internationalem Boden zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz entwickelt. 

Besondere Eigenheiten des asiatischen Fußballs

Mit ihren Rekordsiegen haben sich die Pohang Steelers aus Südkorea und al-Hilal aus Saudi-Arabien als erfolgreichste Vereine in den zurückliegenden Saisons etabliert. Beide Mannschaften können sich über jeweils drei Titelgewinne freuen und setzen alles daran, einen weiteren Sieg in ihre Heimat zu holen. Grundlegend unterscheidet sich der Fußball kaum von den klassischen Regeln, die weltweit gelten. Aber im Umfeld des Fußballs gibt es einige Abweichungen, die den Sport vor Ort als auch in Deutschland zu einem aufregenden Spiel machen.

Blickt man auf den FC Bayern und auf die Pohang Steelers fällt einem das Auftreten der Spieler auf. Zwar geben sich Neuer, Müller und Co. volksnah und beteuern, wie nah sie ihren Fans sind, doch der Kultstatus ist dennoch recht hoch. Abgeschirmt und ohne Einblick in das Privatleben der Spieler, ist das berufliche Können die einzige Verbindung, die zwischen Fans und Spielern herrscht. Abgesehen von ein paar Instagram-Insights, die spärlich gesät sind, erfahren Fans nicht viel über ihre Idole. Anders sieht es dagegen im asiatischen Fußball aus. Hier ist die Kluft zwischen Spielern und Anhängern deutlich kleiner. Nach einem Spiel ist es beispielsweise nicht unüblich, dass Fans den Platz stürmen und die Trikots ihres Teams ergattern wollen. Vor allem in Thailand ist dies häufig zu sehen. Einige Mannschaften stehen diesem ungewöhnlichen Ritual offener gegenüber als andere, aber in Deutschland wäre dies undenkbar. Aufgrund von massiven Sicherheitsvorkehrungen und regelrechtem Abschirmen wäre es ebenfalls nicht umsetzbar. Eine feine Nuance, die den asiatischen Fußball näherbringt.

Vereine aus Asien generieren in Deutschland aber auch aus einem anderen Grund hierzulande immer mehr Fans. Da die Szene noch recht klein ist, gelten viele Spieler und Mannschaften als Geheimtipp. Ein Vorteil, wenn es um Live Wetten und Spieltipps geht. Die Chancen, seinen Gewinn zu erhöhen, steigt aufgrund der geringen Wettkonkurrenz. Während sich die Spiele deutscher Mannschaften großer Beliebtheit erfreuen und die Quote unattraktiv erscheinen lassen, sind die Auszahlungsquoten bei eher unbekannten Matches deutlich lukrativer. Fußballprofis haben diese Lücke erkannt und setzen gern auf die unscheinbaren Teams, die am Ende für Kassenklingeln sorgen.

Europäische Spieler in Asien

Das wachsende Interesse an den asiatischen Ligen ist auch in der Fußballszene selbst kein Geheimnis. Den Stellenwert, den der Sport vor Ort hat, reizt europäische Spieler sehr. Da europäischer Fußball und seine Protagonisten in Asien sehr geschätzt werden, lassen sich die Teams einiges kosten, um die Kicker aus Deutschland, England oder Spanien einzukaufen. Dies ist wiederum für diejenigen interessant, die sich von ihrer Profikarriere aus den verschiedensten Gründen verabschiedet haben und in Asien nun eine zweite Chance wittern. Dort gelten sie als neuer Top-Spieler, deren Vergangenheiten nicht weiter ins Gewicht fallen.

So wechselte Sejad Salihovic, der zuvor lange bei TSG Hoffenheim spielte zu Bejing Renhe. Die Mannschaft spielt aktuell in der zweiten Liga Chinas. Demba Ba setzt sein Vereins-Hopping fort und kommt nach Hoffenheim, Newcastle und Chelsea nun bei Shanghai Greenland Shenhua unter. Für den Wechsel soll der Senegalese laut Gerüchten ein sehr hohes Gehalt für sein Engagement kassieren. Der brasilianische Stürmer Ricardo Goulart wechselte für Guangzhou Evergrande die Ligen und bescherte dem Verein bereits zahlreiche Tore und den Erhalt in der Champions League. Über mangelnde Fußballkompetenz aus dem Ausland dürfte sich in Asien niemand beklagen.

