A older Schoofseggl on Tour

Written by  Donnerstag, 30 November 2017 19:03
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Zuerst möchte ich den werten Lesern ,die ausserhalb des Weisswurst- äquators stammen - wobei ich diesen Weisswurstäquator über die Grenzen Bayerns ,auch das Schwabenländle, die Badenser und die Pälzer großzügig mit einbezieheauch dort wird ausser dem viertele Wein, der geschlozzt auch ausgiebig dem Weissbier, der Weisswurst mit süßem Senf und ner Brezen gehuldigt wird - erklären, was ein Schoofseggl ist.

Laut Internet – anders geht’s ja gar nimmergibt es viele Erklärungen.

Die schönste für mich und vielleicht auch dem nächsten kommt vielleicht die Auflösung einer Schwäbing die in Freiburg lebt:

Ein Schoofseggl benennt man eine Person die etwas schwerfällig im Denken, nicht gleich versteht was gemeint ist, jedoch alles mit einem humoristischen, freundlichen, vielleicht auch lustigen Unterton, der nicht so ernst gemeint ist als würde ich diese Person als Idioten bezeichnen.

Dies ist einer der landestypischer Ausdruck im schwäbischen wie „Grassdackel, oder Bachel, Scherendengler" u.a.

Für interessierte : http://www.wianka.de/schwaetzen.htm

Mein Vater benutzte diesen Ausdruck Schoofseggl zu Bekannten und Freunden, auch der ehemalige Ministerpräsident Späth, der Gscheidle, kam in den Genuss dieser „höflichen Beleidigung „beim wievielten viertele Wein oder Bier" ist leider nicht überliefert.

Warum ich den Hauptbeteiligten dieser Story Schoofseggl benenne? Nun, wie kann ein Mann, der alles erreicht hat – finanziell und soweit auch privatHaus, Autos, Großer Scooter, Frau, ok keine Kinder, zufrieden mit seinem Leben istdaraus ausbrechen und sich Risiken aussetzen, die nicht vorhersehbar sind und waren.

Deshalb mit leichtem Humor mit ernstem Hindergrund der Name: „Schoofseggl

Bedenke: Man hat nur 1 Leben und ich schaue rückblickend durchaus positiv auf meine Entscheidung, den 4. Teil des Lebens NEU begonnen zu haben.

Es ist durchaus nicht alles positiv aber das liegt in der Natur des Lebens überall. Das Leben ist KAMPF und nichts anderes. Hauptsache GESUND!

Niemand kann etwas mitnehmen zu Buddha! Keiner, ob er hat Millionen oder nix.

Ich möchte das Beste draus machen, denn die Jahre sind gezählt.

Wie bereits in anderen Geschichten /Storys die ich schrieb: Dies sind alleine meine Gedanken und Überlegungen in allen Widersprüchlichkeiten meines Lebens!

Nun zum Thema:

Der alte Schoofseggl packte die Chance beim Schopfe, als ihm der „Schröder“ zum 57,5-jährigen Geburtstag einen Steilpass im Strafraum des Alters durch die hohle Gasse geschossen hatte, um es mal fussballtechnisch zu beschreiben, und ging in Pension.

Der Schröder hatte erkannt, dass er zuviele Beamte im Staatsapparat hatte und wollte diese abschießen, da sich seit Endes des. 2. WK zuviele Schoffseggl und Grasdackel als Beamte in den Dienst reingeschmuggelt hatten, die kein Abitur nachweisen und deshalb „unterbildet“ bzw. unterbelichtet waren.

Deshalb quittierte der alte Schoofseggl Oktober 2006 mit einem lachenden und auch weinenden Auge seinen Dienst und bekam den Titel "im vorgezogenen Ruhestand"!

Dies kam ihm auch deshalb sehr zupass, da sich der Drang des Triebes nach gefühlter 100 jähriger Freundschaft mit seiner Ehefrau und deren Abstinenznicht des Bieres und des Weines - bereits in Gährung befand.

Ein Freund in ähnlicher Lage machte ihn auf die Freuden und Genüsse anderer Länder, vor allem in Asien, aufmerksam.

Gesagt getan , seine 1. Reise Januar 2007 – März 2007 war ein voller Erfolg,worauf er auf einer späteren Urlaubsreise Wandern im Bayerischen Wald mit Wohlfühloase und Massage mit Frau waren angesagt.

