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Umfrage: Die meisten Thailänder befürworten Todesstrafe

Published in Thailand
Donnerstag, 21 Juni 2018 17:28

Bangkok - Mindestens vier Online-Umfragen wurden unmittelbar nach der ersten Hinrichtung Thailands in neun Jahren am Montag durchgeführt. In jedem Fall stimmte die Mehrheit der Befragten der Todesstrafe zu.

Die Ergebnisse wurden veröffentlicht, nachdem ein verurteilter Mörder, der von der Strafvollzugsbehörde nur als Thirasak bekannt gegeben wurde, im Zentralgefängnis Bang Kwang durch die Giftspritze getötet wurde. Damit endete eine neunjährige Auszeit für Hinrichtungen in Thailand. Er wurde verurteilt, weil er 2012 sein 17-jähriges Opfer tödlich verletzt hatte und ein Handy und eine kleine Menge Bargeld erbeutete.

Etwa 2.300 Menschen stimmten auf einer Website von „Kom Chad Luek“ auf die Frage ab, ob sie mit der Hinrichtung einverstanden wären. Überwältigende 92 Prozent stimnmten zu.

Nation TV führte eine ähnliche Umfrage unter www.nationtv.tv durch und sammelte mehr als 20.000 Stimmen. Von diesen sagten 95 Prozent, dass sie die Todesstrafe befürworteten.

Die populäre Facebook-Seite „Drama Addict“, fragte ihre Follower, ob Thailand die Todesstrafe durchsetzen sollte. Mehr als 124.900 Menschen haben bisher geantwortet, 96 Prozent oder 119.900 von ihnen befürworteten die Todesstrafe. Die Abstimmung wird noch fünf Tage geführt.

Thirasaks Mutter sagte, dass ihr Sohn möglicherweise zu Unrecht verurteilt wurde, da er immer behauptet hatte, dass er den Mord nicht begangen habe.

„Deshalb hat er sich immer geweigert, sich vor Gericht für schuldig zu bekennen. Er wusste, dass ein Schuldbekenntniss Anlass zu Nachsicht geben würde“, sagte sie.

Unter denen, die gegen die Wiederaufnahme von Hinrichtungen in Thailand protestierten, war die deutsche Menschenrechtskommissarin Barbel Kofler. „Es ist unmöglich, unrechtmäßige Verurteilungen völlig auszuschließen - mit irreparablen Folgen, wenn der Angeklagte hingerichtet wird“, sagte sie und fügte hinzu, dass die Todesstrafe eine unmenschliche Form der Bestrafung sei.

Die Europäische Union gab bekannt, dass sie die Todesstrafe unter allen Umständen ablehne.

„Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die nicht abschreckend wirkt und eine inakzeptable Verleugnung der Menschenwürde und Integrität darstellt.“

Diese Haltung scheint in Thailand wenig Unterstützung zu finden, wo die Drohung der Hinrichtung oft als wirksame Abschreckung gegen schwere Verbrechen gehalten wird.

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Bangkok - Die Regierung erwägt ernsthaft ein sofortiges Einfuhrverbot für Elektronikschrott.

„Wir werden feststellen, ob die Anwendung von Artikel 44 notwendig ist, um das Verbot durchzusetzen“, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Lt. General Koncheep Tantravanich, unter Berufung auf den Beschluss eines Reformausschusses unter dem Vorsitz des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Verteidigungsministers Prawit Wongsuwon.

Artikel 44 der Verfassung gibt dem Vorsitzenden des Nationalen Rates für Frieden und Ordnung (NCPO), der Junta, die Macht, ein solches Dekret auszustellen.

Das Thema Elektroschrott hat seit dem letzten Monat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen, nachdem die Polizei eine große Menge an Elektroschrott gefunden hatte, der nach Thailand importiert wurde und nicht im Einklang mit den Gesetzen entsorgt wurde.

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Zweiter Haftbefehl für Thaksin

Published in Bangkok
Donnerstag, 21 Juni 2018 17:27

Bangkok - Das Oberste Gericht hat einen neuen Haftbefehl für den früheren Premierminister Thaksin Shinawatra im Zusammenhang mit einem Strafverfahren im Jahr 2015 erlassen, das ein von der staatlichen Krung Thai Bank an die Krisada Mahanakorn Group gewährten Darlehen in Höhe von mehreren Milliarden Baht betrifft.