Interesse auf allen Seiten

Es wundert somit nicht, dass die Übertragungen von europäischen Spielen zum Public Viewing-Highlight in den Bars vor Ort werden und Teams aus Deutschland oder Großbritannien auch in Asien zahlreiche Fanclubs haben. Die Interessen der jeweiligen Fußballkulturen stehen im engen Verhältnis zueinander und unterstreichen den eigentlichen Kerngedanken: Gemeinsam ans Ziel kommen und mit vereinten Kräften zum sportlichen Sieg. Der globale Austausch über Gemeinsamkeiten beweist, dass Sport eine internationale Sprache ist, die verstanden wird. Umso wichtiger ist es, dass Spieler ihren Einfluss nutzen und sich für gesellschaftsrelevante Themen einsetzen – und nicht die Kommerzialisierung des Spieles ausbauen. Denn ihre Message erreicht fast jeden Menschen auf der Welt.

Ein israelisches Start-Up hat mit einer besonderen Geschäftsidee für Aufsehen gesorgt. Der Businessplan, in welcher Insektenlarven eine entscheidende Rolle spielen, beinhaltet neben dem gesetzten Investitionsziel von umgerechnet fünf Millionen Euro auch die Errichtung einer Produktionsstätte, welche in Thailand seinen Standort haben soll.

Ein Pionier mit großen Ambitionen

Das weltweit erste Unternehmen, welches Nebenprodukte von Insekten als Basis fürs Geschäft nutzt, hat vor kurzem den Eintritt in Börsenmarkt in Tel Aviv gewagt. FlyingSparkArk, welches alternative Formen von Proteinpulver und ähnlichen Ergänzungsmitteln produziert, strebt zum kürzlichen Start seines geschäftlichen Daseins eine weitere Investitionsrunde an, die mehrere Millionen Euro einbringen soll. Zu Beginn wird das Start-Up, welches grundsätzlich auf Insektenlarven setzt, auf einen Unternehmenswert von etwa 10 bis 15 Millionen geschätzt. Mit diesem Geld soll primär die Produktionsstätte gesichert werden, welche in Thailand seine Pforten öffnen soll.

Das Unternehmen FlyingSpArk existiert mittlerweile bereits seit über 5 Jahren und war zunächst als Tochter für das Unternehmen “The Strauss Group” tätig. Gegenwärtig handelt es sich hierbei auch einen der wichtigsten,strategischen Investoren mit insgesamt 35 Prozent aller verfügbaren Aktien.

Produktion in Thailand auf mediterrane Tiere spezialisiert

Sobald die Finanzierung der thailändischen Produktionsstätte gesichert ist, wird der Fokus vor Ort auf der sogenannten Ceratitis capitata liegen. Beim Umgang mit der Fruchtfliege werden die Wissenschaftler allerdings auf eine besonders hohe Effizienz angewiesen sein. Die Larven können zwar ihre Körpermasse mit dem Faktor 250 multiplizieren, besitzen allerdings nur eine Lebenserwartung von knapp sieben Tagen. Trotz sorgfältigen bzw. fordernden Prozessen wird das Unternehmen keinen negativen Beitrag zur Umweltverschmutzung in Thailand leisten. “Die uns verfügbare Technologie ermöglicht die einfache und vor allem kostensparende Kultivierung und Verarbeitung. Während der Produktion wird praktisch kein Müll entstehen”, wird ein Sprecher von FlyingSpArk zitiert.

Der Hauptgrund für die Expansion nach Thailand ist laut Vertretern des Unternehmen vor allem globalen, gesellschaftlichen Entwicklungen geschuldet. “Im Jahr 2050 wird die Erde höchstwahrscheinlich überbevölkert sein. Daraus wird ein Verlangen an alternativen Nahrungsquellen, spezielle nach jenen die Eiweiß enthalten, in hohem Ausmaß resultieren”, heißt es weiter. Dies ist auch im Einklang mit der Prognose der UN, die ab 2025 einen jährlichen Lebensmittelmangel von 60 Millionen Tonnen prognostiziert.

Unterstützung auch von thailändischem Lebensmittelhersteller

Aufgrund jener Ambitionen erhielt das Unternehmen auch tatkräftige Unterstützung innerhalb des Landes. Die “Thai Union Group”, ein millionenschwerer Lebensmittelhersteller aus Thailand, erkannte das Potenzial und investierte tatkräftig in das Pionier-Start-Up. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen zielt vor allem darauf ab, aus Insektenlarven gewonnenes Eiweiß als nachhaltige und nahrhafte Alternative im Lebensmittelmarkt zu etablieren.