-Anm: die Masseuse wurde schier hysterisch als sich der Schoofseggl nackt auf die Massagebank legte, worauf sie mit der Bemerkung verlassen wurde, dann machs Dir halt selbst. Daraufhin wurde ihm wiederum von der Rezeption höflichst mitgeteilt, dass doch für die Dauer des Aufenthaltes auf Massage verzichtet werden sollte!

Notgedrungen fuhr meine Frau ihren „Liebsten Freund“ zum Bahnhof. Der Flieger der Gulf Air schwebte am nächsten Morgen über Airport Bangkok International ein um mit sanfter Landung schließlich auf dem Rollfeld aufzusetzen.

Mit dem Taxi in die Sukhumvit, zwei Tage Bangkok um zu testen ob noch alles funktioniert. Beergarden, Akane, Soi 33 Napoleon, Saxophon Musikclub und noch das eine oder andere Etablissement.

Nun fühlte er sich schon wieder 20 Jahre jünger und er beschloss seiner Lieblingsinsel vom Jahr zuvor einen Besuch abzustatten.

Sonntag morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung und von Ekamai erfolgte die 6-stündige Fahrt mit dem Bus an die Ferries von Koh Chang.

Sein Freund in Deutschland hatte ihm noch vor der Abreise ein Präsent für eine Dame in einer Bar ggü. dem Koh Chang Entertainment Complex erhalten um diese Dame von seiner Liebe zu überzeugen.

Im Jahre 2006 und 2007 befanden sich in diesem Gebiet noch wenige Bars, in dieser großen Halle ging „die Post“ ab mit nicht wenigen Ladybars.

Jedoch gegenüber befanden sich nur wenige, teilweise provisorisch errichtete Holzhütten die zu Ladybars ausgebaut waren. Hier führte mich der 1. Stop September 2007 mit einem TUKTUK von den Ferries hin. Es war, glaube ich die 1. Bar von White Sand Beach kommend in diesem Abschnitt.

Ich hatte ja einen Auftrag !

Der alte Schoofseggl wusste den Namen der Bar, den Nickname der Dame und hatte auch ihr Bild gesehen das sein verliebter Freund ihm zeigte.

Das (der?) TUKTUK hielt direkt vor der Bar, der Freund seines verliebten Freundes entstieg dem Gefährt mit seinem Rucksack (Backpäcker) und wurde bereits von einigen Damen mit Lächeln des LOS erwartet,ohne dass diese wussten was sie erwartet.

Besagte Dame war ebenfalls anwesend , wurde natürlich nicht gleich vor vollendete Tatsachen gestellt. Schlau wie der Schoofseggl nun mal war brachte er auf Fragen der Fräuleins die Sachlage nur langsam auf den Punkt.

-Woher wohin, Hotel/Resort u.s.w.!

Deutschland, where in Gemany, southgermany! Oh, i have friend in gemany!

Whats name -dann natürlich die Auflösung und das Präsent wurde übergeben .

Die Reaktionen von Tirak und der anderen Damen, die den Freund des Schoofseggl ebenfalls kannten - zumindest die meisten der Damen – war geradezu etwas ausserirdisch.

Schoofseggl kam sich vor wie im 7. Himmel!

Essen und Trinken wurde geordert und es begann eine Party, die bis in die Nacht anhielt.

Man muss jedoch erwähnen, dass der Schoofseegl seine Limits im Trinken hat.

Das heisst niemals MAUMAU, bis heute!

Es war Zeit ein Bett aufzusuchen, und dazu benötigt man nunmehr ein Hotel/Resort. Kein Pompem, die Damen packten Schoofseegl und seine Habseligkeiten auf 2 Motorbikes und landete in einem Resort.

Auf eine Wärmedecke in Form eines kuscheligen weiblichen Körpers wurde in dieser Nacht jedoch verzichtet.

Am nächsten Tag standen morgens 3 Fräuleins an der Tür und der Schoofsegg wurde abgeholt und nach mehreren Anläufen und Ansichten einiger Resorts checkte er ein.