Nach dem neuen Gesetz ist das Gericht befugt, ein Verfahren gegen Angeklagte in Abwesenheit durchzuführen. Thaksin lebt im Ausland.

Thaksin und 26 weitere Personen wurden des Fehlverhaltens beschuldigt. Die Richter haben bisher mehrere Gefängnisstrafen für andere Angeklagte, darunter ehemalige leitende Angestellte der Krung Thai Bank, verhängt, aber der Prozess gegen Thaksin wurde aufgrund seiner Abwesenheit ausgesetzt.

Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft waren vor Gericht, um ihre Klage gegen den früheren Premierminister zu verfolgen, der Anfang der 2000er Jahre seine Macht missbraucht hatte, um das Milliarden-Baht-Darlehen der staatseigenen Bank zu bekommen.  Die Immobiliengruppe hat der Bank finanziellen Schaden zugefügt.

Unter den Führungskräften, die bereits in dem Fall verurteilt wurden, ist Viroj Nualkhae, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Bank.

Nach dem neuen Gesetz sind die Behörden ermächtigt, Thaksin auf der Grundlage des vom Gericht genehmigten Haftbefehls zu verhaften. Für den Fall, dass der Angeklagte nicht innerhalb von drei Monaten vor Gericht erscheint, ist das Gericht befugt, das Verfahren in Abwesenheit fortzusetzen.

Der Angeklagte hat jedoch weiterhin das Recht auf Prozessvertretung und das Recht, sich später vor Gericht zu verteidigen.

Die Staatsanwaltschaft muss dem Gericht monatliche Berichte über den Status des Angeklagten vorlegen, während die nächste Gerichtssitzung für den 26. September dieses Jahres angesetzt ist.

Thaksin wird auch in einem anderen Fall genannt, in dem er beschuldigt wird, seine Macht missbraucht zu haben, während er im Amt war, um sein in Familienbesitz befindliches Telekom-Geschäft zu fördern, indem er Konzessionsgebühren in eine Verbrauchssteuer umwandelte.

Thaksin, der von 2001 bis 2006 Ministerpräsident war, floh nach dem Putsch von 2006 aus dem Land.

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Bangkok/London - Vor dem Besuch des thailändischen Premierministers Prayut Chan-O-Cha hat Amnesty International die britische Premierministerin Theresa May dazu aufgerufen, ihre tiefe Besorgnis über die sich verschlechternde Menschenrechtssituation in dem Land zum Ausdruck zu bringen.

Amnesty hat wiederholt die Situation in Thailand seit dem Putsch von 2014 verurteilt, als der Nationale Rat für Frieden und Ordnung unter General Prayut an die Macht kam.

Amnesty sagte, das Treffen sei eine Gelegenheit, um erhebliche Menschenrechtsbelange bezüglich des Landes zu äußern, insbesondere der Meinungsfreiheit und der friedlichen Versammlung, wozu die Inhaftierung und Strafverfolgung von Hunderten von Personen gehört.

Amnesty forderte auch, die erste Hinrichtung in Thailand seit 2009 zu verurteilen, die am Montag durchgeführt wurde.

Kate Allen, die britische Leiterin von Amnesty International, sagte: „Theresa May darf ihre Worte nicht unterdrücken, wenn sie den bedauernswerten Zustand der Menschenrechte in Thailand verurteilt. Sie muss vermitteln, dass hier eine dringende Aktion der thailändischen Regierung erforderlich ist.“

„Erst in dieser Woche hat Thailand zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt die Todesstrafe verhängt - ein bitteres Zeichen für den Rückgang der Menschenrechte in diesem Land.“

„In den vier Jahren seit dem Putsch haben die thailändischen Militärs ihren Würgegriff auf das Land verschärft und das Strafjustizsystem missbraucht.“

„Bei diesen hochrangigen Treffen sollte es nicht nur darum gehen, Scheckhefte und Bestellformulare auszustellen. In dem Bemühen, Geschäftsabschlüsse zu erzielen, darf Großbritannien seine Fähigkeit, über ernste Menschenrechtsverletzungen zu sprechen, nicht aufgeben.“

Die britische Regierung hat zuvor ihre Handelsabkommen mit Thailand hervorgehoben.

Amnesty sagte, May sollte nicht nur sagen, dass sie Bedenken bezüglich der Menschenrechte aufgeworfen habe, sondern auch Details über die Einzelheiten der Diskussion, einschließlich der Antwort von Prayut, erwartet, damit er allen eingegangenen Verpflichtungen nachkommen könne.