In diesem Rahmen wurde FlyingSpark Teil einer Investitionsrunde, die insgesamt über 30 Millionen US-Dollar beinhaltete. Tunyawat Kasemsuan, globaler Direktor für Innovation bei “Thai Union Group” zeigte sich erst kürzlich von jenem Schritt begeistert: “Durch die Kooperation mit Flying Spark sind wir sicher, dass die Wünsche der Konsumenten in Bezug auf Eiweiß direkt angesprochen werden können. Abgesehen davon sehen wir auch die einfache Kultivierung, das schnelle Wachstum sowie auch den niedrigen CO2-Fußabdruck als wichtige Komponenten für diese Investition”.

Deutsche Beobachter sehen Thailand oft als eine Nation, die maßgeblich vom Tourismus bestimmt wird. Doch während die Branche für das asiatische Land wichtig ist, zeigt die Nation sich auch an anderer Stelle modern. So etwa beim Thema Digitalisierung. Wieso die thailändische Wirtschaft so stark ist und wo es noch Wachstumspotentiale gibt, klären die folgenden Zeilen.

Großer digitaler Fortschritt in Thailand

Inzwischen ist Thailand in vieler Hinsicht digitalisierter und moderner als viele westliche Länder. Das überrascht Beobachter oft: So wird Thailand in der westlichen Welt beispielsweise vor allem als Urlaubsziel wahrgenommen. In der westlichen Popkultur werden hauptsächlich die Strände des Landes dargestellt, aber weniger oft, wie modern Thailand wirklich ist.

Dieses positive Bild zeigt sich auch vermehrt in Internet-Spielen bei Anbietern wie https://yoyocasino.com/de/. Im Slot Thai River Wonders befinden sich Spieler beispielsweise auf einem thailändischen Fluss, der gleichzeitig zum Schauplatz eines Marktes wird. Hier wird verschiedenes Obst und Gemüse auf kleinen Holzbooten verkauft. Das Design entführt die Spieler in eine exotische Welt und vergrößert die Immersion beim Spiel.

Thailand ist im Westen zudem für seine Architektur bekannt: Eindrucksvolle Tempel wie der Wat Phra Kaeo, hölzerne Pfahlhäuser und wunderschön anmutende Marmor-Bauten faszinieren hierzulande sehr.

Thailand ist allerdings nicht nur wunderschön, sondern auch extrem modern: Wachstumsbranchen gibt es im Land viele. So hat Thailands Wirtschaft in den vergangenen Jahren große Fortschritte beim Thema Digitalisierung gemacht - in vieler Hinsicht schneller als Deutschland. Städte wie Pattaya haben bereits vor einiger Zeit erkannt, dass ihre Abhängigkeit vom Tourismus auf Dauer kein tragbares Model ist. Seitdem boomt in Thailand die Internet-Wirtschaft. E-Commerce, Dienstleistungen über das Netz und ein durch und durch digitalisierter Arbeitsalltag gehören inzwischen zur Norm.

Das Land zeigt sich modern

Dafür hat das Land aber in anderen digitalen Bereichen die Nase vorn: Bargeldloses Bezahlen per QR-Code, Prompt-Pay-Lösungen, vollständig digitalisierte Finanzdienstleister oder ein boomender Bereich von Dienstleistungen wie Transport (Uber), Essen (Foodpanda) und Lieferungen (Honestbee) über das Netz, lassen den Alltag in Deutschland teilweise regelrecht veraltet aussehen, wie man bei https://www.roedl.de/ nachlesen kann. Dafür wird die Digitalisierung in Deutschland aber zum Teil akribischer umgesetzt. Wie immer gilt: Bei Veränderungen ist Deutschland wenig experimentierfreudig, implementiert diese Innovationen dann aber nachhaltig. In Thailand dagegen ist die Wirtschaft offener für aktuelle Trends.

Tourismus weiterhin stark

Weiterhin gehört aber auch der Tourismus zu den wichtigsten Stützpfeilern der thailändischen Wirtschaft. Auch wenn das Jahr 2020 für die Branche turbulent war, zeigt sich, dass der Sektor insgesamt mehr als gesund und robust ist. Im Zeitraum von 2006 bis 2019 hat sich die Anzahl der Touristen, die nach Thailand reisen, verdreifacht, wie https://www.thailandsun.com/ schreibt. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 39,8 Millionen Ankünfte von ausländischen Besuchern verzeichnet. Im Jahr 2006 hatte der Wert noch bei 13,8 Millionen gelegen. Dies ist eine der großen Stärken von Thailands Wirtschaft, die nicht so schnell verloren gehen wird. Denn klar ist: Spätestens ab 2022 sollte sich die Tourismus-Branche des Landes wieder vollständig erholt haben und vermutlich sogar die Marke von 40 Millionen Ankünften übertreffen. Das wiederum hilft nicht nur, Geld ins Land zu spülen, sondern auch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen - die dann unter anderem dafür sorgen, dass Digitalisierung, Finanzwesen und Dienstleistungen noch schneller wachsen.