Anm.: Dieses Resort, in dem ich eincheckte September 2007, gibt es auch 2016 noch. Es liegt am Pearl Beach (Hat Kai) direkt am Meer mit einem steinigen Ufer. Schön gelegen, etwas beengt mit Hütten und einem Restaurant. An diesem Beach liegen mehrere Resorts, die heute nach Sachlage von Bediensteten die in Koh Chang arbeiten gemietet werden. Auch damals 2007 waren Farangs dort nicht zu sehen.

Da die Ladybar ebenfalls Motorbikes vermietete lag es nahe, dass auch der Weltenbummler ein Bike mietete und eine Lady, die Freundin des Freundes, gleich dazu, die mit ihm die Insel erkundete.

Abends wieder zurück in der Bar mit Party, das Essen wurde geordert, Getränke flossen, dazu wurde bei guter Soul und Blues das Tanzbein geschwunge , also weniger die Damen, die leider den Rhythmus nicht so fanden. Schoofseegl war häppy.

Die erste Nacht mit ner Lady war entsprechend, da man sich bereits zuvor nahe gekommen war. Am nächsten Morgen Motorgeräusche vor der Hütte mittendrin, als es in der Hütte am schönsten war, standen 3 Girls ohne anzuklopfen im Raum.

Alles lachte und Schoofseggl war häppy!

Da bekanntlich bei den Thais der Spruch „ohne Mampf kein Kampf Nr. 1" im Tagesgeschehen regelmäßig stattfindet, wurde ausgiebiges Frühstücksbuffee geordet.

Ich hatte viele Bilder über diesen Koh Chang Urlaub, musste jedoch feststellen, dass ich diese auf keinem meiner Chips mehr habe.

Es bürgerte sich ein, dass sich alle Girls der Bar tagsüber beim Bungalow am Steinstrand einfanden und reläxten.

Schoofseggl hatte nicht das Bedürfnis noch weitere Bars kennenzulernen, da er hier mit allem versorgt wurde. Die ca. 8 Girls der Bar versorgten und entsorgten bei ihm alles, beginnend beim Abfall. Zur Mittagszeit -Tiang -

es wird ja dann gegessen, ob gekocht wurde oder nichtbrachten die Girls ihr Thaifood mit oder der Backpacker orderte im Restaurant. Nach dem Verzehr des Mahls erfolgte die Entspannung nicht selten mit 2 oder auch 3 Girls, die sich mit ihm in sein Bett legtengottseidank war es ein großes stabiles Bett. Ok, eine davon war meistens zu müde und schlief.

Da er nachts des öfteren schlecht träumte, leisteten ihm in den folgenden Nächten immer das eine, andere oder wenn die Träume extremer waren auch zwei Girls zusammen ihre Gesellschaft.

Die Girls stammten fast alle aus dem Isaan und sie hatten Heimweh und suchten auch deshalb einen Tröster!

Was wäre Thailand ohne den Isaan ?

Im Laufe der ca. 2 Wochen auf Koh Chang passierte dem Schoofseegl während der Rückfahrt mit dem Bike von Bang Bao Beach ein Verkehrsunfall.

Er war Buddha sei dank alleine unterwegs .

Koh Chang hat im Prinzip ja nur eine Strasse, die in einer Richtung beim Bang Bao endet. Weiter kommt nur noch das Luxushotel, das einst Thaksin gehörte und jetzt enteignet ist.

Die Straßenführung ist sehr gefährlich, es geht Berg und Tal mit Haarnadelkurven und Gefälle zum Meer hin.

Es passieren jedes Jahr nicht wenige tödliche Unfälle durch Touristen, die das Gefahrenpotential der Straßenführung nicht kennen oder missachten.

In einer solchen Haarnadelkurve bergauf musste er bremsen, da der Vordermann auf seinem Bike kein Tempo drauf hatte. Da diese Kurve ein links Gefälle hatte (Linksverkehr) konnte er das Bike wegen der zu geringen Geschwindigkeit nicht mehr auf der Spur halten. Das Bike neigte sich bergabwärts mit ihm und überschlug sich am Berghang mehrmals. Der Schoofseggl hatte jedoch das Glück im Unglück, dass er noch absteigen konnte und sich nur etwas am Fuße verletzte.

Das Bike war beschädigt, jedoch befahrbar, kein Problem.

Nachdem Buddha sei dank nichts größeres passiert war, fuhr er zurück zu der Ladybar, dort hatte er ja die Honda gemietet und die Sachlage mitgeteilt bzgl. Unfall und Reparatur.

