Thailands Sexhandel: Eine Million Frauen involiert und größer als der Drogenhandel

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Published in Meistgelesen
Montag, 19 April 2021 14:32
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Bangkok - Der ehemalige Politiker und Nachtclub-Schwergewichtler Chuwit Kamonwisit hat die Nation erneut über die Sexindustrie erschüttert.

In einer Reihe von Behauptungen auf seiner persönlichen Facebook-Seite fragte er, was die Regierung gegen den Handel vorhabe. Seine Kommentare kommen, nachdem er Minister angesprochen hatte, die angeblich dazu beigetragen haben, Covid in Hi-So-Clubs in Bangkok zu verbreiten.

Chuwit machte sich keine Gedanken über seine Einschätzung des Geschlechts, das in Thailand zum Verkauf steht. Sie stehen in krassem Gegensatz zu einem Polizeichef des Landes, der vor ein paar Jahren behauptete, es gäbe keine Sexindustrie.

Der frühere Tourismusminister Kobkarn Wattanavrangkul versuchte, eine Kampagne zu starten, ohne das Ausmaß der Aufgabe zu erkennen. Sie scheiterte völlig und wurde durch andere ersetzt, die solche Versuche nicht unternahmen.

Chuwit sagte, dass es eine Million Frauen im Sexhandel gebe und es größer sei als illegale Drogen.

Er sagte, dass er vor zehn oder mehr Jahren an die Thammasat-Universität zurückgekehrt war, um einen Master-Abschluss zu machen, und eine Arbeit über das kommerzielle Sexgeschäft geschrieben hatte.

Sex zum Verkauf in Thailand sei überall erhältlich, sagte er. Er listete auf:

Pubs, Bars, Bierbars, Karaoke, Go-Go-Bars, Lounges, Seifenmassage (ab ob nuat), traditionelle Massage, Hotels, Resorts, Cafés, Restaurants, Friseure / Salons, die als Fronten für das Geschäft fungieren, Mädchen am Telefon. In diesen Tagen gebe es "Nebenmädchen" (diejenigen, die Sex haben, um für ihr Studium oder ihren Lebensstil in anderen Bereichen zu bezahlen) und Pretties.

Er entschuldigte sich, wenn einer von ihnen legitimerweise außerhalb der Sexindustrie arbeitete, anstatt nur Sex anzubieten.

Er listete andere auf, die das nächtliche Unterhaltungsgeschäft am Laufen halten und davon leben, wie Kellnerinnen und Kellner, Küchenpersonal, Salonarbeiter, Fahrer, Kassierer, Mamasans, Taxifahrer, Restaurants, Geschäfte, Alkoholanbieter und dergleichen.

Viele von ihnen befanden sich in der "Grauzone" der Wirtschaft, zahlten keine Steuern und waren nicht für die Krankenkasse registriert.

Er sagte, dass schlechte Bildung kein Hindernis für den Einstieg in den Sexhandel sei und dass dies für eine Frau im Alter von 18 bis 25 Jahren ihre "goldenen Jahre" seien, da sie in einigen der besten Clubs in Bangkok 100.000 Baht pro Monat verdienen könnten.

Nach 26 Jahren gehe es für viele Frauen bergab, sagte er.

Er behauptete weiter, dass es in Thailand 100.000 minderjährige Prostituierte (unter 18) gebe, die über ihr Alter gelogen hatten.

Wenn Prostituierte über 30 Jahre alt werden, verkauften sie sich in Pattaya und Phuket oder an anderen Orten, an denen es eine große Sexindustrie gebe.

Einige gingen ins Ausland, um in Casinos oder Thai-Massagen in Asien, Europa oder den USA zu arbeiten.

In Thailand wächst die Sexindustrie weiter.

Chuwit sagte, es sei eine Multi-100-Milliarden-Baht-Industrie, die sogar den Handel mit illegalen Drogen in den Schatten stelle.

Das Geschäft gedeihe und vergrößere sich weiter, behauptete er.

Dazu gehören Frauen aus Myanmar, Laos, Kambodscha, Karen und Chinesen.

Seine Äußerungen wurden von den thailändischen Medien Naew Na berichtet.

Quelle: Naew Na

Read 721 times Last modified on Montag, 19 April 2021 14:33

1 comment

  • Michael Krispin
    Comment Link posted by Michael Krispin
    Donnerstag, 22 April 2021 23:48

    [Chuwit sagte, es sei eine Multi-100-Milliarden-Baht-Industrie,...]
    Also Multi 3Milliarden US-Dollar (10,20?)
    Da muessen ja doch deutlich mehr Thai was auf der hohen Kante liegen haben.
    Von den Touristen mit ihrem maximalem Anteil von 20% am BIP kann das ja nicht kommen.
    Zumal da ja auch erstmal Hotel und alles andere eingerechnet wird.

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