Fazit

Thailand ist wirtschaftlich sehr stark aufgestellt und zeigt sich sowohl innovativ, als auch modern. Nach wie vor ist der Tourismus für das Land wichtig, doch beim Thema Digitalisierung kann Thailand die Bundesrepublik in vielerlei Hinsicht sogar übertreffen. Insbesondere was digitale Dienstleistungen angeht, kann Deutschland noch einiges von Thailand lernen. Das zeugt von einem robusten wirtschaftlichen Fundament - und zeigt, wie offen das Land für Innovation und Veränderung ist.

Am 17. Februar 2021 fand die feierliche Eröffnung der neuen Lagererweiterung des Distributuion Centers in Bangna Trad KM22 statt, einher gehend mit der Verleihung des DGNB Awards in Silber für dieses Projekt.

Um die Qualität von nachhaltigem Bauen erfass- und bewertbar zu machen, hat die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)  ein ganzheitliches Zertifizierungssystem entwickelt, das die Umwelt, den Menschen und die Wirtschaftlichkeit gleichermaßen einbezieht und das über den gesamten Lebenszyklus. Als Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt, hilft dieses dabei, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen. Das DGNB System ist weltweit in der Anwendung und bewertet die Gesamtperformance eines Projekts anstatt einzelner Maßnahmen.

Das Häfele Design Center in Phuket erhielt diese Auszeichnung bereits 2013. Dies war der erste DNGB Award, der in Thailand vergeben wurde. Das Gebäude wurde mit Nachhaltigkeit errichtet, indem Energieeinsparungen erzielt und umweltverträgliche Materialien verwendet wurden, die den DGNB-Standards entsprechen.

03 Honoured guests and management

Mit dem Fokus die Effizienz des Service Levels deutlich zu verbessern, wurde die Fläche des Distribution-Centers in Bangna KM22 von 10.000 auf 24.000 Quadratmeter vergrössert. Während der Bauphase wurden ebenfalls die Lagersysteme und -prozesse angepasst und weiterentwickelt, um deutsche Standards zu erreichen. Derzeit sind allein in Thailand mehr als 25.000 Produkte vorrätig und sofort lieferbar.

04 Solarpanel roof top

Das hochmoderne Lager wurde unter Berücksichtigung von Energieeinsparungen wie dem Einsatz effektiver LED-Leuchten und der Installation von Sonnenkollektoren zur Energiegewinnung auf dem Dach errichtet. Die 964 Paneele des Solardachs leisten bei Spitzenleistung bis zu 320 kW. Insgesamt werden bis zu 478 Megawattstunden pro Jahr produziert, was zu Stromkosteneinsparungen von bis zu 2 Millionen THB / Jahr führt und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck von 467,2 Tonnen / Jahr verringert. Häfele ist stolz darauf, einen Beitrag zur effektiven Reduzierung der globalen Erwärmung und der Umweltverschmutzung zu leisten und hat fuer dieses umweltfreundliche und nachhaltige Projekt den DGNB Award in Silber zu erhalten.

05 New Distribution Center Extension

Eine grosse Ehre war es, den deutschen Botschafter in Thailand, H. E. Georg Schmidt, als Ehrengast zur Übergabe des DNGB Awards an Volker Hellstern, Managing Director von Häfele Thailand, begrüßen zu dürfen. Als weitere Ehrengäste konnten Dr. Robert Himmler (Geschäftsführer DGNB), Dr. Roland Wein (Geschäftsführer der Deutsch-Thailändischen Handelskammer), Herr Sakkanon Chirathivat (Direktor Zengroup), Herr Vivat JIratikarnsakul (Direktor WHA Hemaraj), Herr Therdsiddhi Hoprasartsuk-Pellaumal (Geschäftsführer Vituarch), Herr Guillaume Busschaert (Manager Cominthai) und das Top-Management von Häfele Thailand ebenfalls begruessen zu dürfen.