Bangkok – Die Junta ist bereit, am kommenden Montag oder Dienstag Gespräche über die Aufhebung des politischen Aktivitätsverbots abzuhalten. Aber es gibt noch keine Klarheit darüber, welche Parteien an dem Treffen teilnehmen werden.

Der Vorsitzende der Junta Prayut Chan-o-cha ist aktuell im Ausland unterwegs. Prayut besucht London und Paris, um sich mit Führern und Investoren zu treffen.

Der stellvertretende Verteidigungsminister Chaichan Changmonkol sagte, dass Einladungen an alle Parteien bereits verschickt worden seien, lehnte es jedoch ab zu sagen, wie viele das Angebot annehmen würden.

Die ersten offiziellen Gespräche zwischen der regierenden Junta und Politikern könnten dazu führen, dass das seit 2014 geltende Verbot politischer Aktivitäten aufgehoben wird. Die Aufhebung des Verbots würde es den Parteien ermöglichen, sich auf die nächsten Wahlen vorzubereiten.

Seit die Regierung die Idee des Treffens vor Monaten veröffentlicht hat, waren die Politiker nicht sehr gesprächig. Die älteste Partei, die Demokraten, gab bekannt, sie würde kooperieren, aber sie wären nicht sicher, was der Schwerpunkt der Gespräche sein würde.

Die Pheu Thai Partei hat deutlich gemacht, dass der Nationale Rat für Frieden und Ordnung (NCPO), der in den letzten Monaten Anzeichen für eine Austragung der nächsten Wahlen gezeigt hatte, keine Legitimität hätte, solche Gespräche abzuhalten.

Eine weitere neue populäre Partei, Future Forward, sagte, sie werde nicht an den Gesprächen teilnehmen, wenn der NCPO nicht transparent sei und eine Live-Übertragung des Treffens erlaube.

Der stellvertretende Ministerpräsident Prawit Wongsuwan sagte, er habe erfahren, dass die meisten Parteien zugestimmt hätten, dem Forum beizutreten, und fügte hinzu, dass Parteien nicht teilnehmen müssten, wenn sie nicht wollten.

Er sagte jedoch, er werde mit Politikern darüber sprechen, wie man das Verbot teilweise aufheben könne und würde auf Anfragen reagieren oder sie Prayut zur Klärung übergeben.

Der stellvertretende Premierminister Wissanu Krea-ngam und die Wahlkommission würden ebenfalls an den Diskussionen teilnehmen, sagte er.

Bangkok - Weitere Festnahmen wurden vorgenommen, und weitere Websites wegen Fußballwetten geschlossen.

Die Ehre ging dieses Mal an den Vorgesetzten von Maj-Gen. Surachet Hakpal im nationalen Hauptquartier, Pol. General Chalermkiat Sriwarakhan, der sagte, dass zwei Standorte in Pathum Thani und Bangkok durchsucht wurden.

Bei den Razzien im Good Morning Apartment in der Klong Luang 35 und dem Thanasree Condo in der Jaransanitwong Soi 40 wurden insgesamt ein Dutzend Verhaftungen von Technikern und Mitarbeitern vorgenommen.

Viele Geräte wie Computer und Router wurden beschlagnahmt, gleichzeitig auch Vermägenswerte von insgesamt 170 Millionen Baht.

Als Treffer wurden Sbobet88, Supergoal88 und Vip08 genannt, die Teil derselben Dachorganisation sind, berichtete Thai Rath.

Bangkok Airways Phuket Halbmarathon 2018

Published in Phuket & Süden
Freitag, 22 Juni 2018 00:24

Phuket - Der Bangkok Airways Phuket Halbmarathon 2018 am 5. August ist mehr als nur ein Wettlauf. Es ist eine Gelegenheit, die lokale Lebensweise zu beobachten und die Sehenswürdigkeiten und die chinesisch-portugiesische Architektur der Region in der geschäftigen Stadt Phuket aus einer anderen Perspektive zu betrachten, und zwar von den Straßen aus, die für den Verkehr entlang der Rennstrecke gesperrt werden.