Die Chefin meinte , Reparatur kein Problem aber nicht auf der Insel, zu teuer, in Trat!

Am nächsten Morgen um 08:00 a.m. gings los.

Zwei Mädchen und Schoofseggl auf der Honda. Natürlich keiner einen Helm. Eines der Mädchen fuhr zuerst zu den Piers, mit der Fähre ans Festland und von dort ca. 15 km nach Trat in die Werkstatt.

Hinfahrt alles noch klar Schiff. Die Regenzeit Anfang Oktober neigte sich dem Ende zu und niemand dachte an diesem Tage an Regen, da es sonnig und warm war.

Die Reparatur war fertig (bezahlt ca. 70,- €), die beiden Girls hatten aber jetzt Hunger – nicht zuvor, ist immer das Gleiche hier, essen und schlafen zu den unmöglichsten Zeiten,

Es war bereits später Nachmittag und plötzlich wurde der Himmel dunkel, die Mädchen hektisch und jetzt musste es schnell gehen, denn die letzte Fähre des Tages stand an .

Wie Thais halt planen - cha cha -

Alle auf auf die Honda und los ging es. Zuerst der Start und dann kam der Regen, als wenn Dir jemand einen Eimer Wasser über den Kopf schüttet, es ist das Gleiche.

Da kam aber kein Eimer Wasser , da wurde ein ständiger Wasserfall über die Verrückten ausgeschüttet.

Das Mädchen, das fuhr wie eine „gesengte Sau" und der alte Mann mit nur maximal 15cm Arsch auf dem Sitz. Die Strasse stand innerhalb von 5 Minuten einige cm unter Wasser, und das Girl gab Vollgas.

Da kein Hut, kein Helm aber ein wunderschönes Kopftuch, welches das Haupt vom Schoofseggl zierte, wurde vom Kopf gespült und ward nimmer mehr gesehen.

Es regnete so stark, dass sogar das Girl an einer Hütte am Strassenrand anhielt, um Unterschlupf zu suchen.

Einige Minuten regnete es etwas weniger, man konnte jetzte wieder ca. 10m weit sehen, die Fahrerin wieder aufs Moped, die 2. vor ihm und der Alte hinten drauf.

Bei einer Bremsung hätte dies den schönsten Aquaplaning Flug mit vielleicht tödlichem Ausgang ergeben.

Wir erreichten den Hafen und den Pier, als die Fähre gerade ablegen wollte,

Ein Tau hielt noch das Schiff und es war einige cm bereits vom Standort losgefahren. Die „Verrückte“ gab vollen Gaspegel und wir flogen regelrecht auf das Deck, darüber wundert sich der Alte immer noch, das Bike blieb auf den Rädern, das Girl bremste korrect ab und hielt. Die Fähre war nicht ganz voll mit Fahrzeugen beladen, dass rückwärtig noch ausreichend Platz war.

Irgend jemand fragte nach Ticket und die „Verrückte Fahrerinantwortete irgendwas, keiner kontrollierte und so hatten wir eine Rückfahrt ohne zu bezahlen.

An diese Teufels-Fahrt dachte der Schoofseggl öfters und bekam jedes mal wiederum eine Gänsehaut.

Es war ein „Abenteuer“ der beim kleinsten Fehler vom Driver tödlich hätte enden können.

Das war wiederum eine kleine Story , die man nicht vergisst !

Es war eine schöne Zeit, diese 2 bis 3 Wochen auf Koh Chang, aber irgendwann kommt immer der Abschied.

Zum Abschluß überraschten die Mädchen und ihre Chefin ihren Backpäcker mit einer Party mit Essen und Trinken frei.

Die Chefin der Bar kam nur ab und zu, um nach dem rechten zu schauen, ihre Schwester schmiss den Laden, da sie selbst in Bangkok noch einige andere Geschäfte (welche ist nicht überliefert) betrieb.

Am nächsten Tag fuhr der Schoofseggl mit dem Bus nach Sihanoukville in Kampodscha, um neue „Abenteuer“ zu erleben.

Nachtrag:

Im Jahre 2008 als ich wieder nach Koh Chang kam, bestand wohl die Bar noch, jedoch das Personal und die Chefin hatte gewechselt.

Dafür fand ich die Eskimo Bar. Ein weiteres Highlight!

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