Die beliebtesten Sportarten Thailands

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Donnerstag, 11 Februar 2021 13:49

In Thailand hat Sport nicht nur was mit dem Körper zu tun, sondern auch mit dem Geist. Ganz anders als in Deutschland wird Sport in der siamesischen Kultur von Generation zu Generation weitergeführt. So tragen verschiedene Sportarten in Thailand nicht nur zu Gesundheit von Körper und Geist bei, sondern sind auch Teil von religiösen und königlichen Zeremonien und Festen und sollen zur Unterhaltung beitragen. Im Modernen Thailand sind aber auch Sportarten hoch im Kurs, mit denen man zunächst nicht rechnet.

1.Muay Thai

Der Nationalsport der Thailänder, der in Europa auch unter dem Namen Thai Boxen bekannt geworden ist, gilt als einer der anspruchsvollsten und brutalsten Kampfsportarten der Welt, ein Sport der so gut wie jeden Muskel im Körper beansprucht und somit gut für den Muskelaufbau geeignet ist, viel Ausdauer abverlangt und oftmals mit Verletzungen  und einhergeht. Eine alte Kriegskunst, die nicht zu unterschätzen ist, bei der sowohl Fäuste, Füße, Knie und auch Ellbogen eingesetzt werden dürfen und bei der ein guter Wettbewerb durch die Anwendung von Techniken entschieden wird.

 

2.Sepak Takraw

Hier trifft Fußball auf Badminton und Volleyball. Die Sportart, die aus der Gegend rund um Malaysia stammt, hat es in sich und gehört zu den Trendsportarten in Thailand. Seinen Namen verdankt der Sport dem einst aus Rattan gefertigten Ball, denn Sepak Takraw bedeutet so viel wie „tritt den Rattan“. Heutzutage wird aber ein Kunststoffball verwendet, nicht zuletzt da dieser weniger Verletzungen verursacht. Während des Spiels stehen sich jeweils aus drei Leuten bestehende Mannschaften gegenüber, Ziel des Spiels  ist es, den Ball ohne Einsatz der Arme und Hände bis zu dreimal in der eigenen Mannschaft hin- und herzuschießen, ohne dass dieser den Boden berührt. Danach muss der Ball wie beim Volleyball auf das gegnerische Feld befördert werden.

3.Makruk Thai

Bei diesem Schach ähnlichen Spiel soll auch der Geist gefördert werden, denn das Spiel soll möglicherweise früher genutzt worden sein, um militärische Strategien zu planen. Gespielt wird auf einem quadratischen Brett und jeder Spieler hat sechs Arten von Spielfiguren, die Spieler bewegen die Figuren, solange nach bestimmten Regeln, bis der König „Khun“ von einem Spieler festgesetzt wird. 

4.Golf

In Thailand gibt es mittlerweile über 100 Golfplätze. Golf ist zu einer Art Volkssport geworden und erfreut sich zunehmender Begeisterung. Hier gibt es keine gravierenden Unterschiede oder besondere Regeln, die es sonst wo nicht gibt. Das Einzige was das Golfspielen zu anderen Ländern unterscheidet, ist der Preis. In Europa eher in den gehobenen Schichten vertreten, in Thailand ein relativ günstiger Sport, da eine Mitgliedschaft nicht erforderlich ist.

5.Bowling

Mittlerweile findet man in vielen großen Städten Thailands Bowlingcenter. Gerade bei der jüngeren Generation ist Bowling zu einer sehr beliebten Freizeitaktivität geworden. Ebenso wie in Europa und anderswo sind die Bowlingbahnen laut und blinkend, denn der Spaß soll im Vordergrund stehen.

So nah und doch so fern: Asien und Europa sind nicht durch einen riesigen Ozean voneinander getrennt, sondern bestehen als Eurasien Seite an Seite. Istanbul hat sogar etwas von jeder Kultur zu bieten, denn die türkische Metropole liegt auf beiden Kontinenten. Dass in Asien nicht alles so ganz nach europäischen Normalitäten läuft, ist eigentlich bekannt. Ein ständig freundliches Gesicht und absoluter Gehorsam gelten als typische Verhaltensmuster, wenn es Richtung Osten geht. In Europa ist hingegen regelmäßige Nörgelei und ständiger Widerspruch angesagt.