Der Bangkok Airways Phuket Halbmarathon 2018 bietet drei Renndistanzen von fünf Kilometern, 10 km und 21 km. Alle drei Routen starten und enden in Saphan Hin an der Küste von Phuket und führen an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei - das Saphan Hin Mining Monument und der Surin Circle Clock Tower. Die 10 km langen und 21 km langen Routen führen zum Wichit Sangkaram Tempel und zum Put Jor Tempel. Die 21 km lange Route führt auch an der Bucht von Makham Mai Son vorbei.

Das 21 km lange Rennen beginnt um 05.15 Uhr und ist für vier Stunden geplant. Das 10 km lange Rennen beginnt um 06.00 Uhr. Das 5 km lange Rennen um 06.15 Uhr. Ab 06.30 Uhr findet auch die Drei-Kilometer-Laufstrecke der Junioren statt, die Siegerehrung folgt um 07.00 Uhr.

Am Tag vor der Veranstaltung, dem 4. August, müssen die Teilnehmer ihre Startnummern und Race Kits in der Limelight Avenue Phuket zwischen 10.00 und 18.00 Uhr abholen.

Die Anmeldung für Läufer kann online bis zum 30. Juni bei teelakow.com erfolgen, oder bis alle 6.000 Plätze besetzt sind. Läufer erhalten ein Renntrikot und eine Startnummer, eine Event-Medaille und Nachschub an Getränke- und Obststationen, die sich alle zwei Kilometer entlang der Rennstrecke befinden.

Der Bangkok Airways Phuket Halbmarathon ist der zweite einer Reihe von vier Wettläufen in Thailand mit anderen Destinationen wie Lampang, Chiang Rai und Lanna (Chiang Mai).

Pattaya - Weitere Einzelheiten zu den Ereignissen, die zur Verhaftung eines 49 Jahre alten australischen Staatsangehörigen führten, sind aufgetaucht.

Ein Video, das auf der Rak Siam News Seite auf Facebook gepostet wurde, zeigte, was Stephen Allan Carpenter seinen Sex-Tour-Kunden auf Facebook für 3.000 Baht anbot.

Eine Gruppe von etwa einem Dutzend Männern und einigen thailändischen Frauen nahmen sexuelle Handlungen von zwei thailändischen Frauen auf.

Auf der Seite ist auch eine Werbung von „AUSTHAI Booze Cruise“ zu sehen, die Biere für 40 Baht erwähnt.

Die Ausflüge, die als eine Orgie von der thailändischen Presse bezeichnet wurden, wurden australischen Kunden angeboten.

Carpenter wurde in einer Razzia festgenommen, nachdem Bilder von einer nackten Brust einer thailändischen Frau auf Facebook im Dezember 2017 gezeigt wurden, gefolgt von der Werbung für die Orgie am Ende des Monats.

Die Polizei bezahlte 19.000 Baht als Anzahlung für die Fahrt.

Carpenter wurde in Muak Lek in Saraburi wegen eines Haftbefehls verhaftet. Er wurde zurück nach Pattaya gebracht. Er wird der Beteiligung an der Einfuhr von Kokain nach Australien in Golfausrüstung verdächtigt.

Er wird auch beschuldigt, ein Tourbusiness illegal betrieben zu haben.

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Bangkok - Laut einem neuen Bericht wurde Thailand als das riskanteste Urlaubsziel für britische Touristen eingestuft.

Der Bericht, der von der britischen Firma Endsleigh Insurance Services durchgeführt wurde, untersuchte Daten aus dem Jahr 2017, in denen die Länder aufgeführt sind, in denen die meisten Versicherungsansprüche gestellt wurden, und Thailand an der Spitze lag.

Der Bericht ergab, dass Thailand im Jahr 2017 für 23 Prozent der Reiseversicherungsansprüche verantwortlich war - mehr als in jedem anderen Land.

Reiseversicherungsansprüche enthalten medizinische Notkosten, beschädigtes Gepäck und Flugannullierungen.

Andere Länder, die in die Top 10 kamen, waren Chile, Spanien, Deutschland und Frankreich.

Der Bericht hob die Bedeutung einer gültigen Reiseversicherung hervor, wobei 71 Prozent der Ansprüche auf medizinische Ausgaben entfielen, die im Durchschnitt  1.319 Pfund kosteten.

Der Bericht enthüllte, dass 48 Prozent der 15- bis 24-Jährigen keine Reiseversicherung abschließen, während 25 Prozent fälschlicherweise der Meinung waren, dass die britische Regierung Arztrechnungen im Ausland übernehmen würde.