Alte Menschen werden in Asien mehr geschätzt

In Asien wird das Alter gleichgesetzt mit Würde und mit Weisheit. Der Respekt gegenüber Senioren und alten Menschen in China, Japan und Co. kann sehr beeindruckend sein. Betagte Personen gelten in Fernost als erfahren und besonders weise. Gibt es ein Problem, wird sich guter Rat bei der Großmutter und dem Großvater gesucht. In Korea verbeugt man sich zur Begrüßung einer älteren Person um 90 Grad, das älteste Familienmitglied am Tisch fängt außerdem immer zuerst an zu essen. In westlichen Gesellschaften wird oftmals die Zurechnungsfähigkeit alter Menschen angezweifelt. Rentner fühlen sich schneller überflüssig und sehen nicht selten als Ballast. Jemanden als alt zu bezeichnen, grenzt in Europa fast schon an eine Beleidigung. Weiter östlich werden derartige Aussagen als Kompliment aufgefasst.

Eine andere Körpersprache sorgt für Missverständnisse

Manche Mimiken und Gestiken haben in Europa eine andere Bedeutung als in Asien. Eine geballte Faust mit einem ausgestreckten Daumen nach oben hat hierzulande eine positive Aussage. In Indonesien und in China steht ein solches Zeichen aber für eine Zahl. Auf den Philippinen stellt das Hochziehen der Augenbraue eine Begrüßung dar, in Tibet wird dafür die Zunge herausgestreckt. Was in Europa als Verneinung gilt, kann in Asien gegenteilig aufgefasst werden. Für eine Zustimmung wird im Osten der Welt nämlich mit dem Kopf nach rechts und links gewackelt. Forscher haben herausgefunden, dass Westeuropäer bei der Kommunikation mehr auf den Mund achten. Asiaten hingegen konzentrieren sich auf die Augenpartie, um den Ausdruck und das Gefühl ihres Gegenübers zu verstehen.

Der Chef hat immer recht

Die Mitarbeiter eines Unternehmens unterliegen in Asien einer klaren Hierarchie mit dem Chef an der Spitze. Respekt und Achtung muss ihm gezollt werden und ein Widerspruch steht außer Frage. Dass Europäer ihrem Boss gegenüber nicht immer so loyal sind, kann täglich beobachtet werden. Führungskräfte werden nicht unbedingt ernst genommen und es wird gerne hinter ihrem Rücken getuschelt. Für Asiaten sind Anweisungen von oben unanfechtbar. Was der Chef sagt und macht, wird schon richtig sein. Schließlich hat er es bis in die höchste Firmenebene geschafft.

Stets ein freundliches Gesicht machen

In China und in Japan wird besonders viel gelächelt. Auch in schwierigen Situationen bewahren Asiaten noch die Fassung, wenn Europäer schon vor Wut tobend rot anlaufen. Immerwährende Freundlichkeit wird auf dem asiatischen Kontinent großgeschrieben. Eine fuchtelnde Gestik und lautes Schreien ist für Menschen aus Fernost untypisch. Asiaten sind tatsächlich sehr freundlich, äußerst höflich und hilfsbereit. Verbeugen und Klatschen ist auf dem größten Erdteil der Welt ein Zeichen des Dankes und der Höflichkeit. Das scheinbare Grinsen sollten unkundige Europäer nicht missverstehen. Das gehört sich in Asien einfach so.

Chinesische Tischsitten sind für Europäer ein kleiner Kulturschock

Wer beim Essen keine Geräusche von sich gibt, dem schmeckt es in China scheinbar nicht. Im Reich der Mitte ist es völlig normal, zu schlürfen, am Tisch zu schmatzen oder sich sogar die Nase zu putzen. Es braucht sich nicht zurückgehalten werden, ganz im Gegenteil. Chinesen spucken darüber hinaus gerne auf den Boden. Sie glauben, das Herunterschlucken von Schleim im Rachen sei ungesund. Anlässlich der sportlichen Spiele in Peking versuchte die Regierung, das für Ausländer unappetitliche Spucken zu unterbinden. Der Erfolg der Initiative lässt noch auf sich warten.

Es gibt auch viele Gemeinsamkeiten

Trotz der gravierenden Unterschiede bestehen durchaus zahlreiche Gemeinsamkeiten. Vor allem was das Netzverhalten angeht, gibt es kaum Unterschiede. Handysucht ist in Asien und Europa mittlerweile normal. Es wird gechattet, gesurft und gespielt, bis der Arzt kommt. So erfreuen sich Online Casinos auf beiden Kontinenten großer Beliebtheit. Wer diese kulturelle Gemeinsamkeit erleben will, kann auf onlinespielcasino.de die neuesten Casinos finden, die unter den Spielern gerade angesagt sind. Es wurden diverse Anbieter durchleuchtet, um interessierten Spielern das beste Flair zum Zocken zu gewähren.