Julia Alpan, Marketingleiterin von Endsleigh, sagte gegenüber dem Daily Mirror: „Thailand ist ein beliebtes Ziel für Urlauber und Rucksacktouristen, daher ist es keine Überraschung, dass es als der gefährlichste Ort der Welt gilt.“

„Es ist aufregend, in einem fremden Land zu reisen, aber es kann Risiken geben, insbesondere wenn man mit dem Ziel nicht vertraut ist.“

„Es ist wichtig, dass Sie vor Ihrer Reise recherchieren, um sicherzustellen, dass Sie mit der richtigen Reiseversicherung abgesichert sind.“

„Ihre Versicherungsgesellschaft wird Ihnen die vollständigen Details darüber mitteilen, wofür Sie in Ihrer Police versichert sind. Stellen Sie sicher, dass Sie die vollständigen Bedingungen vor Ihrer Reise kennen.“

Die 10 gefährlichsten Reiseziele:

  1. Thailand
    2. Chile
    3. USA
    4. Spanien
    5. Deutschland
    6. Nepal
    7. Peru
    8. Frankreich
    9. Bahamas
    10. Brasilien
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Bangkok - Der erste Mann, der nach neun Jahren in Thailand hingerichtet wurde, war in den letzten Augenblicken seines Lebens gefasst.

Von den Behörden wurde er nur als Thirasak benannt, weil er darum bat, dass sein Nachname zurückgehalten werden sollte. Der 26-Jährige blieb ausdruckslos, als er am Montag in ein Zimmer zur tödlichen Injektion gebracht wurde.

„Wir lassen ihn an diesem Tag von seiner Familie Abschied nehmen“, sagte Naras Savestanan, Generaldirektor der Strafvollzugsbehörde.

Er sagte, dass Thirasak gegrilltes Hühnchen und Klebreis als sein letztes Essen wählte. Nachdem er es verzehrt hatte, wurde er direkt in das Exekutionszimmer gebracht.

Thirasak wurde sechs Jahre nach der Anklage hingerichtet. Er hatte Danudej Sukmak getötet und beraubt, der zu dieser Zeit ein 17-jähriger Schüler in Trang war.

Die Eltern des Opfers haben sich nie von dem Schmerz erholt.

Zum Zeitpunkt des Verbrechens war Thirasak 19 Jahre alt. Die Hinrichtung brach die Herzen von Thirasaks Familienmitgliedern.

„Er hat einen letzten Anruf bei seiner Mutter getätigt, kurz bevor er das Hinrichtungszimmer betreten hat, aber sie sei nicht ans Telefon gegangen“, sagte eine von Thirasaks Schwestern.

Sie sagte, Thirasak habe es jedoch geschafft, am Telefon mit seiner ersten Frau zu sprechen. Sie hatten zwei Kinder zusammen.

„Als Mutter am Montag erneut ans Telefon ging, wurde ihr gesagt, sie solle seine Leiche abholen. Mama hat nicht aufgehört zu weinen“, sagte die Schwester.

Thirasak hinterlässt seine zwei Frauen, drei Kinder, seine Mutter und seine Schwestern.

Seine Bestattung fand bereits statt, unmittelbar nachdem seine Leiche vom Bang Kwang Gefängnis in Nonthaburi in seine Heimatstadt Trang gebracht wurde.

„Ich hätte nie gedacht, dass er hingerichtet würde. Andere Verurteilte wegen schwerer Verbrechen sind noch am Leben“, sagte Thirasaks jüngere Schwester.

Seine ältere Schwester sagte, sie hätte seine Hinrichtung akzeptieren können, wenn andere Insassen im Todestrakt ebenfalls getötet würden.

„Zumindest sollten die Gefängnisbeamten ihm erlaubt haben, seine Familienmitglieder ein letztes Mal zu treffen“, sagte sie.

Die Schwestern sagten, sie hätten Thirasak während seiner Gefangenschaft mehrfach gesprochen.

„Als er im Gefängnis von Trang eingesperrt war, besuchten wir ihn oft“, sagte eine der Schwestern. „Aber nachdem er in das Bang Kwang Gefängnis in Nonthaburi umgezogen war, konnten wir wegen der Reisekosten nicht kommen. Wir haben stattdessen Briefe geschrieben.“

In einem neueren Brief erwähnte er seine Liebe und Fürsorge für seine Familie und sagte seinen Geschwistern, dass sie gut auf ihre Mutter aufpassen sollten.

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