Außerdem gleichen sich die Lebensstile immer mehr an. Heute wird in Asien, vor allem in China, in Japan und in Korea, mehr Bier konsumiert als in Europa. Die Jugend in Asien strebt vermehrt einen westlichen Lifestyle an. In der Kunst und Unterhaltung überschneiden sich die Interessen oftmals. Diverse Videospiele, die europäische Teenies und Erwachsene auf europäischem Grund zocken, stammen nicht selten aus asiatischer Produktion. Musikalisch ist der K-Pop auf dem Vormarsch. Die südkoreanischen Boybands BTS und Exo erobern die Herzen von europäischen und asiatischen Mädels gleichermaßen.

Die bisher strenge Vorgehensweise der thailändischen Regierung in Bezug auf Tourismus setzt sich laut neuesten Angaben fort. Während noch vor kurzem eine Regelung bezüglich eines neuen Touristenvisums beschlossen wurde, wird ausländischen Gästen noch bis April der Riegel vorgeschoben. Auch im Angesicht der deutlich geschädigten Tourismusbranche besitzt der Schutz vor der Pandemie hier den größeren Stellenwert.

Strenge Maßnahmen als Erfolgsrezept

Speziell zur Winterzeit, vor allem auch über Weihnachten und Neujahr, zählt Thailand zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland und anderen Ländern Europas. Ein exotisches Frühstücksbuffet und der Besuch am warmen Strand stellt für viele Einheimische eine weitaus angenehmere Morgenroutine dar, als in der verschneiten, kalten Heimat aufzuwachen. Aus der üblichen Hochsaison, wo sich Besucher aus aller Welt einfinden, wird dieses Jahr jedoch nichts. Laut aktuellen Meldungen des thailändischen Tourismusministeriums heißt es für deutsche Urlauber dieses Jahr Schnee statt Strand.

Grund für die erweiterte Grenzschließung bis mindestens April ist die momentan gute Sachlage in Bezug auf das Coronavirus. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern gab es keine große, zweite Welle in ähnlichem Ausmaß - diese Entwicklung möchte man nun aufrechterhalten. Durch die bislang strengen, gesetzten Maßnahmen sind die Infektionszahlen vergleichsweise deutlich niedriger. Andererseits bahnt sich jedoch eine andere Herausforderung für das asiatische Land an.

Ein wirtschaftlicher Rückgang steht bevor

Durch die Maßnahmen, die zur Eindämmung der Krankheit angewendet werden, droht Thailand eine wirtschaftliche Katastrophe. Aufgrund des drastischen Einbruchs in der Tourismusbranche rechnen Experten damit, dass dem Land die schwerste Rezession der Geschichte bevorstehen wird. Mit dem neuen Beschluss, sich noch bis mindestens April abzuriegeln, wird die Wahrscheinlichkeit dieser Problematik wohl noch größer werden. Bis Ende März werden Visa-Anträge nicht mehr berücksichtigt. Der Zeitraum, in denen kein Tourismus in Thailand stattfand, würde sich dann auf ein Jahr belaufen.

Bislang erhielten nur Langzeittouristen mit besonderen Auflagen die Einreiseerlaubnis - eine Bestimmung, für welche sich das Land heftiger Kritik aussetzen lassen musste. Auch ein eigenes Vermögen von mindestens 15.000 Euro war erforderlich; diese Bestimmung wurde allerdings mittlerweile von der königlichen, thailändischen Botschaft zurückgezogen. Dennoch nimmt dieses Konzept noch nicht richtig Form an. Der Andrang ist gering, wodurch sich der Aufschwung in Thailand zusätzlich schwierig gestaltet.

Teilöffnungen sind als temporäre Lösungen im Gespräch

Um dennoch wieder auf die Zielgerade zu kommen, stehen für ausgewählte Regionen spezielle Überlegungen im Raum. Ko Samui, Krabi oder auch Phuket, die besonders auf Besucher angewiesen sind, sollen für Touristen aus bestimmten Ländern geöffnet werden um die Bildung von Reiseblasen zu ermöglichen. Bislang hat sich die thailändische Regierung zu diesem Vorhaben jedoch nicht erneut geäußert.

Aufgrund dessen fordern viele Reiseunternehmen die Regierung auf, mit jenen Ländern, die ein niedriges Infektionsrisiko aufweisen, Partnerschaften dieser Art einzugehen. Des Weiteren gehört auch eine Aufhebung der bislang als obligatorisch eingestuften Quarantänebedingungen zu den Forderungen jener Branche.

König Maha Vajiralongkorn nimmt seit nun knapp vier Jahren auf dem Thron von Thailand Platz. Mittlerweile hat er ein solches Vermögen angehäuft, dass er mit Abstand auch der reichste Mann des Landes ist. Der Geldwert in Milliarden sowie auch der Besitz vieler Immobilien und Grundstücke sorgen allerdings nicht nur für ein ziemlich sorgenfreies Privatleben - zahlreiche Konzernchefs des Landes werben zusätzlich um die Gunst jenes Mannes, der in etwa ein Zehntel der gesamten Wirtschaftsleistung Thailands für sich beansprucht.

Anteile in verschiedenen Bereichen

Die umgerechnet 60 Millionen Dollar, die Maha Vajiralongkorn sein Eigen nennt, besteht nicht nur aus reichlich Barvermögen. Das Staatsoberhaupt besitzt fast 25 Prozent der heimischen Siam Commercial Bank und ist zusätzlich Eigentümer von fast einem Drittel der Aktien vom Mischkonzern “Siam Cement Group”.

Dass Thailands König nun persönlich als Anteilseigentümer geführt werden kann, ist eine durchaus neuartige Entwicklung. Jene Anteile wurden bis vor kurzem noch im Namen des Crown Property Bureau, sprich auf staatlicher Ebene verwaltet. Die Argumentation lautete, dass es sich hier nicht um Privateigentümer des Königs, sondern vielmehr um nationale Besitztümer handelt, die auf treuhändischer Basis verwaltet werden. Mit der Thronbesteigung von Maha Vajiralongkorn änderte sich dies jedoch. Er bekam die vollständige Kontrolle über das Crown Property Bureau. Dadurch hat er absolute Verfügungsgewalt und kann sie auch zum eigenen Privatbesitz zählen.

Mehr Immobilien für das Land

Ein signifikanter Teil des königlichen Vermögens ist in Bangkok angesiedelt. Hier befinden sich derzeit überall Bauprojekte in Durchführung, weswegen an fast jeder Straßenecke eine Baustelle anzutreffen ist. Insgesamt sind sie Teil des wohl größten und ambitioniertesten Vorhabens des Landes. Mit einer Investitionssumme von umgerechnet rund vier Milliarden US-Dollar soll hier ein neuer Stadtteil mitsamt mit Wohnhäusern, Hotels und Einkaufszentren errichtet werden. Schirmherr ist der Milliardär Charoen Sirivadhanabhakdi, der das Grundstück direkt vom Königspalast gepachtet hatte.

Direkt mit dem König abgeschlossene Pachtverträge sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Insgesamt zählt er nur in Bangkok 14 Quadratkilometer Grund zu seinem Eigentum, größtenteils auch in den besten Lagen. Die Verpachtung jener Flächen ist zusätzlich ein sehr lukratives Geschäft für Vajiralongkorn. Laut Informationen, welche vom Wirtschafts- und Investitionsmagazin FITFORMONEY gesammelt wurden, belief sich der Gesamtwert bereits im Jahr 2014 auf über 34 Milliarden Dollar. “Mittlerweile sind die Grundstückspreise im Land aber um etwa zwei Drittel angestiegen. Der heutige Schätzwert muss daher deutlich höher angesiedelt werden”, führt ein Sprecher des Magazins weiter aus.

Wirtschaftsmacht nicht ohne Widerstand

Die Wirtschaftsmacht des Königs stößt allerdings innerhalb des Landes auf Widerstand. Zahlreiche Proteste zielen auf eine Reform der Monarchie ab. Die Verflechtungen zwischen Palast und der heimischen Wirtschaft seien nicht ordnungsgemäß hieß es vonseiten einiger Protestbewegungen.

Jene Bewegungen finden statt, obwohl kritische Äußerungen gegenüber dem Königshaus lange nicht möglich waren. Das weit ausgelegte Majestätsbeleidigungsgesetz sah im Extremfall 15 Jahre Haft vor. Mittlerweile sind die zahlreichen Schüler und Studenten auf den Straßen davon jedoch unbeeindruckt. Angesichts der Wirtschaftskrise ist vor allem eine Reduzierung der Palastausgaben ein zentraler Punkt der Protestwellen.

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